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Beats Biblionetz - Bücher

Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft

Buchumschlag

iconZusammenfassungen

Weizenbaum warnt vor einer überheblichen Wissenschaft und Technik, deren zügellose Verbreitung er als kulturelle und politische Katastrophe empfindet. Ein absolutes Muss für alle, die sich mit dem Thema kritisch beschäftigen!
Von Stiftung Lesen in der Broschüre dank Informatik (2006)

iconBemerkungen zu diesem Buch

Joseph WeizenbaumIn diesem Buch geht es nur vordergründig um Computer. Im wesentlichen wird der Computer hier lediglich als Vehikel benutzt, bestimmte Ideen vorzutragen, die viel wichtiger als Computer sind.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) auf Seite 9
Joseph WeizenbaumDas 2. Und 3. Kapitel sind etwas technisch ausgefallen. Wer mit dieser Materie nicht sehr vertraut ist, kann die beiden Kapitel entweder ganz auslassen oder ihre Lektüre nachholen, sobald er das Buch zu Ende gelesen hat.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Woher die Macht des Computers kommt auf Seite 65
Douglas HofstadterEin provokatives Buch von einem der frühen Forscher auf dem Gebiet der AI. Er ist zu dem Schluss gekommen, dass ein grosser Teil der Computerwissenschaft, besonders was die AI betrifft, gefährlich ist. Ich gehe zwar mit seiner Kritik zum Teil einig, aber meiner Ansicht nach geht er zu weit. Seine scheinheilige Bezeichnung der AI-Forscher als "artifizielle Intelligentsia" ist das erste Mal lustig, ermüdet aber nach einem Dutzend von Malen. Jeder der an Computern interessiert ist, sollte das Buch lesen.
Von Douglas Hofstadter im Buch Gödel, Escher, Bach (1979) auf Seite 818

iconKapitel Unter den anklickbaren Kapiteln finden Sie Informationen über einzelne Teile des gewählten Werks.

iconDieses Buch erwähnt...


Personen
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Hannah Arendt, Noam Chomsky, Kenneth Colby, Hubert L. Dreyfus, Albert Einstein, Kurt Gödel, Werner Heisenberg, Hans Jonas, Leibniz, George Miller, Marvin Minsky, John von Neumann, Alan Newell, Michael Polanyi, Carl Rogers, Carl Sagan, Claude Shannon, Herbert Simon, Alan Turing, Alfred North Whitehead, Terry Winograd

Fragen
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Können Computer denken?Can computers think?
Lässt sich Intelligenz messen?Can we measure intelligence?
Werden Computer künftig intelligenter als Menschen?

Aussagen
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Computer (Informatik) ermöglicht Simulation
Computer=Werkzeug
Sprache prägt das Denken
Werkzeuge formen unser Denkentools are influencing our thinking

Begriffe
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2. Weltkrieg, Algorithmusalgorithm, Bedeutung, Church-Turing-These, Computercomputer, Computer als Therapeut, Datendata, Denkenthinking, Eliza, Emotionenemotions, Erinnerungmemory, Erklärungexplanation, Ethikethics, Gedächtnismemory, Gehirnbrain, Gehirnbalken, Gehirn-Hemisphären, Gödelsches Theorem, Halteproblem, Informationinformation, Informationsverarbeitunginformation processing, Intelligenztest / IQ, Kognitioncognition, Kontextcontext, Kreativitätcreativity, Künstliche Intelligenz (KI / AI)artificial intelligence, Lernenlearning, Liebelove, Linguistik, Logik, Machtpower, Management, Maschinemachine, Mathematikmathematics, Mensch, Militär, Modell, Mutterliebe, Naturwissenschaft, Nervensystemnervous system, Philosophiephilosophy, Programmierenprogramming, Programmiersprachenprogramming languages, Psychoanalyse, Psychologiepsychology, Psychotherapie, Simulation, Sprachelanguage, Statistikstatistics, Symbol, Symbolmanipulation, Technik, Theorietheory, Turing-Maschineturing machine, Unschärferelation, Verantwortungresponsability, Vernunft, Wahrheittruth, Wissen, Wissenschaftscience, Zeittime
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1958   The Computer and the Brain (John von Neumann) 6, 1, 1, 4, 1, 4, 2, 2, 10, 2, 1, 1710147
1966The Tacit Dimension (Michael Polanyi) 5, 5, 3, 2, 3, 6, 2, 6, 6, 2, 5, 135112834
1969Aspekte der Syntax-Theorie (Noam Chomsky) 22200
1971Problems of Knowledge and Freedom (Noam Chomsky) 2200
1972Human Problem Solving Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt (Alan Newell, Herbert Simon) 29000
1979What Computers Can't Do (Hubert L. Dreyfus) 3, 6, 1, 3, 1, 4, 2, 4, 3, 5, 1, 232122832
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Texte
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1936On Computable Numbers, with an Application to the Entscheidungsproblem (Alan Turing) 1, 1, 1, 4, 3, 3, 1, 2, 7, 2, 2, 135312137

