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Beats Biblionetz - Bücher

Vorsicht Bildschirm!

Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft
Buchcover

iconEmpfehlungen

Stefan AufenangerLohnt es sich also, das Buch zu lesen? Sicher ja, wenn man die Argumentation der Gegner der Bildschirmmedien kennen lernen will. Um sich selbst ein sachlich fundiertes Urteil bilden zu können, sicherlich nein, denn dazu hat der Autor viel zu sehr seine subjektive Sichtweise in den Vordergrund gestellt. Da sollte man doch lieber die Originalliteratur lesen.
Von Stefan Aufenanger in der Zeitschrift Ganztägig lernen (2005) im Text Vorsicht Spitzer! auf Seite 61

iconZusammenfassungen

Manfred SpitzerZu viel Medienkonsum macht unsere Kinder dick, dumm und gewaltbereit: Das ist die Hauptthese meines Buches "Vorsicht Bildschirm", das sich kritisch mit Fernsehen und Computerspielen auseinander setzt. Bei meiner Argumentation habe ich mich auf publizierte Studien und die Erkenntnisse der Neurobiologie zu impliziten Lernprozessen sowie zur Gehirnentwicklung gestützt - also auf wissenschaftliche Ergebnisse, die jeder nachvollziehen kann.
Von Manfred Spitzer im Text Töten lernen per Software (2006)
Stefan AufenangerFernsehen macht dick, dumm und gewalttätig! Diese drei Themengebiete werden in dem Buch ausführlich behandelt, wobei der Autor auf zwei Dinge Wert legt: auf den Zusammenhang von Mediennutzung und Gehirnentwicklung sowie auf eine auf empirische Studien basierenden Argumentation. Und genau diese beiden Punkte machen es notwendig, sich mit dem Buch auseinander zu setzen. Denn viele andere, ähnlich argumentierende Werke beanspruhen keine wissenschatlich empirische Absicherung.
Von Stefan Aufenanger in der Zeitschrift Ganztägig lernen (2005) im Text Vorsicht Spitzer! auf Seite 61
Manfred SpitzerBildschirm-Medien machen dick und krank, wirken sich in der Schule ungünstig auf die Aufmerksamkeit und das Lesenlernen der Kinder aus und führen zu vermehrter Gewaltbereitschaft sowie tatsächlicher Gewalt. Diese unbeabsichtigten Folgen der Bildschirm-Medien haben wir alle zu tragen. Sie betreffen auch denjenigen, der Bildschirm-Medien nicht benutzt. Es ist daher höchste Zeit, dass wir uns darüber Gedanken machen, was wir tun können, um den ungünstigen Auswirkungen erfolgreich zu begegnen.
Von Manfred Spitzer im Buch Vorsicht Bildschirm! (2005) im Text Was tun? auf Seite 281
Beat Döbeli HoneggerVorsicht Buch!: Es gibt Unmengen von Schundliteratur die vor Gewalt und Pornographie nur so strotzt. Sollten unsere Kinder zu viel vor diesen Büchern sitzen, dann droht ihnen körperliche und geistige Verarmung. Lesen Sie keine Bücher, auch nicht das Buch Vorsicht Bildschirm von Spitzer, denn teilweise argumentiert der Autor etwa auf diesem Niveau, zwar immer gespickt mit wissenschaftlichen Quellen und Grafiken, aber manchmal unsauber in den daraus gezogenen Schlüssen. Was Spitzer anspricht, sind ja wichtige Themen, aber leider schüttet er oft das Kind mit dem Bade aus und versucht eine Bewahrpädagogik wissenschaftlich zu verpacken.
Von Beat Döbeli Honegger im Buch Vorsicht Bildschirm! (2005) im Text Erfahrung und Aufmerksamkeit
Der Autor belegt in seinem 320 Seiten umfassenden Buch zunächst das, was wir bereits wissen: Fernsehen macht Kinder dumm, krank und möglicherweise auch tot. Übergewicht, Bluthochdruck und Alters-Diabetes bei Jugendlichen sind die offensichtlichen Auswirkungen und stellen eine immer grössere Gefahr für die Gesundheit der jungen Generation dar.
Die tatsächliche Tragweite des Medienterrors aber zeigt sich im Verborgenen: Neurologische Studien beweisen, dass sich die Gehirne von Kindern, die schon von klein auf viel Zeit vor der Mattscheibe verbringen, anders entwickeln als die Gehirne von Kindern, die wenig oder gar nicht fernsehen. Nach dem Motto «was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr» werden wichtige Fähigkeiten von Anfang an nicht normal entwickelt: Das Vermögen zu riechen, zu fühlen, zu hören oder sich zu bewegen bleibt defizitär. Stattdessen entsteht eine körperliche Abhängigkeit von den Hormonen, die beim Sehen von Gewaltszenen oder beim aggressiven Computerspiel ausgeschüttet werden. Und dieser Prozess ist irreversibel.
Spitzer macht anschaulich, was normalerweise abstrakt bleibt. In Bildern und Zahlen führt er deutlich vor Augen, was der Bildschirmkonsum bei Kindern in der Entwicklung bewirkt. Die Ergebnisse von Studien in Amerika sind mehr als alarmierend: Zweijährige verbringen im Durchschnitt zwei Stunden vor dem Fernseher. Das lässt sich im Zusammenhang sehen mit der Tatsache, dass ein Drittel der Jugendlichen glaubt, keines natürlichen Todes zu sterben. Und Spitzer beweist an Hand von aktuellen Statistiken, dass der Trend in Deutschland in dieselbe Richtung geht.
Was zu tun ist, um diese Entwicklung zu stoppen, erläutert der Autor, der bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht hat, ebenfalls. Nicht nur Eltern und Pädagogen sind gefordert, sondern auch Gesetzgeber und Medienanbieter. Die steigende Gewaltbereitschaft bei deutschen Kindern und Jugendlichen und ihre Gesundheit gehen uns alle an, denn die Gesellschaft wird die Konsequenzen tragen müssen.
Spitzer selbst hat übrigens fünf Kinder und inzwischen keinen Fernseher mehr. Damit gehört er zu den 2 % deutscher Haushalte, die keinen Fernseher haben.
Von Klappentext im Buch Vorsicht Bildschirm! (2005)

