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Beats Biblionetz - Bücher

Die Lüge der digitalen Bildung

Warum unsere Kinder das Lernen verlernen
, Ingo Leipner ,   
Buchcover

iconZusammenfassungen

Die zunehmende Digitalisierung macht auch vor unserem Bildungssystem nicht Halt – die Stimmen, die mehr Einsatz von digitalen Medien beim Lehren und Lernen fordern, werden immer lauter. Schon die Kleinsten sind an iPads gewöhnt, Schulen setzen immer mehr auf digitale Medien und bei der beruflichen Weiterbildung sind Tablets und digitale Whiteboards inzwischen üblich. Eine Entwicklung, die nicht nur Vorteile mit sich bringt – ganz im Gegenteil.
Gerald Lembke und Ingo Leipner zeigen die dunkle Seite der Ökonomisierung und Digitalisierung von Bildung. Kinder und Jugendliche entwickeln ein bulimieartiges Lernverhalten: Dinge werden schnell und kontextfrei auswendig gelernt, in der Prüfung »ausgekotzt« – und sofort wieder vergessen. Die Autoren belegen diese und andere Gefahren für unser Bildungssystem. Eine eindringliche Warnung – und ein Plädoyer für eine durchdachte Nutzung digitaler Medien.
Von Klappentext im Buch Die Lüge der digitalen Bildung (2015)

iconBemerkungen zu diesem Buch

Beat Döbeli HoneggerDie Autoren häufen in einer erstaunlichen Mischung Experten- und Medienmeinungen zusammen, pochen einerseits auf die Aussagekraft akademischer Abschlüsse, zitieren aber bereits im nächsten Abschnitt die Bildzeitung:
"Diesen Aussagen kann Prof. Thomas Fischer nur zustimmen. Er hat die Welt in vielen Facetten studiert und drei Studienfächer abgeschlossen (Betriebsökonomie, Jura und Psychologie). Seit 2011 ist er Lehrbeauftragter für Führungspsychologie, und zwar an der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz. Daher hat er einen Überblick, wohin einseitigen Entwicklungen in der Kindheit führen. [...]
In dieser Frage bekommt Fischer Schützenhilfe aus einer erstaunlichen Ecke. Die Bild-Zeitung sorgt sich auch um das Wohl der Kinder, die im digitalen Zeitalter groß werden. Sie stellt in einer Überschrift am 09. September 2014 die Frage: »Ab wann braucht mein Kind ein Smartphone?« Der Tipp für Vater und Mutter: »Vor dem dritten Geburtstag sollte kein Kind ein mobiles Gerät in die Hand bekommen – auch nicht das der Eltern.«
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 26.03.2015

iconKapitel Unter den anklickbaren Kapiteln finden Sie Informationen über einzelne Teile des gewählten Werks.

  • 1. Fötus-Tuning - Der Irrglaube, Embryonen bereits für den Nobelpreis fit zu machen
  • 2. Brillante Babys - Die Sehnsucht nach dem perfekten Kind - oder warum Babys vorm Bildschirm verkümmern …
  • 3. Kreuzfeuer der Werbung - Wie Kinder zu unkritischen Konsumenten werden - beschleunigt durch digitale Medien
  • 4. Impulskontrolle - Warum Verzicht glücklich macht - und digitale Medien das verhindern
  • 5. Denken lernen - Wie wir uns auf den Weg machen, die Welt zu verstehen
  • 6. Digital schnell entwurzelt - Warum uns Tablets nicht auf die Stürme des Lebens vorbereiten
  • 7. Was bisher geschah ...
  • 8. Lernen verlernen - Wie digitale Medien Motivation zerstören
  • 9. Anfassen statt Angucken - Warum Schüler am Bildschirm keine realen Lernerfahrungen machen
  • 10. Medienkompetenz - Irrwege zum Heiligen Gral - oder was Kinder in der virtuellen Welt wirklich brauchen
  • 11. Fit für die Zukunft - Nicht Technik zählt, sondern der kritische Verstand - welche Fähigkeiten am Computer tatsächlich notwendig sind
  • 12. Profit - Digitale Bildung ist ein riesiger Markt - egal ob pädagogisch wertvoll oder nicht
  • 13. Murks mit MOOCs - Masse statt Klasse: Vorlesungen auf Video - oder wie es viel besser geht
  • 14. Zu Risiken und Chancen fragen Sie das Gehirn ()

iconDieses Buch erwähnt...


