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Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft

Buchumschlag

Zusammenfassungen

Weizenbaum warnt vor einer überheblichen Wissenschaft und Technik, deren zügellose Verbreitung er als kulturelle und politische Katastrophe empfindet. Ein absolutes Muss für alle, die sich mit dem Thema kritisch beschäftigen!
von Stiftung Lesen in der Broschüre dank Informatik (2006)

Kapitel Unter den anklickbaren Kapiteln finden Sie Informationen über einzelne Teile des gewählten Werks.

In diesem Buch wird erwähnt... Hier finden Sie eine Auflistung aller Themen, die im gewählten Werk erwähnt werden, geordnet nach Typen.


Personen
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Hannah Arendt, Noam Chomsky, Kenneth Colby, Hubert L. Dreyfus, Albert Einstein, Kurt Gödel, Werner Heisenberg, Hans Jonas, Leibniz, George Miller, Marvin Minsky, John von Neumann, Alan Newell, Michael Polanyi, Carl Rogers, Carl Sagan, Claude Shannon, Herbert Simon, Alan Turing, Alfred North Whitehead, Terry Winograd

Fragen
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Können Computer denken?
Lässt sich Intelligenz messen?
Werden Computer künftig intelligenter als Menschen?

Aussagen, Empfehlungen, Thesen
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Computer ermöglichen Simulationen
Computer=Werkzeug
Sprache prägt das Denken
Werkzeuge formen unser Denken

Begriffe
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2. Weltkrieg, Algorithmus, Bedeutung, Church-Turing-These, Computer, Computer als Therapeut, Daten, Denken, Eliza, Emotionen, Erinnerung, Erklärung, Ethik, Gedächtnis, Gehirn, Gehirnbalken, Gehirn-Hemisphären, Gödelsches Theorem, Halteproblem, Information, Informationsverarbeitung, Intelligenztest / IQ, Kognition, Kontext, Kreativität, Künstliche Intelligenz (KI / AI), Lernen, Liebe, Linguistik, Logik, Macht, Management, Maschine, Mathematik, Mensch, Militär, Modell, Mutterliebe, Naturwissenschaft, Nervensystem, Philosophie, Programmieren, Programmiersprachen, Psychoanalyse, Psychologie, Psychotherapie, Simulation, Sprache, Statistik, Symbol, Symbolmanipulation, Technik, Theorie, Turing-Maschine, Unschärferelation, Verantwortung, Vernunft, Wahrheit, Wissen, Wissenschaft, Zeit

Bücher
Jahr TitelIBOBKBLB
1958 The Computer and the Brain (John von Neumann) Bei amazon.de als englische Paperback-Ausgabe anschauen 3300
1966 The Tacit Dimension (Michael Polanyi) 25152443
1969 Aspekte der Syntax-Theorie (Noam Chomsky) 14200
1971 Problems of Knowledge and Freedom (Noam Chomsky) 2200
1972 Human Problem Solving Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt (Alan Newell, Herbert Simon) 26000
1979 What Computers Can't Do (Hubert L. Dreyfus) 29122623

Texte
Jahr TitelIBOBKBLB
1936 On Computable Numbers, with an Application to the Entscheidungsproblem (Alan Turing) 22341910

In diesem Buch wird nicht erwähnt... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

Nicht erwähnte/erfasste Begriffe
Nicht erwähnte Begriffe
Berechenbarkeit, Lambda-Kalkül, Langzeitgedächtnis, Neuron, Raum / Ort, Wahrnehmung

Erwähnte Begriffe (grafisch) In diesem Buch

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Bemerkungen zu diesem Buch

Joseph WeizenbaumIn diesem Buch geht es nur vordergründig um Computer. Im wesentlichen wird der Computer hier lediglich als Vehikel benutzt, bestimmte Ideen vorzutragen, die viel wichtiger als Computer sind.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) auf Seite 9
Joseph WeizenbaumDas 2. Und 3. Kapitel sind etwas technisch ausgefallen. Wer mit dieser Materie nicht sehr vertraut ist, kann die beiden Kapitel entweder ganz auslassen oder ihre Lektüre nachholen, sobald er das Buch zu Ende gelesen hat.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Woher die Macht des Computers kommt auf Seite 65
Douglas HofstadterEin provokatives Buch von einem der frühen Forscher auf dem Gebiet der AI. Er ist zu dem Schluss gekommen, dass ein grosser Teil der Computerwissenschaft, besonders was die AI betrifft, gefährlich ist. Ich gehe zwar mit seiner Kritik zum Teil einig, aber meiner Ansicht nach geht er zu weit. Seine scheinheilige Bezeichnung der AI-Forscher als "artifizielle Intelligentsia" ist das erste Mal lustig, ermüdet aber nach einem Dutzend von Malen. Jeder der an Computern interessiert ist, sollte das Buch lesen.
von Douglas Hofstadter im Buch Gödel, Escher, Bach (1979) auf Seite 818