iconBemerkungen zu diesem Buch

Beat Döbeli HoneggerTeilweise interessante Studien, Thesen und Argumente, teilweise unseriöse und plakative Pauschalisierungen.
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 26.02.2005
Hat da ein Kulturpessimist mit einschlägigen Erfahrungen am Familientisch etwas selektiv wissenschaftliche Befunde zusammengeklaubt? Gelegentlich beschleicht einem beim Lesen des Buchs dieses Gefühl.
Von This Wachter im Text Bildschirme gefährden Ihre Kinder (2005)
Manfred Spitzers Buch Vorsicht Bildschirm setzt populärwissenschaftliche Publikationen fort, wie sie schon vor Jahren absatzstark verkauft wurden (Die Droge im Wohnzimmer (Winn 1979), Wir amüsieren uns zu Tode (Postman 1983)).
Von Norbert Neuß im Text Medienpädagogische Entgegnungen (2009)
Hinter der eindimensionalen Anklage, Bildschirmmedien machten krank, aggressiv und dumm, verbirgt sich bei Spitzer auch die naive Sehnsucht nach einer unvermittelten, durch kein Werkzeug oder Hilfsmittel beeinträchtigten Weltwahrnehmung.
Von Dirk Frank im Text Vorsicht Bildschirm? (2005)
Spitzers neueste Veröffentlichung mit dem reißerischen Titel 'Vorsicht Bildschirm', [...] verstärkt die Einschätzung, dass Spitzer nicht nur die Komplexität von Bildungs- und Lernprozessen extrem reduziert, sondern darüber hinaus simpelste Kausalketten konstruiert, die in ihrer Absurdität fast schon (ungewollt) humoristisch wirken.
Von Dirk Frank im Text Vorsicht Bildschirm? (2005)
Stefan AufenangerDie Vielzahl der empirischen Studien [...] ist scheinbar überzeugend. Doch der Fachmann kann erkennen, dass die Auswahl dieser Studien genau der ideologischen Argumentationslinie des Autors folgt. Jene Studien, die keinen oder auch nur schwachen Zusammenhang zwischen Mediennutzung und etwa Gewaltbereitschaft aufzeigen, werden nicht erwähnt.
Von Stefan Aufenanger in der Zeitschrift Ganztägig lernen (2005) im Text Vorsicht Spitzer! auf Seite 61
Manfred SpitzerTrotz des komplexen Sachverhalts hat die Öffentlichkeit überraschenderweise meine Medienkritik zur Kenntnis genommen, und mein Buch tauchte mehrfach in Bestsellerlisten auf. Die Resonanz war nahezu ausnahmslos positiv; meine Argumente wurden ebenso verstanden wie die Tatsache, dass wir handeln müssen, um gesellschaftlichen Schaden abzuwenden.
Von Manfred Spitzer im Text Töten lernen per Software (2006)
Stefan AufenangerOb die auf den Neurowissenschaften aufbauende Argumentation zutreffend ist, soll hier nicht entschieden werden, denn dies bedarf einer intensiven Auseinandersetzung mit deren Methoden und Verallgemeinerungen. Es soll nur angemerkt werden, dass doch viele ihrer Ergebnisse auf Tierversuchen beruhen, die unbedarft auf den Menschen übertragen werden.
Von Stefan Aufenanger in der Zeitschrift Ganztägig lernen (2005) im Text Vorsicht Spitzer! auf Seite 61
Dem Buch hätte es nicht geschadet, argumentierte der Autor hin und wieder zurückhaltender. Denn Spitzer begründet anregend, warum der Computer in der Primarschule nichts zu suchen hat, warum TV-Sendungen für Kleinkinder «Einstiegsdrogen» sind und warum der Computer Mädchen (die lieber chatten als schiessen) weniger gefährdet als Knaben (die lieber schiessen als chatten).
