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Jean PiagetGeboren: 09.08.1896Gestorben: 16.09.1980 |
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Theorien und Methoden der modernen Erziehung
Bei amazon.de als Paperback-Ausgabe anschauen
Das Weltbild des Kindes
(1926) Bei amazon.de als Paperback-Ausgabe anschauen
Das moralische Urteil beim Kinde
(1932)
Die Entwicklung des Zahlbegriffs beim Kinde
La genèse du nombre chez l'enfant
(
Jean Piaget, Alina Szeminska) (1941)

Die Entwicklung der physikalischen Mengenbegriffe beim Kinde
Erhaltung und Atomismus
Le développement des quantités physques chez l'e
(
Bärbel Inhelder, Jean Piaget) (1942)
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Die Entwicklung der Symbolfunktion beim Kinde
La formation du symbole chez l'enfant
Imitation, jeu et rêve - Image et représentation
(1945)

Die Entwicklung des räumlichen Denkens beim Kinde
La représentation de l'espace chez l'enfant
(
Bärbel Inhelder, Jean Piaget) (1948)

Die natürliche Geometrie des Kindes
La géometrie spontanée de l'enfant
(
Bärbel Inhelder, Jean Piaget, Alina Szeminska) (1948)

Die Entwicklung des Erkennens II
Das physikalische Denken
(1950)

Meine Theorie der geistigen Entwicklung
(1983) Bei amazon.de als Paperback-Ausgabe anschauenVon Jean Piaget gibt es im Biblionetz insgesamt 9 Definitionen zu den Begriffen Assimilation, Denken, Erkennen, Figurativer Aspekt des Denkens, Genetische Erkenntnistheorie, Intelligenz, Operativer Aspekt des Denkens, Positivismus, logischer
Von Jean Piaget gibt es im Biblionetz Bemerkungen zu:
Piaget war zweifellos der Pionier der konstruktivistisch orientierten Kognitionsforschung dieses Jahrhunderts.
The chief lesson to be learned from Plaget is that thinking about how children think about X will, for almost all values of X, provide insights into mature thinking about X.
Piaget hat also einerseits die Bedeutung des Konkreten bei der Herausbildung der fundamentalen Kategorien von Zahl, Raum, Zeit und Kausalität entdeckt und andererseits selbst relativiert, was er herausgefunden hatte, indem er die konkreten Denkweisen einem frühkindlichen Entwicklungsstadium zuordnete.
Wer es wagt, Piagets Ideen auf der Grundlage von nur zwei oder spektive gefangen. Ihm entgehen Schlußfolgerungen, die erst erfaßt werden können, wenn man weitere Teile des Gesamtwerks heranzieht. Leider gibt es zahllose psychologische Lehrbücher und Aufsätze, die aus diesen Gründen unzureichend sind. Sie bieten im besten Falle eine unvollständige Darstellung der Theorie Piagets, im schlimmsten Falle erhärten sie Verzerrungen seiner Schlüsselbegriffe.
Viele Zusammenfasser und Kritiker scheinen zudem die revolutionäre Erkenntnistheorie, die Piagets Untersuchungen zugrunde liegt, entweder schlicht nicht begriffen oder vernachlässigt zu haben. Die Vernachlässigung der genetischen Epistemologie ist am schwerwiegensten. Wer nicht versteht, dass Piaget ganz bewusst die westliche philosophische Tradition verlassen hat, für den ist es unmöglich, ein umfassendes Bild der Genfer Kognitionstheorie und des daraus entwickelten Erklärungsmodells für den Wissenserwerb von Kindern zu gewinnen.
Plaget ist nicht leicht zu lesen. Obwohl er nie aufgehört hat, das Lob der Dezentrierung zu singen - also der Fähigkeit, die eigene Perspektive zu verändern -, hat er selbst als Autor es nicht immer verstanden, sich in seine Leser zu versetzen. Mir scheint, daß das Schreiben für ihn, wie für viele originelle Denker, oft Mittel der Ausarbeitung seiner Ideen war. Sein unermüdliches Bestreben, seine Gedanken in größtmöglicher Differenziertheit auszudrükken, trägt natürlich nicht immer zum Verständnis des Lesers bei. Und dennoch habe ich nie daran gezweifelt, daß es der Mühe wert war, diese Schwierigkeiten zu überwinden; diese Mühe hat mich zu einer Ansicht menschlichen Wissens geführt, die keine andere Quelle hätte liefern können.
Es ist eine schwierige Aufgabe, aus der enormen Fülle von Piagets Arbeiten eine kohärente Theorie der kognitiven Entwicklung herauszudestillieren. In einem Zeitraum von siebzig Jahren hat Piaget achtundachtzig Bücher und Hunderte von Artikeln veröffentlicht sowie zahllose Berichte über Forschungsarbeiten herausgegeben, die unter seiner Leitung durchgeführt wurden. Sein Denken und seine Ideen waren in ständiger Entwicklung, verästelten sich, erzeugten neue Formulierungen, die immer wieder erweiterten und modifizierten, was er zuvor dargestellt hatte. Es braucht daher beträchtliche Anstrengungen, das auszulesen, was gleichgeblieben zu sein scheint, und es von dem zu trennen, was sich im Laufe dieser vielen Jahrzehnte verändert hat.
Konstruktivistisch an Piagets Theorie ist die Vorstellung, dass das Individuum die kognitiven Konzepte selbst generiert, dass das Individuum Wissen nur im Austausch mit der Umwelt erwirbt und dass die Austauschprozesse nur temporär ein Equilibrium erreichen, so dass Assimilation und Akkomodation die Entwicklung der Kognition beim Individuum stets vorantreiben. Die Vorstellung dieser Prozesse bildet den Motor für die kognitive Entwicklung und für das selbsttätige Lernen des Individuums. Kognition organisiert die Welt, indem sie sich selbst organisiert. So betrachtete Piaget sogar die mentalen Operationen, die in mathematischen Lernprozessen impliziert sind, als Produkte spontaner Rekonstruktion. Das Kind selbst generiert Konzepte wie Reversibilität. Transitivität, Rekursion, Reziprozität von Relationen, Klasseninklusion, die Erhaltung numerischer Mengen und die Organisation räumlicher Referenzen.Bärbel Inhelder, Alina Szeminska


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Es ist eine leidige Sache für die Psychologie, dass jedermann sich selbst für einen Psychologen hält.
Nach meiner Ansicht bedeutet ein Objekt zu erkennen nicht, es abzubilden, sondern, auf es einzuwirken.
Sinn der Erziehung ist nicht, so viel wie möglich zu lernen, die Lernziele immer höher zu stecken, sondern vor allem Lernen zu lernen; zu lernen, sich zu entfalten und sich auch nach der Schulzeit weiterzuentwickeln.
Wikipedia (englisch): Eintrag über Jean Piaget bei Wikipedia (englisch)
( : 2010-02-13 , am: 2010-02-11)
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Wikipedia (deutsch): Eintrag über Jean Piaget bei Wikipedia (deutsch)
( : 2010-02-13 , am: 2010-01-27)
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Deutschsprachige Piaget-Bibliographie: Dortmunder Arbeitsstelle für Piaget-Forschung
(Dieser Link stammt von einem Besucher)
( : 2010-02-13)
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Piaget-Archiv: Piaget-Archiv der Universität Genf
( : 2010-02-13)
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