Verweise von und auf dieses Buch (grafisch):

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Dieses Buch wird zitiert in: Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

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Externe Links Verweise auf Informationen ausserhalb des Biblionetzes

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Zitate im Buch

Joseph WeizenbaumEs gibt menschliche Funktionen, die nicht durch Computer ersetzt werden sollten.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Gegen den Imperialismus der instrumentellen Vernunft auf Seite 352
Joseph WeizenbaumZufälligerweise ist Programmieren eine Kunst, die relativ leicht zu erlernen ist.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Gegen den Imperialismus der instrumentellen Vernunft auf Seite 362
Joseph WeizenbaumEs gibt Dinge, die nicht mehr im Machtbereich einer alles begreifenden Naturwissenschaft liegen.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Künstliche Intelligenz auf Seite 295
Joseph WeizenbaumComputer schaffen die Möglichkeit einer völlig neuartigen Beziehung zwischen Theorien und Modellen.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Theorien und Modelle auf Seite 196
Joseph WeizenbaumDie Grenzen in der Anwendung von Computern lassen sich letztlich nur als Sätze angeben, in denen das Wort 'sollten' vorkommt.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Künstliche Intelligenz auf Seite 300
Joseph WeizenbaumEs gibt wenige 'wissenschaftliche' Theorien, die das Denken von Wissenschaftlern und Laien stärker in Verwirrung gestürzt haben als die des 'Intelligenzquotienten'.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Künstliche Intelligenz auf Seite 269
Joseph WeizenbaumDie Vorstellung, Intelligenz könne entlang einer simplen Linearskala quantitativ erfasst werden, hat unserer Gesellschaft vor allem auf dem Gebiet des Erziehungswesens unsäglichen Schmerz zugefügt.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Künstliche Intelligenz auf Seite 269
Joseph WeizenbaumNaturwissenschaftler und Techniker tragen aufgrund ihrer Macht eine besonders schwere Verantwortung, vor der sie sich nicht hinter einer Fassade von Schlagwörtern wie dem der technischen Zwangsläufigkeit drücken können.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Gegen den Imperialismus der instrumentellen Vernunft auf Seite 356
Joseph WeizenbaumDass soviele Menschen so oft fragen, was sie tun müssen, ist ein Zeichen dafür, dass die Reihenfolge des Seins und des Tuns sich umgekehrt hat. Wer weiss, wer und was er ist, der braucht nicht zu fragen, was er tun sollte.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Gegen den Imperialismus der instrumentellen Vernunft auf Seite 356
Joseph WeizenbaumIch bin der Ansicht, dass ein in jeder Beziehung zu vereinfachter Begriff von Intelligenz sowohl das wissenschaftliche, wie das ausserwissenschaftliche Denken beherrscht hat, und dass dieser Begriff zum Teil dafür verantwortlich ist, dass es der perversen, grandiosen Phantasie der künstlichen Intelligenz ermöglicht wurde, sich dergestalt zu entfalten.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Künstliche Intelligenz auf Seite 269
Joseph WeizenbaumIch werde im Folgenden die Position vertreten, dass es kein Fehler ist, den Menschen als Verarbeiter von Informationen (oder auch als irgend etwas anderes) anzusehen oder ihn unter dieser Perspektive zu verstehen zu versuchen, allerdings unter der Voraussetzung, dass wir niemals so tun, als könne irgendeine ienzelne Perspektive den ganzen Menschen erfassen.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Theorien und Modelle auf Seite 190
Joseph WeizenbaumWas für viele andere Dilemmata gilt, trifft auch hier zu: die Lösung liegt im Verwerfen der Spielregeln, die es hervorgebracht haben. Für das vorliegende Dilemma lautet die entsprechende Regel, dass die Rettung der Welt - und darüber rede ich hier - davon abhängt, andere zu den richtigen Ideen zu bekehren. Diese Regel ist falsch. Die Rettung der Welt hängt nur von dem Individuum ab, dessen Welt sie ist. Zumindest muss jedes Individuum so handeln, als ob die gesamte Zukunft der Welt, der Menschheit seibst, von ihm abhinge. Alles andere ist ein Ausweichen vor der Verantwortung und selbst wieder eine enthumanisierende Kraft, denn alles andere bestärkt den einzelnen nur in seiner Vorstellung, lediglich eine Figur in einem Drama zu sein, das anonyme Mächte geschrieben haben und sich als weniger als eine ganze Person anzusehen, und das ist der Anfang von Passivität und Ziellosigkeit.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Gegen den Imperialismus der instrumentellen Vernunft auf Seite 348

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Beat (Wei76 ), PH-SO (WEIZ 519.7 ), Marc

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Bestellen bei Amazon.deBestellen bei libri.deBei einer Nebis-Bibliohek ausleihenDie Macht der Computer und die Ohnmacht der VernunftDPaperbackSuhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 274Suhrkamp Verlag-19823518278746
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