Von This Wachter im Text Bildschirme gefährden Ihre Kinder (2005)
Heidi SchelhoweDas Problem dieser Kampagnen ist, dass mit der Kritik an bestimmten Praxen gleichzeitig eine Stimmung gegen Erneuerung und Wandel erzeugt wird. Es wird ein autoritär-restriktives Verhalten von Eltern gegen das Computerhandeln ihrer Kinder propagiert, und all jenen, die sich eh schon gegen Modernisierung von Schule gewandt und sich mit den Digitalen Medien unter Veränderungsdruck gesehen haben, wird recht gegeben.
Von Heidi Schelhowe im Buch Technologie, Imagination und Lernen (2007) im Text Zum (Zu)Stand von Bildung in der Wissensgesellschaft und zur Rolle des Computers auf Seite 85
Spitzer ist vor allem darauf bedacht, den Eindruck zu erwecken, es handele sich um eine mit naturwissenschaftlicher Präzision gestrickte Beweisführung. Umfangreiches Datenmaterial, Grafiken und scheinbar gesicherte Erkenntnisse aus Medizin, Kriminalistik, Ernährungswissenschaft und Pädagogik scheinen diesen Eindruck zu untermauern. Doch Spitzers massenmedial zugespitzte These fällt selber dem Prinzip anheim, das sie zu kritisieren vorgibt: nämlich einer oberflächlichen und vorurteilsgeleiteten Medienbetrachtung.
Von Dirk Frank im Text Vorsicht Bildschirm? (2005)
Gerhard TulodzieckiSo haben die Neurowissenschaften mittlerweile die Möglichkeit, Hirnaktivitäten mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomografie in Bildern darzustellen, z.B. Hirnaktivitäten beim Videospiel (vgl. Spitzer 2005: 217). Solche Bilder entfalten offenbar nicht nur bei Journalisten eine so hohe Suggestivkraft, dass Neurowissenschaftlern nicht nur das damit Abgebildete, sondern auch alle – zum Teil unkritisch verallgemeinernden – Schlussfolgerungen abgenommen werden. So rechtfertigt z.B. der bildliche Nachweis, dass bei Gewalt-Videospielen das Dopaminsystem im Gehirn aktiviert wird, noch nicht die eindimensional-verallgemeinernden Wirkungsannahmen zum aggressiven Verhalten, wie sie von dem Neurobiologen Spitzer in seinem Buch „Vorsicht Bildschirm!“ formuliert werden (vgl. Spitzer 2005: 215 ff.).
Von Gerhard Tulodziecki im Buch Schule in der digitalen Welt (2011) im Text Handeln und Lernen in einer von Medien mitgestalteten Welt

iconKapitel Unter den anklickbaren Kapiteln finden Sie Informationen über einzelne Teile des gewählten Werks.

iconDieses Buch erwähnt...


Personen
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Noam Chomsky, Wolfgang Fehr, Jürgen Fritz, Rainer Fromm, Dave Grossman, Jean Piaget, Florian Rötzer, Manfred Spitzer, Edward R. Tufte

Fragen
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Ab welchem Alter sollen Kinder den Zugang zu Computern erhalten?
Fördern Computerspiele Gewalt?
Fördert Fernsehen Gewalt?
Fördert Mediengewalt reale Gewalt?
Macht das Internet einsam?
Schaden Computerspiele der Gesundheit?
Was bringt Computereinsatz in der Schule?
Wie nutzen Kinder und Jugendliche Medien und ICT?

