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Organisatorische Einbettung von E-Learning in Hochschulen

Endfassung der Studie
Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt , Arne Fischer, , Christian Wiedwald ,    
Buchcover
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iconZusammenfassungen

Andreas BreiterArne FischerHerbert KubicekDie Zukunft von E-Learning in den Hochschulen wird im Wesentlichen davon abhängen, ob es gelingt, die internen Strukturen und Aufgaben entsprechend anzupassen und übergreifend aufzubauen. Initiiert wurden viele Aktivitäten durch zahlreiche Förderprogramme auf Bundesund Länderebene sowie durch Eigeninitiativen der Hochschulen. Der Schwerpunkt lag hierbei zumeist auf isolierten Einzelprojekten. Die ersten Erfahrungen aus den Förderprogrammen sowie empirische Untersuchungen zeigen, dass "E-Learning" als Teil eines Hochschulentwicklungsprozesses zu begreifen ist und es eigentlich um eine Veränderung der Hochschule im digitalen Zeitalter geht. Basierend auf der aktuellen Diskussion über die Nachhaltigkeit von E-Learning werden notwendige Aspekte vorgestellt. Wir konzentrieren uns vor allem auf die Integration der verschiedenen Verwaltungsbereiche, deren Zusammenwirken eine notwendige, wenn auch nicht hinreichende Bedingungen für einen nachhaltigen Einsatz von E-Learning in den Hochschulen darstellt und bisher nicht im Fokus stand. Bei einer Ausweitung der E-Learning-Angebote auf alle Lehrenden und Studierenden entsteht aber durch die ansteigende Zahl der Nutzerinnen und Nutzer ein Skalierungsproblem, das mit den derzeitigen Projektstrukturen und den initialen Fördermaßnahmen nicht mehr bewältigt werden kann. Anhand eines Rahmenmodells wird dargestellt, welche Bedeutung sowohl intra- als auch interorganisatorische Abstimmungsprozesse für eine nachhaltige Einbettung von E-Learning haben. Im Rahmenmodell werden auf einer Ebene Aufgabenbereiche (Betrieb, technischer Service und Support, Qualifizierung und pädagogischer Support, Content-Entwicklung, curriculare Integration, Verwaltungsintegration, Marketing sowie Qualitätssicherung und -entwicklung) unterschieden. Auf den zwei weiteren Ebenen wird zwischen Organisationsformen (hochschulintern und –extern) sowie der Einbettungstiefe (von einzelnen Studiengängen bis hin zu hochschulübergreifenden Ansätzen) differenziert. Hierbei wurde auf die Erfahrungen verschiedener Hochschulen (Hochschule Bremen, Universität Paderborn, Universität Basel, Universität Freiburg, FernUniversität Hagen sowie die Multimedia Service GmbH Berlin) zurückgegriffen, die in Form von kurzen Fallbeispielen vorgestellt werden. Die gewählten Fallbeispiele sollen die wesentlichen Aspekte einer erfolgreichen Einbettung von E-Learning in den Hochschulen illustrieren. Am Ende werden für die Weiterentwicklung der E-Learning Organisation an den Hochschulen im Fazit Handlungsoptionen skizziert. Hierbei geht es sowohl um eine genaue Identifikation der Zuständigkeiten und Rollen in einem hochschulweiten oder hochschulübergreifenden Gesamtkonzept als auch um die Frage nach einer effektiven und effizienten alltagstauglichen ITService Infrastruktur.
von Andreas Breiter, Arne Fischer, Herbert Kubicek, Christian Wiedwald Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt im Buch Organisatorische Einbettung von E-Learning in Hochschulen (2004)
Ingrid SchönwaldZiel dieser Studie ist die Entwicklung eines Rahmenmodells zur organisatorischen Einbettung von E-Learning in Hochschulen, die Darstellung praktischer Umsetzungsmöglichkeiten anhand von sechs Fallbeispielen an deutschsprachigen Hochschulen, sowie die Formulierung von Handlungsempfehlungen für die Gestaltung der organisatorischen Integration von E-Learning. Die Studie basiert auf einer Literaturrecherche, Experteninterviews mit E-Learning Akteuren im deutschsprachigen Raum und den Ergebnissen aus einem Expertenworkshop im März 2004 in Hamburg.

Als Ausgangspunkt ihrer Analyse und Zukunftsszenarium für deutsche Universitäten skizzieren die Autoren eine Dual-Mode University, in der Studierende bis zu 30 Prozent ihres Studiums mit telemedialen Veranstaltungen abdecken können. Das Modell von Nolan wird dargestellt, welches den Innovationsprozess von Technik als s-förmige organisationale Lernkurve mit den Phasen Initialisierung, Ansteckung, Steuerung, Integration versteht. Die Ausgangsbedingungen einer organisatorischen Einbettung von E-Learning an Hochschulen werden anhand der theoretischen Konzepte der organisierten Anarchie von Cohen und March sowie dem Konzept der lose gekoppelten Systeme von Weick reflektiert.