iconDieses Buch erwähnt nicht... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

iconTagcloud

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iconZitate im Buch

Joseph WeizenbaumEs gibt menschliche Funktionen, die nicht durch Computer ersetzt werden sollten.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Gegen den Imperialismus der instrumentellen Vernunft auf Seite 352
Joseph WeizenbaumZufälligerweise ist Programmieren eine Kunst, die relativ leicht zu erlernen ist.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Gegen den Imperialismus der instrumentellen Vernunft auf Seite 362
Joseph WeizenbaumEs gibt Dinge, die nicht mehr im Machtbereich einer alles begreifenden Naturwissenschaft liegen.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Künstliche Intelligenz auf Seite 295
Joseph WeizenbaumComputer schaffen die Möglichkeit einer völlig neuartigen Beziehung zwischen Theorien und Modellen.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Theorien und Modelle auf Seite 196
Joseph WeizenbaumDie Grenzen in der Anwendung von Computern lassen sich letztlich nur als Sätze angeben, in denen das Wort 'sollten' vorkommt.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Künstliche Intelligenz auf Seite 300
Joseph WeizenbaumEs gibt wenige 'wissenschaftliche' Theorien, die das Denken von Wissenschaftlern und Laien stärker in Verwirrung gestürzt haben als die des 'Intelligenzquotienten'.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Künstliche Intelligenz auf Seite 269
Joseph WeizenbaumDie Vorstellung, Intelligenz könne entlang einer simplen Linearskala quantitativ erfasst werden, hat unserer Gesellschaft vor allem auf dem Gebiet des Erziehungswesens unsäglichen Schmerz zugefügt.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Künstliche Intelligenz auf Seite 269
Joseph WeizenbaumNaturwissenschaftler und Techniker tragen aufgrund ihrer Macht eine besonders schwere Verantwortung, vor der sie sich nicht hinter einer Fassade von Schlagwörtern wie dem der technischen Zwangsläufigkeit drücken können.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Gegen den Imperialismus der instrumentellen Vernunft auf Seite 356
Joseph WeizenbaumDass soviele Menschen so oft fragen, was sie tun müssen, ist ein Zeichen dafür, dass die Reihenfolge des Seins und des Tuns sich umgekehrt hat. Wer weiss, wer und was er ist, der braucht nicht zu fragen, was er tun sollte.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Gegen den Imperialismus der instrumentellen Vernunft auf Seite 356
Joseph WeizenbaumIch bin der Ansicht, dass ein in jeder Beziehung zu vereinfachter Begriff von Intelligenz sowohl das wissenschaftliche, wie das ausserwissenschaftliche Denken beherrscht hat, und dass dieser Begriff zum Teil dafür verantwortlich ist, dass es der perversen, grandiosen Phantasie der künstlichen Intelligenz ermöglicht wurde, sich dergestalt zu entfalten.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Künstliche Intelligenz auf Seite 269
Joseph WeizenbaumIch werde im Folgenden die Position vertreten, dass es kein Fehler ist, den Menschen als Verarbeiter von Informationen (oder auch als irgend etwas anderes) anzusehen oder ihn unter dieser Perspektive zu verstehen zu versuchen, allerdings unter der Voraussetzung, dass wir niemals so tun, als könne irgendeine ienzelne Perspektive den ganzen Menschen erfassen.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Theorien und Modelle auf Seite 190
Joseph WeizenbaumWas für viele andere Dilemmata gilt, trifft auch hier zu: die Lösung liegt im Verwerfen der Spielregeln, die es hervorgebracht haben. Für das vorliegende Dilemma lautet die entsprechende Regel, dass die Rettung der Welt - und darüber rede ich hier - davon abhängt, andere zu den richtigen Ideen zu bekehren. Diese Regel ist falsch. Die Rettung der Welt hängt nur von dem Individuum ab, dessen Welt sie ist. Zumindest muss jedes Individuum so handeln, als ob die gesamte Zukunft der Welt, der Menschheit seibst, von ihm abhinge. Alles andere ist ein Ausweichen vor der Verantwortung und selbst wieder eine enthumanisierende Kraft, denn alles andere bestärkt den einzelnen nur in seiner Vorstellung, lediglich eine Figur in einem Drama zu sein, das anonyme Mächte geschrieben haben und sich als weniger als eine ganze Person anzusehen, und das ist der Anfang von Passivität und Ziellosigkeit.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Gegen den Imperialismus der instrumentellen Vernunft auf Seite 348

iconEinträge in Beats Blog

iconZitationsgraph

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iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconCo-zitierte Bücher

Buchcover

Computerdenken

Die Debatte um künstliche Intelligenz, Bewusstsein und die Gesetze der Physik

The Emperor’s New Mind

(Roger Penrose) (1989)    
Buchcover

Gödel, Escher, Bach

Ein endloses geflochtenes Band

Gödel, Escher, Bach

an Eternal Golden Braid

(Douglas Hofstadter) (1979)    

Sind Computer die besseren Menschen ?

