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Beats Biblionetz - Personen

Jean Piaget

Geburtsdatum:
Sterbedatum:

icon18 Bücher von Jean Piaget Hier finden Sie alle Bücher der gewählten Person, die im Biblionetz vorhanden sind.

Buch

Theorien und Methoden der modernen Erziehung

Bei amazon.de als Paperback-Ausgabe anschauen
Buchcover

Das Weltbild des Kindes

(1926) Bei amazon.de als Paperback-Ausgabe anschauen
Buch

Das moralische Urteil beim Kinde

(1932)
Buchcover

Das Erwachen der Intelligenz beim Kinde

La naissance de l'intelligence chez l'enfant

(1936)  
Buchcover

Der Aufbau der Wirklichkeit beim Kinde

La construction du réel chez l'enfant

(1937)  
Buchcover

Die Entwicklung des Zahlbegriffs beim Kinde

La genèse du nombre chez l'enfant

( Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt Jean Piaget, Alina Szeminska) (1941)  
Buch

Die Entwicklung der physikalischen Mengenbegriffe beim Kinde

Erhaltung und Atomismus

Le développement des quantités physques chez l'e

( Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt Bärbel Inhelder, Jean Piaget) (1942)   Bei amazon.de als Paperback-Ausgabe anschauen
Buchcover

Nachahmung, Spiel und Traum

Die Entwicklung der Symbolfunktion beim Kinde

La formation du symbole chez l'enfant

Imitation, jeu et rêve - Image et représentation

(1945)  
Buchcover

Die Entwicklung des räumlichen Denkens beim Kinde

La représentation de l'espace chez l'enfant

( Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt Bärbel Inhelder, Jean Piaget) (1948)  
Buch

Die natürliche Geometrie des Kindes

La géometrie spontanée de l'enfant

( Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt Bärbel Inhelder, Jean Piaget, Alina Szeminska) (1948)  
Buch

Die Entwicklung des Erkennens I

Das mathematische Denken

(1950)  
Buch

Die Entwicklung des Erkennens II

Das physikalische Denken

(1950)  
Buchcover

Probleme der Entwicklungspsychologie

Kleine Schriften

Problèmes de psychologie génétique

(1972)  
Buch

The development of thought

Equilibration of cognitive structures

(1977)
Buchcover

Meine Theorie der geistigen Entwicklung

(1983) Bei amazon.de als Paperback-Ausgabe anschauen

iconDefinitionen von Jean Piaget

iconBemerkungen von Jean Piaget

Von Jean Piaget gibt es im Biblionetz Bemerkungen zu:


Texte
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Das affektive und das kognitive Unbewusste, Der Zeitfaktor in der kindlichen Entwicklung

Begriffe
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AkkommodationAccommodation, Assimilationassimilation, Erkennen, Intelligenzintelligence, Lernen zu Lernenlearning to learn, Psychologiepsychology

iconBiographien

Piaget was born August 9, 1896, in Neuchâtel. He wrote and published his first scientific paper, on the albino sparrow, at the age of ten. He was educated at the University of Neuchâtel and received his doctorate in biology at age 22. Piaget became interested in psychology; he studied and carried out research first in Zürich, Switzerland, and then at the Sorbonne in Paris, where he began his studies on the development of cognitive abilities. He taught at various European universities while he continued his research and writing. In 1955 he became director of the International Center for Epistemology at the University of Geneva, and later he was codirector of the International Bureau of Education. He died in Geneva, on September 17, 1980. "Piaget, Jean," Microsoft (R) Encarta. Copyright (c) 1994 Microsoft Corporation. Copyright (c) 1994 Funk & Wagnall's Corporation.
erfasst im Biblionetz am 15.01.1999

