E-LearningEine multiperspektivische Standortbestimmung
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Zusammenfassungen
"Wir warnen ... vor der Vorstellung, dass Lernen mit einer Online-Plattform leichter wird. Es wird in erster Linie interessanter und intensiver. Lernen an sich und der Verzicht auf Freizeit wird den meisten immer noch gleich schwer fallen: Disziplin und kritische Selbsteinschätzung bleiben deshalb nach wie vor ausschlaggebend für erfolgreiches Lernen". Dies sind keineswegs die Worte eines Professors mit erhobenem Zeigefinger, sondern die Folgerungen zweier Studierender der Universität Bern, die erste Erfahrungen mit E-Learning gemacht haben. Solche und andere, positive wie negative, Erfahrungen bilden einen von drei Teilen des Buches "E-Learning. Eine multiperspektivische Standortbestimmung". Dass in dieser - wenn auch vergleichsweise knappen - Form Lernende zu Wort kommen, die den Fluch oder Segen der neuen Medien im Hochschulalltag direkt abbekommen, ist eine der Besonderheiten dieses Sammelbands, der von Damian Miller zusammengestellt wurde. Ich selbst habe das Buch mit diesem letzten (leider kürzesten) Teil begonnen, weil er mich neugierig machte: Wie reagieren Studierende an anderen Universitäten (als der eigenen), wenn E-Learning mehr oder weniger Einzug in den alltäglichen Lehrbetrieb hält? Wo treffen sich Erwartungen und wo gehen sie auseinander? Was steckt hinter den so wenig aussagekräftigen hohen oder niedrigen Akzeptanzwerten? Natürlich handelt es sich bei den studentischen Beiträgen nicht um völlig freie und spontane Äußerungen - das ist mit dem Modus des klassischen Publizierens nun einmal schlecht vereinbar. Doch das Meinungsbild wirkt ausgewogen, sodass man, so meine ich, mit den insgesamt acht (bzw. neun, wenn einen weiteren studentischen Beitrag dazuzählt, der sich in Teil II verirrt hat) vorrangig aus Schweizer Hochschulen stammenden Stimmungsbildern einen interessanten Einblick in das "E-Learning-Erleben" von Studierenden gewinnen kann.
Kapitel 
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![]() Nicht erwähnte Begriffe | Amnesie, anchored instruction, Anterograde Amnesie, Bekanntheits- bzw. Vertrautheits-Gedächtnis, Cmap Tools, Doom, Ein Notebook pro StudentIn (ENpS), Einzelarbeit, Furcht, Handheld / PDA in school, Job Enrichment, Job Rotation, Kurzzeitgedächtnis, LehrerIn, Moodle, Motivation, extrinsische, Naturwissenschaft, Notebooks an Schulen, Partnerarbeit, Retrograde Amnesie, RSS, social software, Sozialformen des Unterrichts, Tablet PCs in education, TCO in Education, Ultra-Kurzzeitgedächtnis, Weblogs in education, Wiki in education, WWW (World Wide Web) |
Zitate im Buch
Wie allgemein bekannt, wird die akademische Welt heute von Professoren bestimmt, die nicht wegen ihrer herausragenden Fähigkeiten im mündlichen Unterricht und ihrer Diskussionsfähigkeiten berufen wurden, sondern aufgrund ihrer bedeutenden Forschungsleistung und ihrer angesehenen Publikationen. Für sie können Online-Verfahren hilfreich sein, indem sie ihnen die Möglichkeit geben, auch ihre Lehre auf schriftliche statt auf mündliche Kommunikation zu stützen und damit ihre Rollen als Lehrer und Forscher viel enger als bisher miteinander zu verbinden. Sie können zum Beispiel Exzerpte aus eigenen wissenschaftlichen Arbeiten in ihre digitalen Kurse übernehmen und werden vielleicht ermutigt, Texte, Begriffssysteme, Tabellen und Abbildungen zu erstellen, die sie wiederum in ihre wissenschaftlichen Publikationen integrieren können.
Die akademische Kommunikation ist traditionell von einer Polarisierung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Bereichen gekennzeichnet, dem Bereich der interaktiven persönlichen Kommunikation und der Sphäre der (fast) nicht interaktiven schriftlichen Publikation.
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| Didaktisches Design und E-Learning: Artikel als Volltext
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| Das Potenzial interaktiver Lernressourcen zur Förderung von Lernprozessen: Artikel als Volltext
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