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Beats Biblionetz - Texte

Computer in der Schule

Didaktischer Fortschritt oder blosse Beschäftigungstherapie?
Erika Brinkmann
Zu finden in: Selbstständiges Lernen und Individualisierung von unten (Seite 17 bis 23), 2003  
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Fragen
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Was bringt Computereinsatz in der Schule?

Aussagen
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Computer = LehrerIn
Computer=Medium
Computer=Werkzeug
Computereinsatz in der Schule wirkt motivierend
LehrerInnen benötigen ICT-Weiterbildung.
LehrerInnen benötigen Weiterbildung zur ICT-Nutzung im Unterricht (Didaktik).
Motivationssteigerung durch Computereinsatz in der Schule währt nicht ewig

Begriffe
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Lernsoftware

iconZitate aus diesem Text

Lernsoftware für Kinder sollte den Anspruch erfüllen, dass Kinder etwas lernen können, was sie noch nicht oder noch nicht so gut beherrschen. Dieser Satz scheint banal - schaut man sich aber die aktuellen Computerprogramme für Grundschulkinder etwas genauer an, wird schnell deutlich, dass die meisten Programme selbst dieser schlichten Anforderung nicht genügen.
von Erika Brinkmann im Buch Selbstständiges Lernen und Individualisierung von unten (2003) im Text Computer in der Schule auf Seite 21
Bei den Überlegungen, ob und wie man Lernsoftware im Unterricht einsetzen bzw. Eltern bestimmte Programme empfehlen kann, muss die fachliche und didaktische Qualität der Programme mit berücksichtigt werden – und die Software muss tatsächlich geeignet sein, das Lernen der Kinder zu unterstützen, will man sich dabei nicht mit einer Beschäftigungstherapie für Kinder ohne Lernprobleme begnügen.
von Erika Brinkmann im Buch Selbstständiges Lernen und Individualisierung von unten (2003) im Text Computer in der Schule
Es reicht eben nicht aus, einzelne Übungen herkömmlicher Arbeitsblätter auf den Computer zu übertragen und mit bunten, beweglichen und evtl. sprechenden Figuren zu versehen, motivierende Fische über den Bildschirm schwimmen oder Löwen mit dem Schwanz wedeln zu lassen, nach einzelnen Übungen Belohnungsspielchen anzubieten oder die Aufgaben in ein Abenteuerspiel einzubetten. Solche Motivationskniffe sind eine Zeit lang für Kinder attraktiv, die eigentlich keine besonderen Schwierigkeiten haben und die immer wiederkehrenden Übungen lieber am bunten und animierten Bildschirm abarbeiten als auf einem schlichten Arbeitsblatt.
von Erika Brinkmann im Buch Selbstständiges Lernen und Individualisierung von unten (2003) im Text Computer in der Schule auf Seite 21

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