iconBemerkungen über Jean Piaget

Sherry TurkleIt was Piaget who discovered the child as metaphysician.
Von Sherry Turkle im Buch The Second Self (1984) im Text Children Philosophers auf Seite 30
Ernst von GlasersfeldPiaget war zweifellos der Pionier der konstruktivistisch orientierten Kognitionsforschung dieses Jahrhunderts.
Von Ernst von Glasersfeld im Buch Piaget und der radikale Konstruktivismus (1994) im Text Piagets konstruktivistisches Modell: Wissen und Lernen auf Seite 18
Seymour PapertThe chief lesson to be learned from Plaget is that thinking about how children think about X will, for almost all values of X, provide insights into mature thinking about X.
Von Seymour Papert im Buch Turtles, Termites, and Traffic Jams (1994) im Text Resnick as Object-to-Think-With
Sherry TurklePiaget hat also einerseits die Bedeutung des Konkreten bei der Herausbildung der fundamentalen Kategorien von Zahl, Raum, Zeit und Kausalität entdeckt und andererseits selbst relativiert, was er herausgefunden hatte, indem er die konkreten Denkweisen einem frühkindlichen Entwicklungsstadium zuordnete.
Von Sherry Turkle im Buch Leben im Netz (1995) im Text Der Triumph des Bastelns auf Seite 85
Ernst von GlasersfeldWer es wagt, Piagets Ideen auf der Grundlage von nur zwei oder spektive gefangen. Ihm entgehen Schlußfolgerungen, die erst erfaßt werden können, wenn man weitere Teile des Gesamtwerks heranzieht. Leider gibt es zahllose psychologische Lehrbücher und Aufsätze, die aus diesen Gründen unzureichend sind. Sie bieten im besten Falle eine unvollständige Darstellung der Theorie Piagets, im schlimmsten Falle erhärten sie Verzerrungen seiner Schlüsselbegriffe.
Von Ernst von Glasersfeld im Buch Radikaler Konstruktivismus (1995) im Text Piagets konstruktivistische Theorie des Wissens auf Seite 98
Ernst von GlasersfeldViele Zusammenfasser und Kritiker scheinen zudem die revolutionäre Erkenntnistheorie, die Piagets Untersuchungen zugrunde liegt, entweder schlicht nicht begriffen oder vernachlässigt zu haben. Die Vernachlässigung der genetischen Epistemologie ist am schwerwiegensten. Wer nicht versteht, dass Piaget ganz bewusst die westliche philosophische Tradition verlassen hat, für den ist es unmöglich, ein umfassendes Bild der Genfer Kognitionstheorie und des daraus entwickelten Erklärungsmodells für den Wissenserwerb von Kindern zu gewinnen.
Von Ernst von Glasersfeld im Buch Radikaler Konstruktivismus (1995) im Text Piagets konstruktivistische Theorie des Wissens auf Seite 98
Ernst von GlasersfeldPlaget ist nicht leicht zu lesen. Obwohl er nie aufgehört hat, das Lob der Dezentrierung zu singen - also der Fähigkeit, die eigene Perspektive zu verändern -, hat er selbst als Autor es nicht immer verstanden, sich in seine Leser zu versetzen. Mir scheint, daß das Schreiben für ihn, wie für viele originelle Denker, oft Mittel der Ausarbeitung seiner Ideen war. Sein unermüdliches Bestreben, seine Gedanken in größtmöglicher Differenziertheit auszudrükken, trägt natürlich nicht immer zum Verständnis des Lesers bei. Und dennoch habe ich nie daran gezweifelt, daß es der Mühe wert war, diese Schwierigkeiten zu überwinden; diese Mühe hat mich zu einer Ansicht menschlichen Wissens geführt, die keine andere Quelle hätte liefern können.
Von Ernst von Glasersfeld im Buch Radikaler Konstruktivismus (1995) im Text Piagets konstruktivistische Theorie des Wissens auf Seite 99
Ernst von GlasersfeldEs ist eine schwierige Aufgabe, aus der enormen Fülle von Piagets Arbeiten eine kohärente Theorie der kognitiven Entwicklung herauszudestillieren. In einem Zeitraum von siebzig Jahren hat Piaget achtundachtzig Bücher und Hunderte von Artikeln veröffentlicht sowie zahllose Berichte über Forschungsarbeiten herausgegeben, die unter seiner Leitung durchgeführt wurden. Sein Denken und seine Ideen waren in ständiger Entwicklung, verästelten sich, erzeugten neue Formulierungen, die immer wieder erweiterten und modifizierten, was er zuvor dargestellt hatte. Es braucht daher beträchtliche Anstrengungen, das auszulesen, was gleichgeblieben zu sein scheint, und es von dem zu trennen, was sich im Laufe dieser vielen Jahrzehnte verändert hat.
Von Ernst von Glasersfeld im Buch Radikaler Konstruktivismus (1995) im Text Piagets konstruktivistische Theorie des Wissens
Rolf SchulmeisterKonstruktivistisch an Piagets Theorie ist die Vorstellung, dass das Individuum die kognitiven Konzepte selbst generiert, dass das Individuum Wissen nur im Austausch mit der Umwelt erwirbt und dass die Austauschprozesse nur temporär ein Equilibrium erreichen, so dass Assimilation und Akkomodation die Entwicklung der Kognition beim Individuum stets vorantreiben. Die Vorstellung dieser Prozesse bildet den Motor für die kognitive Entwicklung und für das selbsttätige Lernen des Individuums. Kognition organisiert die Welt, indem sie sich selbst organisiert. So betrachtete Piaget sogar die mentalen Operationen, die in mathematischen Lernprozessen impliziert sind, als Produkte spontaner Rekonstruktion. Das Kind selbst generiert Konzepte wie Reversibilität. Transitivität, Rekursion, Reziprozität von Relationen, Klasseninklusion, die Erhaltung numerischer Mengen und die Organisation räumlicher Referenzen.
Von Rolf Schulmeister im Buch Grundlagen hypermedialer Lernsysteme (1996) im Text Theorien des Lernens auf Seite 67

