Schulen auf dem Weg in die Informationsgesellschaft |
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Empfehlungen
Computer und Internet aufgabengerecht nutzen zu können wird zu einer Schlüsselkompetenz in der sich herausbildenden Informationsgesellschaft. Wie stellen sich die Schulen dieser Herausforderung? Dieses Buch wurde für Lehrpersonen, Schulleiterinnen, Bildungspolitiker und Behörden geschrieben. Konkret, pragmatisch und mit vielen Tipps: Unbedingt lesen!
Zusammenfassungen
Kapitel 
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![]() Nicht erwähnte Begriffe | ASP in School, Buch, Citrix, Eltern, HTML, Hypertext, Kinder, Newsgroups, Schweiz, Sozialkompetenz, Tarantella, WBT (Web Based Training) |
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Zitate im Buch
IKT allein lösen weder vorhandene Probleme der Schule noch können durch sie unmittelbar Lernziele wie beispielsweise Kreativität erreicht werden.
Die breite Einführung von Computern, eines lokalen Netzwerkes und Internetzugang bedeuten eine gravierende Veränderung im Schul- und Unterrichtsbetrieb.
Aus- und Fortbildung in Bezug auf IKT heisst keineswegs nur technisches Know-how, sondern auch eine den neuen Medien entsprechende Didaktik und eine erweiterte soziale Kompetenz der Lehrkräfte.
Es ist durchaus so, dass die Implementierung der neuen Medien in den österreichischen Schulen derzeit vor allem vom Engagement der EDV-KustodInnen getragen ist, deren Arbeit nicht adäquat abgegolten wird bzw. werden kann.
Wesentlich für die Integration der neuen Lerntechnologien in der Schule ist nicht zuletzt die Haltung; die die Schulleitung dieser gegenüber einnimmt. Ist sie nicht motivierend und fördernd, so ist ein Erfolg von vornherein in Frage gestellt.
Will eine Schule, die es zu einer brauchbaren IKT-Ausstattung gebracht hat, auch eine breite Nutzung der neuen Medien erreichen, so sind jene Fächer, bei denen Computer nicht selbstverständlich zum Unterricht gehören, das vorrangige Entwicklungsgebiet.
Bislang wurde oftmals der Fehler gemacht, dass die IKT-Einführung als rein technisches Projekt angegangen und daher den EDV-Spezialisten der Schule zugewiesen wird, die dann mit den vielfältigen Aufgaben alleingelassen werden. Die organisatorischen, didaktischen und gruppendynamischen Aspekte einer solchen Veranderung an der Schule werden immer noch unterschätzt, was zu vielen Schwierigkeiten führt.
Die vielfach zu hörende Vorstellung, dass die Einführung von IKT Motor und Mittel der notwendigen Wandlungen im schulischen Bereich bilden könnten, ist äusserst fragwürdig. In der Praxis führt diese Vorstellung nämlich nur allzu oft zu technologisch verkürzten Schulprojekten, da wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Nutzun der neuen Medien nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Die schulische IKT-Lehr- und Lernumgebung muss nicht die Anforderungen von jedermann erfüllen können, sondern jene, die für die Schule, die Schulklasse, Lehrkräfte und SchülerInnen zentral sind. Und das Optimum liegt nicht bei den Spitzenweren des vom technologie-orientierten Paradigma entfalteten Möglichkeitsraums, sondern bei sehr guten Werten hinsichtlich jenen Anforderungen, die der schulische Lehr- und Lernraum stellt.
Bei der Bestimmung der Zielsetzungen und der Planung des Einsatzes von IKT in der Schule sollte die Technik eine nur untergeordnete Rolle spielen. Bezugspunkt der Implementierung müssen vielmehr die Lehr- und Lernanforderungen, also die Perspektiven der Nutzerlnnen sein. Wenn die neuen Lerntechnologien diesen keinen Mehrwert gegenüber herkömmlichen Medien bringen bzw. gar nicht angenommen und verwendet werden, ist die Implementierung ein Fehlschlag, so technisch brillant sie auch realisiert wurde.
Da die Hardware-Software-Spirale sich schnell dreht und die Schulen nur über beschränkte Mittel verfügen, werden die meisten Schulen mit älteren Geräten und Programmen arbeiten müssen. Daher sollte die Orientierung am sogenannten Unternehmensstandard, d.h. die Vorstellung, die Schulen müssten mit Blick auf die Qualifizierung der SchülerInnen ausstattungsmässig ganz vorne liegen, verabschiedet werden. Ohnehin geht eine zu kurzschlüssige Vorstellung von Praxis orientierung in die Irre. Was in der beruflichen Praxis derzeit als avancierte Anwendungen gilt, kann in wenigen Jahren bereits überholt sein.
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| Hemmende Rahmenbedingungen bei der Einführung des Internets an österreichischen Schulen: Volltext als PDF-Datei
( : , 106 kByte; : 2013-03-28)
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Standorte 
Bibliographisches 
| Titel | Bez. | Verlag | Auflage | Jahr | ISBN | ||||||
![]() | ![]() | ![]() | Schulen auf dem Weg in die Informationsgesellschaft | D | - | - | STUDIENVerlag | 1 | 2000 | 3706514362 |
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