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Gesellschaftlich-kulturelle Perspektive

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconSynonyme

Soziokulturelle Perspektive, Gesellschaftlich-kulturelle Perspektive

iconDefinitionen

Beat Döbeli HoneggerSchülerinnen und Schüler produzieren digitale Inhalte und reflektieren die Nutzung, Bedeutung und Wirkung von Medien.
Von Beat Döbeli Honegger im Buch Mehr als 0 und 1 im Text Welche Aspekte des Digitalen sind für die Allgemeinbildung relevant? (2016) auf Seite 77
Schülerinnen und Schüler können an der Mediengesellschaft selbstbestimmt, kreativ und mündig teilhaben und sich sachgerecht und sozial verantwortlich verhalten.
Von D-EDK Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz im Buch Lehrplan 21 (Politisch verabschiedete Fassung) im Text Medien und Informatik (2014)
Torsten BrindaCarsten SchulteBeat Döbeli HoneggerWerner HartmannBardo HerzigHeidi SchelhoweDie gesellschaftlich-kulturelle Perspektive untersucht die Wechselwirkungen der digitalen vernetzten Welt mit Individuen und der Gesellschaft. Sie geht z. B. den Fragen nach: Wie wirken digitale Medien auf Individuen und die Gesellschaft, wie kann man Informationen beurteilen, eigene Standpunkte entwickeln und Einfluss auf gesellschaftliche und technologische Entwicklungen nehmen? Wie können Gesellschaft und Individuen digitale Kultur und Kultivierung mitgestalten?
Von Torsten Brinda, Ira Diethelm, Rainer Gemulla, Ralf Romeike, Johannes Schöning, Carsten Schulte, Thomas Bartoschek, Julia Behrens, Nadine Bergner, Leonore Dietrich, Beat Döbeli Honegger, Rüdiger Fries, Werner Hartmann, Lutz Hellmig, Bardo Herzig, Jürgen Hollatz, Benjamin Jörissen, Sven Kommer, Alexander Mittag, Peter Kusterer, Andreas Oberweis, Torsten Otto, Alexander Rabe, Gerhard Röhner, Heidi Schelhowe, Björn Scheuermann, Birgit Schmitz, Hartmut Sommer, Martin Zimnol im Text Bildung in der digitalen vernetzten Welt (2016)
Medien verstehen und verantwortungsvoll nutzen: Schülerinnen und Schüler erwerben ein Verständnis für die Aufgabe und Bedeutung von Medien für Individuen sowie für die Gesellschaft, für Wirtschaft, Politik und Kultur. Sie können sich in einer rasch ändernden, durch Medien und Informatiktechnologien geprägten Welt orientieren, traditionelle und neue Medien und Werkzeuge eigenständig, kritisch und kompetent nutzen und die damit verbundenen Chancen und Risiken einschätzen. Sie kennen Verhaltensregeln und Rechtsgrundlagen für sicheres und sozial verantwortliches Verhalten in und mit Medien.
Von D-EDK Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz im Buch Lehrplan 21 (Druckversion) im Text Medien und Informatik (2015)

iconBemerkungen

Beat Döbeli HoneggerDie Perspektiven des "Dagstuhler Dreiecks" bedingen sich gegenseitig:
  • Ohne konkrete Anwendung lässt sich weder die technologische noch die soziokulturelle Perpektive der digitalisierten Welt vermitteln.
  • Die soziokulturelle Perspektive liefert sowohl für Anwendung als auch für die technologische Perspektive die notwendige Reflexionsebene.
  • Die technologische Perspektive liefert das für Anwendung und die soziokulturelle Perspektive notwendige Grundlagenwissen.
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 26.02.2016
Beat Döbeli HoneggerDie drei Bereiche – im deutschsprachigen Raum aktuell übrigens meist Anwendungskompetenzen (A), Medienbildung (B) und Informatik (C) genannt – ergänzen sich gegenseitig :
  • Ohne konkrete Anwendungskenntnisse lässt sich weder effizient Informatik vermitteln noch Medienbildung betreiben.
  • Medienbildung liefert sowohl für Anwendungskenntnisse als auch für Informatik die notwendige Reflexionsebene.
  • Informatik liefert das für Anwendungskenntnisse und Medienbildung notwendige Grundlagenwissen.
Von Beat Döbeli Honegger im Buch Mehr als 0 und 1 im Text Welche Aspekte des Digitalen sind für die Allgemeinbildung relevant? (2016)
[Es] ärgert mich enorm, dass die Frage „Wie wirkt das?“ in der Dagstuhldreieck-Grafik kommentarlos auftaucht. In meinen Augen verleitet diese triviale Darstellung zu der Annahme, dass die Frage nach Wirkungen ebenso einfach wie die Fragen „Wie funktioniert das?“ und “Wie nutze ich das?“ zu beantworten sind: Ist ernsthaft niemandem aufgefallen, dass schon „Wie könnte das wirken?“ eine bessere Frage für die gesellschaftlich-kulturelle Perspektive gewesen wäre, weil sie eben auch Raum für den Verlust von Kontrolle, für Unbestimmtheit – für eigentlich alles, was in der medienpädagogischen Theorie so hochtrabend besprochen wird, lässt? Wäre diese Frage nicht das Einzige gewesen, was die Informatikdisziplin aus sich heraus nicht in vollem Umfang leisten kann und weshalb sie auf medienpädagogische Perspektiven angewiesen ist? Weil die soziale Welt nun mal nicht mit 1 und 0, mit klarer Ursache-Wirkung funktioniert?
Von Matthias Andrasch im Text Die Medienpädagogik ist tot. Lang lebe das #Pflichtfachinformatik! (2018)

iconVerwandte Objeke

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Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Anwendungsorientierte Perspektive, Technologische Perspektive, Dagstuhl DreieckDagstuhl triangle, Medienbildung, Automatisierung

iconRelevante Personen

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

Thomas Bartoschek Thomas
Bartoschek
Johannes Schöning Johannes
Schöning
Martin Zimnol Martin
Zimnol
Rüdiger Fries Rüdiger
Fries
Jürgen Hollatz Jürgen
Hollatz
Alexander Mittag Alexander
Mittag
Andreas Oberweis Andreas
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Alexander Rabe Alexander
Rabe
Björn Scheuermann Björn
Scheuermann
Birgit Schmitz Birgit
Schmitz
Hartmut Sommer Hartmut
Sommer
Peter Kusterer Peter
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Rainer Gemulla Rainer
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Torsten Otto Torsten
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Leonore Dietrich Leonore
Dietrich
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Diethelm
Beat Döbeli Honegger Beat
Döbeli Honegger
Gerhard Röhner Gerhard
Röhner
Werner Hartmann Werner
Hartmann

iconStatistisches Begriffsnetz Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

icon16 Vorträge von Beat mit Bezug

icon4 Einträge in Beats Blog

iconZitationsgraph

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