iconZeitleiste von Jean Piaget

iconCoautorInnen

Bärbel Inhelder, Alina Szeminska

iconZitationsnetz Dies ist eine graphische Darstellung von im Biblionetz erfassten Zitationen und Co-Autorschaften.

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iconBegriffswolke von Jean Piaget


Begriffswolke
APH KB IB clear
42, AkkommodationAccommodation, Apriorismus, Assimilationassimilation, Bewusstseinconsciousness, Biologiebiology, Blindheitblindness, Deduktion, Denkenthinking, Emergenzemergence, Empirismus, Epistemologie (Erkenntnistheorie)epistemology, Erfahrungexperience, Erkennen, Evolutionevolution, Evolutionstheorie von Lamarck, Figurativer Aspekt des Denkens, Gedächtnismemory, Genetische Erkenntnistheorie, Geometriegeometry, Gestaltpsychologie, Gleichgewicht, Gödelsches Theorem, Handelnacting, Ich, Intelligenzintelligence, Kausalitätcausality, Kinderchildren, Lebenlife, Lernenlearning, Lernen zu Lernenlearning to learn, Linguistiklinguistics, Logiklogic, Mathematikmathematics, Nervensystemnervous system, Neuronales Netzneural network, Objektobject, Objektivitätobjectivity, Ontogenese, Operativer Aspekt des Denkens, Philosophiephilosophy, Physikphysics, Positivismus, logischer, Psychoanalyse, Psychologiepsychology, Raum / Ortspace / place, Realitätreality, Reflex, Sensumotorisches Stadium, Solipsismus, Spielgame, Sprachelanguage, Stadien der kindlichen Entwicklung nach PiagetPiaget's theory of cognitive development, Strukturalismus, Subjektsubject, Symbolsymbol, Träumendreaming, Ursachecause, Verhalten, Vernunft, Vitalismusvitalism, Wahrnehmungperception, Wirklichkeit, Wissenschaftscience, Zahlennumber, Zeittime,

iconZitate von Jean Piaget

Jean PiagetIch glaube, dass menschliches Erkennen wesentlich aktiv ist.
von Jean Piaget im Buch Einführung in die genetische Erkenntnistheorie (1970) auf Seite 22
Jean PiagetDie Intelligenz organisiert die Welt, indem sie sich selbst organisiert.
von Jean Piaget im Buch Der Aufbau der Wirklichkeit beim Kinde (1937)
Jean PiagetDer wesentliche Aspekt des Denkens ist in meiner Sicht der operative, nicht der figurative.
von Jean Piaget im Buch Einführung in die genetische Erkenntnistheorie (1970) auf Seite 22
Jean PiagetEs ist eine leidige Sache für die Psychologie, dass jedermann sich selbst für einen Psychologen hält.
von Jean Piaget im Buch Einführung in die genetische Erkenntnistheorie (1970) auf Seite 15
Jean PiagetNach meiner Ansicht bedeutet ein Objekt zu erkennen nicht, es abzubilden, sondern, auf es einzuwirken.
von Jean Piaget im Buch Einführung in die genetische Erkenntnistheorie (1970) auf Seite 23
Jean PiagetSinn der Erziehung ist nicht, so viel wie möglich zu lernen, die Lernziele immer höher zu stecken, sondern vor allem Lernen zu lernen; zu lernen, sich zu entfalten und sich auch nach der Schulzeit weiterzuentwickeln.
von Jean Piaget im Buch Probleme der Entwicklungspsychologie im Text Der Zeitfaktor in der kindlichen Entwicklung (1962) auf Seite 30

iconEinträge in Beats Blog

iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, welche die gewählte Person oder ihre Werke erwähnen.

iconAnderswo finden

iconExterne Links

Auf dem WWW Deutschsprachige Piaget-Bibliographie: Dortmunder Arbeitsstelle für Piaget-Forschung ( WWW: Link OK 2016-05-28)
Auf dem WWW Piaget-Archiv: Piaget-Archiv der Universität Genf ( WWW: Link OK 2016-05-28)

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Verweise auf Jean Piaget 91033141137113103433614124159374185649123122227122162741032522102022821093910532320727258311107385312431033323583365210432512613545322347423436281133733632
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