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Beats Biblionetz - Begriffe

Kognitivismuscognitivism

iconDefinitionen

Francisco J. VarelaDem Kognitivismus liegt vor allem die Vorstellung zugrunde, dass die wesentlichen Merkmale der Intelligenz - einschliesslich der menschlichen - grundsätzlich den Rechenvorgängen von Computern so sehr ähneln, dass man die Kognition als rechnerische Verarbeitung symbolischer Repräsentationen definieren kann.
Von Francisco J. Varela, Evan Thompson, Eleanor Rosch im Buch Der mittlere Weg der Erkenntnis (1991) im Text Symbole - Die kognitivistische Hypothese auf Seite 65
Oliver BendelStefanie HauskeDer Kognitivismus befasst sich mit der menschlichen Intelligenz und dem menschlichen Denken und untersucht und beschreibt die im menschlichen Gehirn ablaufenden Prozesse des Wissenserwerbs. Zu diesen Prozessen, den kognitiven Vorgängen, zählen u.a. Wahrnehmen, Erkennen, Verstehen, Bewusstwerden, Denken, Vorstellen, Interpretieren, Problemlösen, Entscheiden oder Urteilen. Gegenstand der Betrachtung ist der Mensch als ein Individuum, das nicht durch äußere Reize steuerbar ist, sondern vielmehr diese aktiv und selbstständig verarbeitet.
Von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch (2004) auf Seite 79

iconBemerkungen

Francisco J. Varela[Es] ist entscheidend, dass der Kognitivismus bei seiner Erklärung der Kognition neben Physik und Neurobiologie eine eigenständige, irreduzible symbolische Ebene postuliert.
Von Francisco J. Varela, Evan Thompson, Eleanor Rosch im Buch Der mittlere Weg der Erkenntnis (1991) im Text Symbole - Die kognitivistische Hypothese auf Seite 67
Francisco J. VarelaLiest man heute die Arbeiten der Vertreter dieser Traditlon, muß man den Eindruck gewinnen, daß es zum einen überhaupt keinen anderen Ansatz für die kognitionswissenschaftliche Forschung gibt als das Computermodell, und daß es zum anderen in der Forschung, die der Einführung des Computermodells vorausging, nichts Beachtenswertes gibt, was man - auch in überarbeiteter Form- weiter nutzen könnte.
Von Francisco J. Varela im Buch Kognitionswissenschaft, Kognitionstechnik (1988) im Text Einleitung auf Seite 19

iconVerwandte Objeke


Fragen
Wie funktioniert Lernen?How does learning work?
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Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Behaviorismusbehaviorism, Konstruktivismusconstructivism, Konnektivismusconnectivism, CBT (Computer Based Training)Computer Based Training, Lernenlearning

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Kognitivismus - eine Betrachtung geprägt von Francisco J. Varela
Nicht erst seit kurzem bewegt das Spannungsfeld "Kognitivismus" die Gemüter. Beste Gelegenheit, das Thema Kognitivismus präziser zu betrachten.
Erstmalig wurde der Begriff im Jahr 1972 diskutiert. Eine lange Zeit, in der viel geschehen ist. Allgemein gilt Francisco J. Varela als anerkannter Wissenschafter für dieses Thema. Peter Baumgartner wird aber ebenfalls oft erwähnt.
Sinnvoll ist ein Blick auf die Definitionsvielfalt. Die neuste einigermassen bekannte Beschreibung des Begriffs lautet: "Der Kognitivismus befasst sich mit der menschlichen Intelligenz und dem menschlichen Denken und untersucht und beschreibt die im menschlichen Gehirn ablaufenden Prozesse des Wissenserwerbs. Zu diesen Prozessen, den kognitiven Vorgängen, zählen u.a. Wahrnehmen, Erkennen, Verstehen, Bewusstwerden, Denken, Vorstellen, Interpretieren, Problemlösen, Entscheiden oder Urteilen. Gegenstand der Betrachtung ist der Mensch als ein Individuum, das nicht durch äußere Reize steuerbar ist, sondern vielmehr diese aktiv und selbstständig verarbeitet." (Oliver Bendel, Stefanie Hauske, 2004). Zu vergleichen ist dies nun mit der Erklärung von Francisco J. Varela, Evan Thompson, Eleanor Rosch (1991) : "Dem Kognitivismus liegt vor allem die Vorstellung zugrunde, dass die wesentlichen Merkmale der Intelligenz - einschliesslich der menschlichen - grundsätzlich den Rechenvorgängen von Computern so sehr ähneln, dass man die Kognition als rechnerische Verarbeitung symbolischer Repräsentationen definieren kann.". Hier zeigen sich nun sowohl Unterschiede und Gemeinsamkeiten. ...

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