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James-Studie 2022

Céline Külling, , , , Jael Bernath, Patricia Skirgaila, Pascal Streule, , local web 

Teil der Reihe James-Studien
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iconZusammenfassungen

Gregor WallerLilian SuterDaniel SüssJAMES steht für Jugend, Aktivitäten, Medien – Erhebung Schweiz. Die Studie bildet das Freizeit- und Medienverhalten Jugendlicher in der Schweiz im Zweijahresrhythmus ab. Für die vorliegende Ausgabe der JAMES-Studie 2022 wurden Angaben von 1049 Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren aus den drei grossen Sprachregionen erfasst. Nachdem 2020 aufgrund der pandemiebedingten Schulschliessungen auf eine Online-Erhebung ausgewichen wurde, fanden die Befragungen nun wieder im Klassenverband mit einem Paper-Pencil-Fragebogen statt. Dadurch ist insbesondere die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu den Erhebungen in den Jahren 2018 und davor gegeben. Die Befragung fand zwischen Anfang Mai und Mitte Juni 2022 statt.
Verbringen Schweizer Jugendliche ihre Freizeit allein, gehören das Nutzen audiovisueller Medien (Serien, Filme, Games), sportliche Aktivitäten sowie Musik hören oder machen zu den beliebtesten Beschäftigungen. In Gesellschaft von Freundinnen und Freunden wird am liebsten Sport getrieben, gemeinsamen etwas unternommen, draussen Zeit verbracht, gekocht, gegessen, getrunken oder es werden Gespräche geführt. Im Mittel pflegen die Jugendlichen fünf beständige Freundschaften. Dabei handelt es sich mehrheitlich um Freundinnen bzw. Freunde desselben Geschlechts. Über zwei Drittel der Jugendlichen treffen mehrmals pro Woche Freundinnen und Freunde, ruhen sich aus, tun nichts oder treiben in ihrer Freizeit Sport.
Die Haushalte, in denen Jugendliche wohnen, sind sehr breit mit Medien ausgestattet. Ein Film- und Serien-Streaming-Abonnement gehört inzwischen bei fast neun von zehn Haushalten zur Grundausstattung. Jugendliche selbst verfügen bis auf einzelne Ausnahmen alle über ein Smartphone. Drei Viertel besitzen einen eigenen Computer oder Laptop. Am häufigsten nutzen Heranwachsende Smartphone, Internet und soziale Netzwerke. Auch Musik hören und Videos im Internet schauen gehören zu den häufigsten Medientätigkeiten. Games werden nach wie vor deutlich häufiger von Knaben als von Mädchen regelmässig gespielt. Am häufigsten gespielt werden Gratisgames.
Die Lieblingsinhalte, namentlich Lieblingsserien und Lieblingsmusikerinnen und -musiker, sind sehr vielfältig. Insbesondere zwischen den drei Sprachregionen zeigen sich grosse Unterschiede. Um das Internet zu Unterhaltungszwecken zu nutzen, bedienen sich Jugendliche in erster Linie sozialer Netzwerke und Videoportale. Suchmaschinen werden primär mit dem Ziel verwendet, sich zu informieren. Die am häufigsten genutzten Funktionen des Mobiltelefons sind Messengerdienste – hierbei vor allem WhatsApp –, das Handy als Uhr verwenden, Musik hören, soziale Netzwerke nutzen, Videos anschauen oder im Internet surfen. Die beliebtesten Smartphone-Apps sind Instagram, TikTok, WhatsApp, Snapchat und YouTube. Damit übereinstimmend sind Instagram, TikTok, Snapchat und YouTube auch die am häufigsten genutzten sozialen Netzwerke. Insbesondere die Nutzung von TikTok hat in den letzten Jahren zugenommen. Innerhalb sozialer Netzwerke werden am häufigsten Beiträge anderer angeschaut oder gelikt und via Chatfunktion persönliche Nachrichten verschickt. Eigene Beiträge werden seltener gepostet und wenn, dann sind diese mehrheitlich nur für ein ausgewähltes Publikum sichtbar oder zeitlich limitiert.
Sexuelle Belästigung via Internet hat in den letzten Jahren zugenommen. Drei von fünf Mädchen und einer von drei Jungen berichten, dass sie online schon einmal unerwünscht mit sexuell konnotierten Nachrichten angesprochen wurden. Rund die Hälfte der Mädchen wurde schon einmal von einer fremden Person aufgefordert, erotische Fotos von sich selbst zu verschicken. Pornografische Inhalte wurden eher von Jungen als von Mädchen konsumiert. Fast zwei von fünf Jugendlichen berichten, dass schon einmal Falsches oder Beleidigendes über sie in Chats verbreitet wurde.
Von Céline Külling, Gregor Waller, Lilian Suter, Isabel Willemse, Jael Bernath, Patricia Skirgaila, Pascal Streule, Daniel Süss im Buch James-Studie 2022 (2022)

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