Aussagen
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Computernutzung macht dick
Fernsehkonsum hemmt Lesekompetenz
Fernsehkonsum macht dick
Internet = Kommunikationsmittel
Je mehr Sinneskanäle beteiligt sind, desto grösser ist der Lernerfolg
Kinder benötigen reale und nicht virtuelle Erfahrungenchildren need real and not virtual experiences
Korrelation bedeutet nicht Kausalität

Begriffe
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Aggressionaggression, attention deficit disorder (ADD)attention deficit disorder, attention deficit hyperactivity disorder (ADHD)attention deficit hyperactivity disorder, Aufmerksamkeitattention, Bilder, Computercomputer, computer literacycomputer literacy, Computerspielecomputer game, Depression, Deutschlandgermany, Doom, Dopamin, Ego-ShooterEgo-Shooter, Elternparents, E-Maile-mail, Empathieempathy, Familiefamily, Fernsehentelevision, Gehirnbrain, Gesellschaftsociety, Gestaltpsychologie, Gesundheithealth, Gewaltviolence, Habitualisierungs-These, Hormon, Intelligenztest / IQ, Internetinternet, Katharsis-These, Kinderchildren, Kindergarten, Körperbody, Korrelation, Krankheit, Kulturtechnik, Lebenlife, Lernenlearning, Lesekompetenz, Medienmedia, Medienkompetenz/media literacymedia literacy, Medienpädagogik, Mensch, Microsoft, Modelllernen, Neurobiologie, Neuronneuron, Noradrenalin, PISA-StudienPISA studies, PowerPoint, Präsentationstechnik, PrimingPriming, Reflex, Schlafsleep, Schuleschool, Soldier of Fortune, Spiegelneuron, Spielgame, Sucht, Suizidsuicide, Toddeath, Ursachecause, USA, Verhalten, Wahrnehmungperception, Wissenschaftscience, Wolfenstein 3D
icon
Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1936  Das Erwachen der Intelligenz beim Kinde (Jean Piaget) 4, 13, 3, 6, 6, 4, 7, 10, 4, 4, 1, 5334255785
1980  Regeln und Repräsentationen (Noam Chomsky) 3, 8, 3, 3, 3, 2, 6, 10, 4, 2, 4, 482545960
1996   Geist im Netz (Manfred Spitzer) 5, 13, 5, 5, 5, 5, 6, 4, 1, 1, 2, 5222452300
2002  Digital spielen - real morden? (Rainer Fromm) 2, 3, 2, 3, 1, 5, 2, 3, 3, 2, 4, 37331666
2002    Lernen (Manfred Spitzer) 8, 9, 9, 6, 8, 17, 7, 13, 8, 9, 11, 1433135147853
2002  Virtuelle Welten - reale Gewalten (Florian Rötzer) 2, 3, 6, 2, 3, 1, 5, 3, 7, 2, 2, 362131076
2003Computerspiele Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt (Wolfgang Fehr, Jürgen Fritz) 4, 7, 5, 4, 5, 8, 6, 9, 1, 3, 3, 471141318
2003   The Cognitive Style of Power Point (Edward R. Tufte) 1, 3, 1, 5, 2, 3, 1, 3, 3, 1, 3, 312331207
2003Selbstbestimmen (Manfred Spitzer) 2, 2, 2, 8, 2, 1, 2, 4, 5, 4, 1, 231521339

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iconZitate im Buch

Manfred SpitzerWer seinem Kind in körperlicher, geistiger und seelischer Hinsicht etwas Gutes tun will, der kaufe ihm keinen Computer!
Von Manfred Spitzer im Buch Vorsicht Bildschirm! (2005) im Text Was tun? auf Seite 258
Manfred SpitzerBildschirm-Medien machen dick und krank, wirken sich in der Schule ungünstig auf die Aufmerksamkeit und das Lesenlernen der Kinder aus und führen zu vermehrter Gewaltbereitschaft sowie tatsächlicher Gewalt. Diese unbeabsichtigten Folgen der Bildschirm-Medien haben wir alle zu tragen. Sie betreffen auch denjenigen, der Bildschirm-Medien nicht benutzt. Es ist daher höchste Zeit, dass wir uns darüber Gedanken machen, was wir tun können, um den ungünstigen Auswirkungen erfolgreich zu begegnen.
Von Manfred Spitzer im Buch Vorsicht Bildschirm! (2005) im Text Was tun? auf Seite 281
Manfred SpitzerWie das Fernsehen auch liefern Computer eine flache, verarmte Realität, insbesondere dann, wenn der Benutzer die wirkliche Realität noch nicht kennt und sie beim Betrachten eines Bildschirms also noch nicht ergänzen kann. Damit sind Computer für die ganz Kleinen besonders schädlich. Computer trainieren ebenso wenig das, was man in der Schule brauchen kann, weswegen sie auch in der Schule nicht angebracht sind. Dass Kinder und Jugendliche dann später von den Bildschirmen vor allem Gewalt lernen, wurde sehr ausführlich diskutiert. Aus all dem folgt: Wer glaubt, er tue seinen Kindern mit einem Computer etwas Gutes, der denke noch einmal genau nach.
Von Manfred Spitzer im Buch Vorsicht Bildschirm! (2005) im Text Computer- und Videospiele auf Seite 240