Personen
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Stefan Aufenanger, Martin Beglinger, Dave Eggers, Richard J. Gerrig, Ernst von Glasersfeld, Hermann Haken, Dieter Höfer, Remo Largo, Humberto R. Maturana, John Medina, Gerd Mietzel, Leo Montada, Rolf Oerter, Jean Piaget, Neil Postman, Rolf Schulmeister, Ulrich Steffens, Francisco J. Varela, Philip G. Zimbardo

Fragen
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Ab welchem Alter können/sollen Kinder programmieren?
Ab welchem Alter sollen Kinder den Zugang zu Computern erhalten?

Aussagen
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Computer ermöglichen unmittelbare Rückmeldungen.
Die Schule ist ein lukrativer Markt
ICT in der Schule birgt die Gefahr von kommerziellen Interessen und Inhalten
Internet macht Wissen NICHT überflüssig.
Kinder benötigen reale und nicht virtuelle Erfahrungenchildren need real and not virtual experiences
Korrelation bedeutet nicht Kausalität
Lernargument: ICT-Einsatz fördert das Lernen
Lernen ist ein aktiver Prozesslearning is an active process
Lernen ist ein situativer Prozesslearning is a situative process
Lernen ist ein sozialer Prozesslearning is a social process
Unter 12 Jahren macht Computereinsatz in der Schule keinen Sinn
Wissensfundament ist Voraussetzung für Orientierung in der Informationsflut

Begriffe
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AIDA, AkkommodationAccommodation, Assimilationassimilation, attention deficit hyperactivity disorder (ADHD)attention deficit hyperactivity disorder, Behaviorismusbehaviorism, Bildungeducation (Bildung), Biologiebiology, Buchbook, Chatchat, Computercomputer, Denkenthinking, Digitalisierung, E-LearningE-Learning, Elternparents, Empathieempathy, Face to Face Kommunikation (F2F), Fernsehentelevision, Formal-operatives Denkenformal operational stage, Frontalunterricht, GamificationGamification, Gehirnbrain, Grenzkostenmarginal cost, Grenzkostenlosigkeitzero marginal cost phenomenon, Gruppenarbeitgroup work, ICILS, Informationskompetenzinformation literacy, Intelligent Tutoring System (ITS)Intelligent Tutoring System, Intelligenzintelligence, Intelligenztest / IQ, Internetinternet, Kausalitätcausality, Kinderchildren, Kindergarten, Kognitivismuscognitivism, Konkrete Operationen concrete operational stage, Konstruktivismusconstructivism, Korrelation, LehrerInteacher, Lernenlearning, Lernumgebung, Marshmallow-TestDelay-of-Gratification Task, Medienmedia, Medienkompetenz/media literacymedia literacy, Mobiltelefonmobile phone, Motivationmotivation, Motivation, extrinsischeextrinsic motivation, Motivation, intrinsische, MultitaskingMultitasking, Muttermother, Neurobiologie, Ökonomisierung, Pädagogik / Erziehungswissenschaft, Präoperationales Stadiumpreoperational stage, Programmierenprogramming, Schlafsleep, Schulbuchschoolbook, Schuleschool, Schwangerschaft, Selbstorganisationself organisation, Selbstwirksamkeitself efficacy, Sensumotorisches Stadium, Sinnesorgan, Sozialkompetenz, Stadien der kindlichen Entwicklung nach PiagetPiaget's theory of cognitive development, TabletTablet, Theorie X, Theorie Y, Theory-of-Mind (TOM)Theory-of-Mind, Unterricht, Vaterfather, WebQuest, Wikipedia, Wissenschaftscience
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
 Entwicklungspsychologie (Rolf Oerter, Leo Montada) 6, 6, 3, 10, 8, 3, 3, 3, 8, 5, 11, 131876137172
  Psychologie (Philip G. Zimbardo, Richard J. Gerrig) 3, 2, 2, 1, 4, 3, 3, 3, 2, 2, 4, 14241181
1937  Der Aufbau der Wirklichkeit beim Kinde (Jean Piaget) 2, 2, 4, 13, 7, 2, 4, 3, 8, 5, 10, 74139710864
1983Synergetics (Hermann Haken) 5100
1984    Der Baum der Erkenntnis (Humberto R. Maturana, Francisco J. Varela) 19, 19, 15, 23, 21, 13, 16, 8, 14, 13, 16, 221051252231039
1985   Wir amüsieren uns zu Tode (Neil Postman) 10, 10, 7, 16, 9, 4, 6, 4, 12, 5, 12, 136355134932
1995  Radikaler Konstruktivismus (Ernst von Glasersfeld) 12, 12, 6, 14, 7, 5, 3, 7, 9, 4, 9, 849212822477
1996     Grundlagen hypermedialer Lernsysteme (Rolf Schulmeister) 22, 22, 16, 20, 18, 16, 14, 11, 18, 103, 17, 161192061614834
1999   Pädagogische Psychologie des Lernens und Lehrens (Gerd Mietzel) 2, 2, 3, 7, 10, 6, 5, 2, 6, 1, 6, 2752357
2008   Brain Rules (John Medina) 1, 2, 1, 1, 1, 1, 2, 1, 1, 1, 3, 12121214
2009Schülerjahre (Remo Largo, Martin Beglinger) 3, 3, 6, 9, 6, 4, 4, 3, 10, 2, 6, 8888506
2013    KIM-Studie 20123, 1, 1, 1, 5, 4, 5, 7, 4, 3, 6, 31623158
2013   The Circle (Dave Eggers) 1, 3, 2, 2, 8, 2, 3, 3, 5, 1, 6, 51365193
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Texte
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
2012   Was ist das Wichtigste beim Lernen? (Ulrich Steffens, Dieter Höfer) 2, 1, 4, 2, 2, 1, 1, 1, 1, 2, 1, 1171134

