Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft |
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Zusammenfassungen
Kapitel 
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![]() Nicht erwähnte Begriffe | Automat, Berechenbarkeit, Bewusstsein, Geisteswissenschaft, Internet, Lambda-Kalkül, Neuron, Physik, Turing-Test, Wahrnehmung |
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Bemerkungen zu diesem Buch
In diesem Buch geht es nur vordergründig um Computer. Im wesentlichen wird der Computer hier lediglich als Vehikel benutzt, bestimmte Ideen vorzutragen, die viel wichtiger als Computer sind.
Das 2. Und 3. Kapitel sind etwas technisch ausgefallen. Wer mit dieser Materie nicht sehr vertraut ist, kann die beiden Kapitel entweder ganz auslassen oder ihre Lektüre nachholen, sobald er das Buch zu Ende gelesen hat.
Ein provokatives Buch von einem der frühen Forscher auf dem Gebiet der AI. Er ist zu dem Schluss gekommen, dass ein grosser Teil der Computerwissenschaft, besonders was die AI betrifft, gefährlich ist. Ich gehe zwar mit seiner Kritik zum Teil einig, aber meiner Ansicht nach geht er zu weit. Seine scheinheilige Bezeichnung der AI-Forscher als "artifizielle Intelligentsia" ist das erste Mal lustig, ermüdet aber nach einem Dutzend von Malen. Jeder der an Computern interessiert ist, sollte das Buch lesen.
Zitate im Buch
Die Grenzen in der Anwendung von Computern lassen sich letztlich nur als Sätze angeben, in denen das Wort 'sollten' vorkommt.
Es gibt wenige 'wissenschaftliche' Theorien, die das Denken von Wissenschaftlern und Laien stärker in Verwirrung gestürzt haben als die des 'Intelligenzquotienten'.
Die Vorstellung, Intelligenz könne entlang einer simplen Linearskala quantitativ erfasst werden, hat unserer Gesellschaft vor allem auf dem Gebiet des Erziehungswesens unsäglichen Schmerz zugefügt.
Naturwissenschaftler und Techniker tragen aufgrund ihrer Macht eine besonders schwere Verantwortung, vor der sie sich nicht hinter einer Fassade von Schlagwörtern wie dem der technischen Zwangsläufigkeit drücken können.
Dass soviele Menschen so oft fragen, was sie tun müssen, ist ein Zeichen dafür, dass die Reihenfolge des Seins und des Tuns sich umgekehrt hat. Wer weiss, wer und was er ist, der braucht nicht zu fragen, was er tun sollte.
Ich bin der Ansicht, dass ein in jeder Beziehung zu vereinfachter Begriff von Intelligenz sowohl das wissenschaftliche, wie das ausserwissenschaftliche Denken beherrscht hat, und dass dieser Begriff zum Teil dafür verantwortlich ist, dass es der perversen, grandiosen Phantasie der künstlichen Intelligenz ermöglicht wurde, sich dergestalt zu entfalten.
Ich werde im Folgenden die Position vertreten, dass es kein Fehler ist, den Menschen als Verarbeiter von Informationen (oder auch als irgend etwas anderes) anzusehen oder ihn unter dieser Perspektive zu verstehen zu versuchen, allerdings unter der Voraussetzung, dass wir niemals so tun, als könne irgendeine ienzelne Perspektive den ganzen Menschen erfassen.
Was für viele andere Dilemmata gilt, trifft auch hier zu: die Lösung liegt im Verwerfen der Spielregeln, die es hervorgebracht haben. Für das vorliegende Dilemma lautet die entsprechende Regel, dass die Rettung der Welt - und darüber rede ich hier - davon abhängt, andere zu den richtigen Ideen zu bekehren. Diese Regel ist falsch. Die Rettung der Welt hängt nur von dem Individuum ab, dessen Welt sie ist. Zumindest muss jedes Individuum so handeln, als ob die gesamte Zukunft der Welt, der Menschheit seibst, von ihm abhinge. Alles andere ist ein Ausweichen vor der Verantwortung und selbst wieder eine enthumanisierende Kraft, denn alles andere bestärkt den einzelnen nur in seiner Vorstellung, lediglich eine Figur in einem Drama zu sein, das anonyme Mächte geschrieben haben und sich als weniger als eine ganze Person anzusehen, und das ist der Anfang von Passivität und Ziellosigkeit.
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Bibliographisches 
| Titel | Bez. | Verlag | Auflage | Jahr | ISBN | ||||||
![]() | ![]() | ![]() | Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft | D | Paperback | Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 274 | Suhrkamp Verlag | - | 1982 | 3518278746 | |
![]() | ![]() | ![]() | Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft | D | Gebunden | - | Suhrkamp Verlag | - | 1977 | 3518574566 | |
![]() | ![]() | Computer Power and Human Reason | E | Gebunden | - | - | - | - |
Biblionetz-History 
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