
Veranstaltungen an Schulen zum Thema Cybermobbing müssen wegen des hohen Interesses in g rößere Säle verlegt werden, meldete die "Frankfurter Rundschau" im Februar 2011. Derartige Meldungen zeigen, dass Schule und Lehrkräfte unter Handlungsdruck geraten,
weil sie in die Pflicht genommen werden, den Risiken und Gefahren der Medienentwicklung entgegenzuwirken. "Vor allem die Eitern forderten die Behandlung jugendmedienschutzrelevanter Themen i m Unterricht", heißt es in einer Expertise zum Stellenwert der M edienkompetenzförderung in Schulen. "Zu beobachten sei . . . , dass die Nachfrage meistens erst dann akut werde, wenn es einen konkreten Fall an der Schule
oder in der Öffentlichkeit gegeben habe, wie beispielsweise Happy Slapping, Cyberbullying, Computerspielsucht oder Kostenfalle Abonnement. Dann steige der Bedarf, diese Themen schnell in den Unterricht zu integrieren" (Universität Harnburg 2010, S. 40) .