Weizenbaum contra Haefner

( Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt Klaus Haefner, Michael Haller, Joseph Weizenbaum) (1990)  
Buchcover

The Second Self

Computers and the human spirit

The Second Self

Computers and the human spirit

(Sherry Turkle) (1984)    
Buchcover

Kurs auf den Eisberg

oder nur das Wunder wird uns retten, sagt der Computerexperte

(Joseph Weizenbaum) (1984)    
Buchcover

The cult of information

(Theodore Roszak) (1994) Bei amazon.de anschauen
Buchcover

Das Prinzip Verantwortung

Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation

(Hans Jonas) (1979)  
Buchcover

Die Seele einer neuen Maschine

The soul of a New Machine

(Tracy Kidder) (1984)    

Computer Science, Communications and Society

A technical and cultural challenge, Conference Proceedings Neuchâtel, 9/93

(1993)  
Buchcover

Understanding Computers and Cognition

A New Foundation for Design

(Terry Winograd, Fernando Flores) (1987)    
Buchcover

Pioniere der Informatik

Ihre Lebensgeschichte im Interview

( Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt Anette Braun, Peter Eulenhöfer, Dirk Siefkes, Heike Stach, Klaus Städtler) (1999)  
Buchcover

Mind over Machine

The Power of Human Intuition and Expertise in the Era of the Computer

(Hubert L. Dreyfus, S. Dreyfus) (1986)    
Buchcover

Metamagicum

Fragen nach der Essenz von Geist und Struktur

Metamagical Themas

Questing for the Essence of Mind and Pattern

(Douglas Hofstadter) Bei amazon.de als Paperback-Ausgabe anschauen, Bei amazon.de als Gebunden-Ausgabe anschauen, Bei amazon.de als englische Paperback-Ausgabe anschauen
Buchcover

Die Konsequenzen von Informationsassistenten

Was bedeutet informationelle Autonomie oder wie kann Vertrauen in elektronische Dienste in offenen Informationsmärkten gesichert werden?

(Rainer Kuhlen) (1999)     

The Virtual Community

Homesteading on the Electronic Frontier

(Howard Rheingold) (1993)

The Human Use of Human Beings

(Norbert Wiener) (1950)
Buchcover

God and Golem Inc.

A Comment on Certain Points where Cybernetics Impinges on Religion

(Norbert Wiener) (1964)   
Buchcover

Die Schule neu denken

Eine Übung in praktischer Vernunft

(Hartmut von Hentig) (1993)

Phaidon

(Platon)  

Informationsmarkt

Chancen und Risiken der Kommerzialisierung von Wissen

(Rainer Kuhlen) (1995)
Buchcover

Was ist Informatik

Eine allgemeinverständliche Einführung

(Peter Rechenberg)
Buchcover

Affective Computing

(Rosalind Picard) (1997)  

Informatik als Praxis und Wissenschaft

(Christiane Floyd, H. Klaeren) (1999)

Sozial-kognitive Lerntheorie

(Albert Bandura) (1979)

Was ist Globalisierung?

(Ulrich Beck) (1999)
Buchcover

Bildung im informationstechnischen Zeitalter

Untersuchung der fachdidaktischen Entwicklung der informationstechnischen Bildung

(Hermann Forneck) (1992)   

Grundformen des Lehrens

Ein Beitrag zur psychologischen Grundlegung der Unterrichtsmethode

(Hans Aebli) (1961)
Buchcover

Structured programming

(O. J. Dahl, Edsger W. Dijkstra, C. Hoare) (1972)    
Buchcover

Gewissensbisse

Ethische Probleme der Informatik

(Debora Weber-Wulff, Christina Class, Wolfgang Coy) (2009)  
Buchcover

Laboratory Life

the Social Construction of Scientific Facts

(Bruno Latour, Steve Woolgar) (1979)   
Buchcover

The Facebook Effect

The Inside Story of the Company That Is Connecting the World

(2010)   

iconStandorte Eine Liste von Orten, wo das Objekt physisch vorhanden ist.

Beat (Wei76 ), PH-SO (WEIZ 519.7 ), Marc

iconBibliographisches Hier finden Sie Angaben um das gewählte Werk zu kaufen oder in einer Bibliothek auszuleihen.

    Titel  Bez.VerlagAuflageJahrISBN
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iconBeat und Dieses Buch

Beat hat Dieses Buch vor seiner Dissertation ins Biblionetz aufgenommen. Die bisher letzte Bearbeitung erfolgte während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule. Beat besitzt ein physisches, aber kein digitales Exemplar. Aufgrund der vielen Verknüpfungen im Biblionetz scheint er sich intensiver damit befasst zu haben. Es wird auch häufig von anderen Objekten im Biblionetz zitiert. Beat hat Dieses Buch auch schon in Blogpostings erwähnt.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.

Verweise auf Dieses Buch 333422133352432218662832225436822413623432332232342248252232241324432622
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