Das vorgestellte „Modell der organisatorischen Einbettung von E-Learning an Hochschulen“ umfasst drei Integrationsdimensionen:
  1. Aufgabenbereiche, z. B. Verwaltungsintegration, Curriculare Integration, Qualifizierung und pädagogischer Support, Content-Entwicklung, Betrieb, technischer Service und Support, Qualitätssicherung, Strategieentwicklung
  2. Organisationsformen für E-Learning, z. B. Gründung einer neuen Einrichtung, Vernetzung bestehender Einrichtungen, Erweiterung des Aufgabenbereiches bestehender Einrichtungen, Ausgliederung zu externen Dienstleistern oder übergreifenden Kompetenzzentren
  3. Reichweite der Angebote, unterscheidet drei Ebenen der Integration: Studiengänge bzw. Fachbereiche, hochschulweite Ebene, hochschulübergreifende Ebene
Sechs Fallbeispiele aus dem deutschsprachigen Raum werden hinsichtlich ihrer Organisationsform und ihres Leistungsspektrum dargestellt: Multimedia-Kompetenzzentrum an der Hochschule Bremen, Zentrum IT-Dienste an der Universität Paderborn, NewMediaNet der Universität Freiburg, FernUniversität Hagen, LearnTechNet der Universität Basel und die Multimedia Hochschulservice GmbH der Berliner Hochschulen. Die Autoren kommen zu dem Schluss, das für jede Hochschule die individuelle Situation entscheidend ist und somit kein allgemein gültiges Konzept entwickelt werden kann.

Als Fazit stellen die Autoren fest, dass eine Integration von E-Learning nur im Zuge einer Restrukturierung der Hochschule erfolgen kann. Sie stellen sechs Anforderungen zur Umbau der Hochschulen dar, welche sich an die Akteure auf verschiedenen Ebenen von den Bundesgesetzgeber bis zu den Hochschullehrenden richten.
  1. Kulturelle Revolution von einem lose gekoppelten Netzwerk autonomer Einheiten zu „Bildungs- und Forschungskonzernen“
  2. Integration in Massnahmen zur Qualitätssicherung und -entwicklung
  3. Hochschuldidaktische Innovation und neue Formen der Contententwicklung und -nutzung
  4. Professionelle Vermarktung von digitalen Lerninhalten
  5. Professionelles IT-Management
  6. E-Administration for E-Learning
Damit bietet die Studie interessante, umfassende Überlegungen zur organisatorischen Integration von E-Learning an deutschen Hochschulen und zeigt Potentiale und Barrieren bei deren Umsetzung auf.
[Quelle: http://www.elearning-reviews.org]
von Ingrid Schönwald, erfasst im Biblionetz am 29.10.2005

In diesem Buch wird erwähnt... Hier finden Sie eine Auflistung aller Themen, die im gewählten Werk erwähnt werden, geordnet nach Typen.


Personen
KB IB clear
Gudrun Bachmann, David C. Croson, M. Dittler, Dieter Euler, Michael Kerres, Helmut Krcmar, Richard L. Nolan, Katherine N. Seger, Sabine Seufert, Britta Voß

Begriffe
KB IB clear
Content, E-Learning, Multimedia, Nachhaltigkeit, Phasenmodell von Nolan, Prozess, Schule
icon
Bücher
Jahr TitelIBOBKBLB
2003Informationsmanagement (Helmut Krcmar) 5711023
2003    Nachhaltigkeit von eLearning-Innovationen (SCIL-Arbeitsbericht I) (Sabine Seufert, Dieter Euler) 132031229
2003  Digitaler Campus (Michael Kerres, Britta Voß) 4514892833
2004  E-Learning in Hochschulen und Bildungszentren (Dieter Euler, Sabine Seufert) 52180112019
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Texte
Jahr TitelIBOBKBLB
1979   Managing the Crisis in data processing (Richard L. Nolan) 661957
1993    The Stages Theory (Richard L. Nolan, David C. Croson, Katherine N. Seger) 101311178
2004Gestaltung von E-Learning-Portalen als integraler Bestandteil der Hochschulentwicklung Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt (Gudrun Bachmann, M. Dittler) 3000

iconIn diesem Buch wird nicht erwähnt... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

icon
Nicht erwähnte Begriffe
Nolan-Stage I: Initiation, Nolan-Stage II: Contagion, Nolan-Stage III: Control, Nolan-Stage IV: Integration

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