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Philosophie

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconSynonyme

Philosophie, philosophy

iconDefinitionen

Ludwig Wittgenstein4.112 Der Zweck der Philosophie ist die logische Klärung der Gedanken. Die Philosophie ist keine Lehre, sondern eine Tätigkeit. Ein philosophisches Werk besteht wesentlich aus Erläuterungen. Das Resultat der Philosophie sind nicht "philosophische Sätze", sondern das Klarwerden von Sätzen. Die Philosophie soll die Gedanken, die sonst, gleichsam, trübe und verschwommen sind, klar machen und scharf abgrenzen.
von Ludwig Wittgenstein im Buch Tractatus logico-philosophicus im Text Tractatus logico-philosophicus (1933) auf Seite 32

iconBemerkungen

Philosophen sind Wirklichkeitsdiskreditierungsmeister.
von Wolfgang Welsch im Buch Medien, Computer, Realität (1998) im Text 'Wirklich' auf Seite 183
Ludwig Wittgenstein4.113 Die Philosophie begrenzt das bestreitbare Gebiet der Naturwissenschaft.
von Ludwig Wittgenstein im Buch Tractatus logico-philosophicus im Text Tractatus logico-philosophicus (1933) auf Seite 33
Vilém FlusserFotografieren ist eine Geste, die philosophische Einstellungen in einen neuen Kontext übersetzt.
von Vilém Flusser im Buch Die Revolution der Bilder (1995) im Text Die Geste des Fotografierens auf Seite 103
Vilém FlusserIn der Philosophie wie in der Fotografie ist die Suche nach einem Standort der offensichtliche Aspekt.
von Vilém Flusser im Buch Die Revolution der Bilder (1995) im Text Die Geste des Fotografierens
Vilém FlusserSeitdem die Fotografie erfunden wurde, ist es möglich geworden, nicht bloss im Medium der Wörter, sondern auch der Fotografien zu philosophieren.
von Vilém Flusser im Buch Die Revolution der Bilder (1995) im Text Die Geste des Fotografierens auf Seite 103
Vilém FlusserAuch unter diesem Gesichtspunkt gleicht das Fotografieren dem Philosophieren; man kann keinen Standort wählen, ohne die Situation zu manipulieren, auch wenn einige Philosophen das nicht zugeben wollen.
von Vilém Flusser im Buch Die Revolution der Bilder (1995) im Text Die Geste des Fotografierens auf Seite 113
Ludwig Wittgenstein4.0031 Alle Philosophie ist "Sprachkritik". (Allerdings nicht im Sinne Mauthners.) Russells Verdienst ist es, gezeigt zu haben, dass die scheinbare logische Form des Satzes nicht seine wirkliche sein muss.
von Ludwig Wittgenstein im Buch Tractatus logico-philosophicus im Text Tractatus logico-philosophicus (1933) auf Seite 26
Philosophie ist Erkenntnistheorie, Erkenntnistheorie ist Sprachkritik; Sprachkritik ist die Arbeit an dem befreienden Gedanken, daß die Menschen mit den Wörtern ihrer Sprachen und mit den Worten ihrer Philosophien niemals über eine bildliche Darstellung der Welt hinausgelangen können.
von Fritz Mauthner, erfasst im Biblionetz am 15.01.1999
Vilém FlusserDer Fotograf schaut - ebenso wie der Philosoph- durch einen "kategorialen" Apparat und verfolgt damit das Ziel, die Welt als eine Serie distinkter Bilder (bestimmbarer Begriffe) zu erfassen. Der Filmemacher schaut durch einen "prozessualen" Apparat, mit dem Ziel, die Welt als einen Strom ununterscheidbarer Bilder (unbestimmter Begriffe) einzufangen,
von Vilém Flusser im Buch Die Revolution der Bilder (1995) im Text Die Geste des Fotografierens auf Seite 108

iconVerwandte Objekte


Aussagen
Fotografieren ist philosophieren mit Bildern
icon
Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Realismus, Gott, Realität, Wahrheit, Bewusstsein

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

Augustinus
Augustinus
Nietzsche
Nietzsche
John Locke John
Locke
Larry Wachowski Larry
Wachowski
Andy Wachowski Andy
Wachowski
Epikur
Epikur
Hilary Putnam Hilary
Putnam
Hobbes
Hobbes
Sokrates
Sokrates
Arthur Schopenhauer Arthur
Schopenhauer

iconStatistisches Begriffsnetz Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

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Der Schlüsselbegriff Philosophie - angeregt von Gerhard Roth
"Philosophie" ist zu einem Leitbegriff unserer Gesellschaft geworden. Beste Gelegenheit, das Spannungsfeld Philosophie vertiefter zu betrachten.
Erstmalig beschrieben wurde der Begriff vor 393 Jahren. Dies bietet die Chance für eine historische Betrachtungsweise.
Unumgänglich ist ein Blick auf die zahlreichen Definitionen des Begriffs. Die vielleicht älteste Erklärung des Begriffs von Ludwig Wittgenstein von 1933 lautet: "4.112 Der Zweck der Philosophie ist die logische Klärung der Gedanken. Die Philosophie ist keine Lehre, sondern eine Tätigkeit. Ein philosophisches Werk besteht wesentlich aus Erläuterungen. Das Resultat der Philosophie sind nicht "philosophische Sätze", sondern das Klarwerden von Sätzen. Die Philosophie soll die Gedanken, die sonst, gleichsam, trübe und verschwommen sind, klar machen und scharf abgrenzen."...

iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

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iconAnderswo finden

iconExterne Links Verweise auf Informationen ausserhalb des Biblionetzes

Auf dem WWW http://www.thur.de/home/annette/main.htm :Annette's Philosophiestübchen ( WWW: Link OK 2013-03-28)
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Verweise auf Philosophie 2821943423432036181012115734831122377127710229223532433312473374334334272342326411537322424733242
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