icon2 Einträge in Beats Blog

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iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

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Gehirnforschung und die Schule des Lebens

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Kinder im Sog der modernen Medien

(Wolfgang Bergmann, Gerald Hüther) (2006)    
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KIM-Studie 2005

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(mpfs Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, Sabine Feierabend, Thomas Rathgeb) (2005)    
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(mpfs Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest) (2007)    
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Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-jähriger

(mpfs Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest) (2007)    
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Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern

(Gerhard Roth) (2007)   
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Die Digital Natives: Wie sie leben - Was sie denken - Wie sie arbeiten

Born Digital

Understanding the First Generation of Digital Natives

(John Palfrey, Urs Gasser) (2008)   
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Handbuch Medienpädagogik

(Uwe Sander, Friederike von Gross, Kai-Uwe Hugger) (2008)

Medienkompetenzen Messen?

(Harald Gapski) (2006)
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Aufwachsen in virtuellen Medienwelten

Chancen und Gefahren digitaler Medien aus medienpsychologischer und medienpädagogischer Perspektive

(Ullrich Dittler, Michael Hoyer) (2008)

Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web

Grundlagen und Methoden: Von der Gesellschaft zum Individuum

(Ansgar Zerfaß, Martin Welker, Jan Schmidt) (2008) Bei amazon.de anschauen
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Theorie der Unbildung

(Konrad Paul Liessmann) (2006)  

Mediensozialisation von Heranwachsenden

Dimensionen, Konstanten, Wandel

(Daniel Süss) (2004)

Lehrbuch der Medienpsychologie

(Roland Mangold, Peter Vorderer, Gary Bente) (2004)

iconVolltext dieses Dokuments

LokalComputer- und Videospiele: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 1253 kByte)
LokalEinleitung: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 516 kByte)
LokalErfahrung und Aufmerksamkeit: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 1388 kByte)
LokalGehirnentwicklung und Werbung: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 933 kByte)
LokalGewalt im Fernsehen: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 1130 kByte)
LokalKörperliche Gesundheit: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 1332 kByte)
LokalLeistungen in der Schule: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 1255 kByte)
LokalVorsicht Bildschirm!: Gesamtes Buch als Volltext (lokal: PDF, 9455 kByte)

iconExterne Links

Auf dem WWW Fernsehen tötet: Buchbesprechung bei Telepolis ( WWW: Link OK 2016-11-11 ,Neulich geändert. am: 2016-11-11)

iconStandorte Eine Liste von Orten, wo das Objekt physisch vorhanden ist.

Beat ( 26.02.2005), Stephan, PH-SO (07(07) SPIT ), FHA Päd (613 ), PH Schwyz (756 ), IFE (Dc 1163 ), PHZH (DW 4000 S761(3) )

iconBibliographisches Hier finden Sie Angaben um das gewählte Werk zu kaufen oder in einer Bibliothek auszuleihen.

Titel FormatBez.Aufl.JahrISBN      
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iconBeat und Dieses Buch

Beat war Co-Leiter des ICT-Kompetenzzentrums TOP während er Dieses Buch ins Biblionetz aufgenommen hat. Die bisher letzte Bearbeitung erfolgte während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule. Beat besitzt ein physisches und ein digitales Exemplar. (das er aber aus Urheberrechtsgründen nicht einfach weitergeben darf). Aufgrund der vielen Verknüpfungen im Biblionetz scheint er sich intensiver damit befasst zu haben. Es wird auch häufig von anderen Objekten im Biblionetz zitiert. Beat hat Dieses Buch auch schon in Blogpostings erwähnt.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.

Verweise auf Dieses Buch 1221554235823104454396342222425
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