/ en / Traditional / mobile

Beats Biblionetz - Begriffe

Lernsoftware

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

Diese Grafik fensterfüllend anzeigen als Pixelgrafik (PNG) Vektorgrafik (SVG)

iconSynonyme

Lernsoftware, Lernprogramm

iconDefinitionen

Ludwig J. IssingSoftware die speziell für Lehr- und Lernzwecke konzipiert und programmiert wurde. Die didaktische Komponente liegt vor allem im Produkt d.h. in der Software selbst, und zeigt sich im Programmdesign, in der Gestal tung und Gliederung der Benutzeroberfläche, den vorgesehenen Feedback-Mechanismen und Interaktionsmöglichkeiten der BenutzerInnen.
Von Ludwig J. Issing, Paul Klimsa Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt im Buch Information und Lernen mit Multimedia (1995) auf Seite 558

iconBemerkungen

Martin EbnerAndreas HolzingerBevor man eine Lernsoftware entwickelt, ist somit darauf zu achten, ob überhaupt der Bedarf an einer solchen besteht.
Von Lisa Deutschmann, Martin Ebner, Andreas Holzinger, Jürgen Zechner Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt im Buch Qualitätssicherung im E-Learning (2006) im Text Qualitätssicherung durch Evaluation
Eine didaktisch optimale Lernsoftware wird wohl erst in zehn Jahren für alle Lernbereiche zur Verfügung stehen; für Mathematik und Informatik gibt es jedoch bereits jetzt sehr gute Programme.
Von Peter Struck im Buch Netzwerk Schule (1998) auf Seite 104
Seymour PapertEs schadet einem Kind, wenn man ihm die Vorstellung vermittelt, dass Mathematik darin besteht, gestellte Fragen zu beantworten, die dann mit richtig oder falsch bewertet werden. Der Umgang mit Mathe muss nicht (und darf nicht) darauf reduziert werden, das Kind als eine „Antwortmaschine" zu betrachten.
Von Seymour Papert im Buch The Connected Family (1996) auf Seite 52
Lernsoftware für Kinder sollte den Anspruch erfüllen, dass Kinder etwas lernen können, was sie noch nicht oder noch nicht so gut beherrschen. Dieser Satz scheint banal - schaut man sich aber die aktuellen Computerprogramme für Grundschulkinder etwas genauer an, wird schnell deutlich, dass die meisten Programme selbst dieser schlichten Anforderung nicht genügen.
Von Erika Brinkmann im Buch Selbstständiges Lernen und Individualisierung von unten (2003) im Text Computer in der Schule auf Seite 21
Bei den Überlegungen, ob und wie man Lernsoftware im Unterricht einsetzen bzw. Eltern bestimmte Programme empfehlen kann, muss die fachliche und didaktische Qualität der Programme mit berücksichtigt werden – und die Software muss tatsächlich geeignet sein, das Lernen der Kinder zu unterstützen, will man sich dabei nicht mit einer Beschäftigungstherapie für Kinder ohne Lernprobleme begnügen.
Von Erika Brinkmann im Buch Selbstständiges Lernen und Individualisierung von unten (2003) im Text Computer in der Schule
Thomas Feibel"Wenn ich lernen will", brachte es ein 10-jähriger Junge auf den Punkt, "dann will ich üben und keine albernen Außerirdischen in Raumschiffen hin- und hersausen sehen." Eine Ansicht, die nicht nur zeigt, wie reif heute Kinder im Um- Wie der Computer beim Lernen helfen kann gang mit Lernsoftware sind, sondern auch den Lehrern sehr zusagt, die ohnehin nur selten etwas mit den multimedial aufwändigen, aber didaktisch eher unterernährten Programmen anfangen können.
Von Thomas Feibel in der Broschüre Lernen und Spielen mit Infolino (2006)
Iwan SchrackmannDaniela KnüselThomas MoserHartmut MitzlaffDominik PetkoLernsoftware spiegelt stets das pädagogische und didaktische Modell der Autoren wider, unabhängig davon, ob dies bewusst beabsichtigt wurde oder nicht. Je nachdem, mit welchem Verständnis von Lehren und Lernen eine Autorin oder ein Autor an die Entwicklung einer Lernsoftware herangeht, entsteht daraus eine unterschiedliche didaktische Konstruktion. Aber auch die Interaktionsmethoden, der Grad an Lernkontrolle und viele andere Kriterien können sich unterscheiden.
Von Iwan Schrackmann, Daniela Knüsel, Thomas Moser, Hartmut Mitzlaff, Dominik Petko im Buch Computer und Internet in der Primarschule (2008) im Text Üben, experimentieren und spielen mit ICT

iconVerwandte Objeke

icon
Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Nachmittagssoftware, Unterricht, Software, Computercomputer, Schuleschool

iconHäufig erwähnende Personen

iconStatistisches Begriffsnetz Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

Diese Grafik fensterfüllend anzeigen als Pixelgrafik (PNG) Vektorgrafik (SVG)

iconBlahfasel-Generator (Beta)

Der Leuchtturm Lernsoftware - beeinflusst von Dominik Petko
Lernsoftware - viel zitiert, trotzdem Fast nie verankert. Eine sachliche Übersicht tut not.
Erstmalig besprochen wurde der Begriff im Jahr 1974. Wer erinnert sich noch genau an diese Zeiten?
Angezeigt ist ein Blick auf die Begriffsgenese. Die vielleicht älteste Erklärung des Begriffs von Ludwig J. Issing, Paul Klimsa (1995) lautet: "Software die speziell für Lehr- und Lernzwecke konzipiert und programmiert wurde. Die didaktische Komponente liegt vor allem im Produkt d.h. in der Software selbst, und zeigt sich im Programmdesign, in der Gestal tung und Gliederung der Benutzeroberfläche, den vorgesehenen Feedback-Mechanismen und Interaktionsmöglichkeiten der BenutzerInnen."...

iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconAnderswo suchen Auch im Biblionetz finden Sie nicht alles. Aus diesem Grund bietet das Biblionetz bereits ausgefüllte Suchformulare für verschiedene Suchdienste an. Biblionetztreffer werden dabei ausgeschlossen.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.

Verweise auf Lernsoftware 433215191232943105961133372718953658334810233338363329191022382382221342224694423144357934
Webzugriffe auf Lernsoftware 
200220032004200520062007200820092010201120122013201420152016