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icon27 Erwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconCo-zitierte Bücher

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Die zweite Aufklärung

Vom 18. ins 21. Jahrhundert

Building a Bridge to the 18th Century:

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(Neil Postman) (1999)    
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(Paula Bleckmann) (2012)   
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Wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen

(Yvonne Hofstetter) (2014)   
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Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder

(Bert te Wildt) (2015)   
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Wie das digitalisierte Leben unsere Gesundheit ruiniert

(Manfred Spitzer) (2015)   
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Die digitale Bildungsrevolution

Der radikale Wandel des Lernens und wie wir ihn gestalten können

(Jörg Dräger, Ralph Müller-Eiselt) (2015)
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Digitaler Burnout

Warum unsere permanente Smartphone-Nutzung gefährlich ist

(Alexander Markowetz) (2015)   
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Die smarte Diktatur

Der Angriff auf unsere Freiheit

(Harald Welzer) (2016)   
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Lernen mit big data

Learning with big data

(Viktor Mayer-Schönberger, Kenneth Cukier) (2014)    
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Das Ende der Demokratie

Wie die künstliche Intelligenz die Politik übernimmt und uns entmündigt

(Yvonne Hofstetter) (2016)
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Sie kennen dich! Sie haben dich! Sie steuern dich!

Die wahre Macht der Datensammler

(Markus Morgenroth)   

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LokalDie Lüge der digitalen Bildung: Gesamtes Buch als Volltext (lokal: 457 kByte)

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PH Schwyz (756.1 LEMB )

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Titel FormatBez.Aufl.JahrISBN      
Die Lüge der digitalen BildungD--03868815686SwissbibWorldcatBestellen bei Amazon.deBestellen bei ebook.de

iconBeat und Dieses Buch

Beat hat Dieses Buch während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule (IMS) ins Biblionetz aufgenommen. Beat besitzt kein physisches, aber ein digitales Exemplar. (das er aber aus Urheberrechtsgründen nicht einfach weitergeben darf). Aufgrund der vielen Verknüpfungen im Biblionetz scheint er sich intensiver damit befasst zu haben. Beat hat Dieses Buch auch schon in Blogpostings erwähnt.

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