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cyber-mobbing cyber-mobbing

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconSynonyme

cyber-mobbing, cyber mobbing, cybermobbing, Cyber-Bullying

iconDefinitionen

Oliver BendelCybermobbing (auch Cyberbullying) ist Mobbing im virtuellen Raum (im Cyberspace), in Form einer Denunziation, Diffamierung, Beleidigung, Belästigung oder Nötigung.
Von Oliver Bendel im Buch 300 Keywords Informationsethik (2016)
Cyberbullying is any behavior performed through electronic or digital media by individuals or groups that repeatedly communicates hostile or aggressive messages intended to inflict harm or discomfort on others.
Von Robert S. Tokunaga im Text Following you home from school (2009)
Sarah GennerDaniel SüssGregor WallerCybermobbing – auch unter dem Begriff Internetmobbing oder Cyberbullying bekannt – liegt vor, wenn unter Einsatz moderner Kommunikationsmittel (Handy, Chat, Social Networks, Videoportale, Foren oder Blogs) absichtlich beleidigende Texte, Bilder oder Filme verbreitet werden: dies, um Personen zu verleumden, blosszustellen oder zu belästigen. Die Folgen können für Opfer gravierend sein: Verlust von Selbstvertrauen, Angstzustände und Depressionen.
Von Sarah Genner, Daniel Süss, Gregor Waller, Isabel Willemse, Eveline Hipeli in der Broschüre Medienkompetenz (2013) auf Seite  23

iconBemerkungen

Sarah GennerDaniel SüssGregor WallerCybermobbing unterscheidet sich von Mobbing dadurch, dass die Belästigung via Internet und Handy erfolgt und sich Täter und Opfer physisch nicht gegenüberstehen. Die virtuellen Beleidigungen im Internet bleiben häufig online sichtbar, verbreiten sich manchmal in kurzer Zeit an einen grossen Nutzerkreis und sind schwer zu entfernen. Die Anonymität des Internets macht es den Tätern möglich, praktisch unerkannt zu agieren.
Von Sarah Genner, Daniel Süss, Gregor Waller, Isabel Willemse, Eveline Hipeli in der Broschüre Medienkompetenz (2013)
Heike SchaumburgDoreen PrasseEinige Autoren gehen davon aus, dass die schädigende Wirkung von Cybermobbing im Vergleich zu traditionellem Mobbing gravierender ist (Katzer 2014; Petermann/v. Marées 2013). Sie begründen dies mit drei Eigenheiten von Cybermobbing:
  • Die Täter bleiben aufgrund der Anonymität des Internets mühelos unerkannt.
  • Die kompromittierenden Äußerungen und Bilder werden einem unüberschaubar großen Adressatenkreis zugänglich gemacht.
  • Indem Äußerungen und Bilder beliebig weiterverteilt werden können, lassen sie sich kaum wieder löschen und bleiben damit über einen unbegrenzten Zeitraum im Netz.
Von Heike Schaumburg, Doreen Prasse im Buch Medien und Schule (2018) im Text Medien in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen auf Seite  92
The quality of an operational measure rests heavily on the clarity and richness of the conceptual definition from which it derives. In the case of cyberbullying research, measures are unable to flourish in the absence of a universally-accepted definition. Thus, the pivotal initial step for scholars is committing to a single definition that is amenable to them. Whether it is the definition offered within this review or developed elsewhere, this first step should no longer be ignored. Without greater attention to the core definition of cyberbullying, literature cannot progress, make significant contributions, or effect change. Ultimately, a field of research is only as valid as the conceptual and operational definitions on which it is built.
Von Robert S. Tokunaga im Text Following you home from school (2009)

iconVerwandte Objeke

icon
Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Mobbing, happy slappinghappy slapping, Suizidsuicide, Elternparents, facebook

iconRelevante Personen

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

mpfs Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest mpfs
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest
Anke Görzig Anke
Görzig
Sonia Livingstone Sonia
Livingstone
Kjartan Ólafsson Kjartan
Ólafsson
Jan Gerlach Jan
Gerlach
Sandra Cortesi Sandra
Cortesi
Leslie Haddon Leslie
Haddon
Urs Gasser Urs
Gasser
Daniel Süss Daniel
Süss
Isabel Willemse Isabel
Willemse

iconStatistisches Begriffsnetz  Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

iconBlahfasel-Generator (Beta)

Das Thema cyber-mobbing zwischen gestern und morgen
Das Themenfeld "cyber-mobbing" diktiert in zunehmendem Masse das gesamte Arbeitsleben. Grund genug also, das Themenfeld cyber-mobbing näher zu skizzieren.
2007 wurde das Thema ein erstes Mal besprochen. Dies bietet die Chance für eine historische Betrachtungsweise.
Ein Blick auf die Definitionsvielfalt ist sinnvoll. Die älteste einigermassen bekannte Beschreibung des Begriffs lautet: "Cybermobbing – auch unter dem Begriff Internetmobbing oder Cyberbullying bekannt – liegt vor, wenn unter Einsatz moderner Kommunikationsmittel (Handy, Chat, Social Networks, Videoportale, Foren oder Blogs) absichtlich beleidigende Texte, Bilder oder Filme verbreitet werden: dies, um Personen zu verleumden, blosszustellen oder zu belästigen. Die Folgen können für Opfer gravierend sein: Verlust von Selbstvertrauen, Angstzustände und Depressionen." (Sarah Genner, Daniel Süss, Gregor Waller, Isabel Willemse, Eveline Hipeli, 2013). ...

iconVorträge von Beat mit Bezug

iconZitationsgraph

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