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Zusammenfassungen
Die in den bisherigen Kapiteln besprochenen Erklärungsmodelle für Kognition (Kognitivismus, Konnektivismus) passen nur für abgeschlossene und künstliche Problembereiche. Probleme unserer Lebenswelt lassen sich jedoch damit nicht lösen, weil die Modelle unsere Geschichte und unsere Körperlichkeit nicht berücksichtigen.
Die Autoren zeigen am Beispiel von einfach zellulären Automaten, dass Geschlossenheit und strukturelle Koppelung genügen, um gewisse Regelmässigkeiten aus einer Umgebung zu extrahieren, d.h. in ihren Worten eine Welt hervorzubringen.
In einem ausgedehnten Abschnitt picken die Autoren das Farbsehen als Beispiel für Kognition heraus. Anhand vieler Forschungsergebnisse möchten sie zeigen, dass Farbe kein vom Beobachter unabhängige Eigenschaft einer vorgegebenen Welt ist, sondern vom Beobachter 'empirisch hervorgebracht' wird.
In diesem Text wird erwähnt...![]() Personen KB IB clear | Hubert L. Dreyfus, S. Dreyfus, Fernando Flores, Martin Heidegger, Kandinsky, Maurice Merleau-Ponty, Jean Piaget, Oliver Sacks, Terry Winograd | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Begriffe KB IB clear | Autonomie, Emergenz, Farbwahrnehmung, Geist, Hermeneutik, Informationsverarbeitung, Inszenierung, Kognition, Kognitionswissenschaft, Kognitivismus, Konnektivismus, Künstliche Intelligenz (KI / AI), Netzwerk, Perturbation, Repräsentation, Selbstorganisation, Strukturelle Koppelung, Zelluläre Automaten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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![]() Nicht erwähnte Begriffe | Autopoiese, Behaviorismus |
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Zitate aus diesem Text
Die zentrale Einsicht des nicht-objektivistischen Ansatzes ist, dass Wissen aus fortgesetzter Interpretation resultiert, die sich aus unserer Fähigkeit zu verstehen ergibt. Diese Fähigkeit wurzelt in den Strukturen unserer biologischen Verkörperung, wird aber in der Sphäre des konsensuellen Handelns und der Kulturgeschichte erlebt und erfahren.
Wenn wir zugeben, dass man die Kognition ohne Vorverständnis nicht angemessen begreifen kann, und dass dieses Vorverständnis nichts anderes ist als unsere körperliche und gesellschaftliche Geschichte, lautet die unausweichliche Schlussfolgerung: Der Erkennende und das Erkannte, der Geist und die Welt, bestimmen einander wechselseitig oder entstehen in gegenseitiger Abhängigkeit.
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