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Der Zeitfaktor in der kindlichen Entwicklung

Publikationsdatum:
Zu finden in: Probleme der Entwicklungspsychologie (Seite 7 bis 30), 1972  
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iconZusammenfassungen

Jean PiagetDie kindliche Entwicklung ist ein wesensmäßig zeitbedingter Vorgang. Ich werde im folgenden versuchen, einige zum Verständnis des Problems unentbehrliche Fakten herauszuarbeiten. Genauer gesagt werde ich zwei Aspekte herausgreifen. Zum einen gilt es zu bestimmen, inwieweit die Zeit im menschlichen Lebenszyklus eine unerläßliche Rolle spielt. Ein Entwicklungsprozeß, ob psychologischer oder biologischer Natur, erfordert eine bestimmte Dauer, wobei sich das Kindheitsstadium über einen Zeitraum erstreckt, der umso länger ist, je höher entwickelt die Gattung: Die Kindheit der jungen Katze oder des Kükens ist weitaus kürzer als die des Menschenkindes, da dieses ungleich viel mehr zu lernen hat. Diese These möchte ich im folgenden belegen.
Der zweite Aspekt, den ich an dieser Stelle behandeln möchte, läßt sich folgendermaßen formulieren: Entspricht der Lebenszyklus einem grundlegenden biologischen Rhythmus, einem ewigen Gesetz? Wird er von den gesellschaftlichen Bedingungen beeinflußt und, wenn ja, in welchem Maße? Mit anderen Worten, läßt sich der zeitliche Ablauf der Entwicklung beschleunigen oder verlangsamen?
Von Jean Piaget im Buch Probleme der Entwicklungspsychologie im Text Der Zeitfaktor in der kindlichen Entwicklung (1962) auf Seite 7

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Begriffe
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Denkenthinking, Intelligenzintelligence, Kinderchildren, Lernenlearning, Lernen zu Lernenlearning to learn, Logiklogic, Psychologiepsychology, Raum / Ortspace / place, Sprachelanguage, Zeittime

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iconZitate aus diesem Text

Jean PiagetSinn der Erziehung ist nicht, so viel wie möglich zu lernen, die Lernziele immer höher zu stecken, sondern vor allem Lernen zu lernen; zu lernen, sich zu entfalten und sich auch nach der Schulzeit weiterzuentwickeln.
von Jean Piaget im Buch Probleme der Entwicklungspsychologie im Text Der Zeitfaktor in der kindlichen Entwicklung (1962) auf Seite 30

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