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Beats Biblionetz - Fragen

Was bringt das Internet in der Ausbildung?

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconBemerkungen

Der Mehrwert des E-Learning als solches konnte bisher nicht erwiesen werden.
Von Bruno Prowaznik im Text Gibt es einen Mehrwert von E-Learning? (2004)
Clifford StollFür fast alle Arbeiten an den höheren Schulen - und sicher für alle Arbeiten an den Grundschulen - ist die Suche nach Material im Internet nicht nur unnötig, sondern schadet sogar.
Von Clifford Stoll im Buch LogOut (1999) im Text Warum Computer nichts im Klassenzimmer zu suchen haben auf Seite 21
Franz EberleWie alle anderen IKT-Mittel darf deshalb auch der Einsatz des Internets nicht finales Bildungsziel, 'Selbstläufer' oder Selbstzweck sein, sondern nur Mittel zur Erreichung von pädagogischen Zielen.
Von Franz Eberle in der Zeitschrift Informatik 6/98 (1998) im Text Das Potential des Internet für Aus- und Weiterbildung: Mythos und Realität
Internet auf der Primarstufe ist an sich nicht gut oder schlecht. Sowie es viel anderes auch nicht in dieser verkürzten Sichtweise sein kann. Die Welt ist weder schwarz noch weiss, sondern bunt. Eine Diffenzierung tut not.
Von Andreas Saladin im Buch Schule im Netz (2003) im Text Gestadeck Times
Beat Döbeli HoneggerDas Internet bringt zweifellos Vorteile bei der Überwindung von räumlichen und zeitlichen Grenzen in der Ausbildung. Es stellt sich aber die Frage, ob mit hilfe des Internets der Unterricht auch qualitativ besser werden kann.
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 14.04.1999
Franz EberleWas heute im Zusammenhang mit dem Internet notwendig und noch erst im Entstehen begriffen ist, ist eine konkrete Didaktik zum Einsatz des Internet einerseits und die konsequentere Umsetzung lerntheoretisch gestützter Erkenntnisse bei der Gestaltung von Internet-Mitteln.
Von Franz Eberle in der Zeitschrift Informatik 6/98 (1998) im Text Das Potential des Internet für Aus- und Weiterbildung: Mythos und Realität auf Seite 24
In der Schätzanalyse hat sich gezeigt, dass eine häufige Nutzung des Computers für Internetrecherche und E-Mail-Kommunikation, die Nutzung von Lernsoftware und ein zu Hause vorhandener Internetzugang einen signifikant positiven Zusammenhang mit den PISA-Leistungen aufweisen.
Von Thomas Fuchs, Ludger Wößmann Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt im Text Computer können das Lernen behindern (2005)
Die Forschung zum Einsatz neuer Technologien oder Medien im Unterricht hat bislang noch keine schlüssigen Belege vorgelegt, in welcher Weise Technologien oder Medien einen Beitrag zur Steigerung der Lesekompetenz, der Lesefreudigkeit, der Problemlösekompetenz bei Textaufgaben für Grundschulen und die Sekundarstufe l leisten.
Von Herbert Schwetz im Buch Schule im Bannkreis der neuen Medien (2003) im Text Für einen D.ECDL, den didaktischen ECDL auf Seite 164
Das Internet und die damit verwandten Technologien sind grossartig für jene, die Wissen, Kommunikation und Austausch suchen. Es ist kein Problem, mit einem aufgeweckten, neugierigen Jugendlichen bei einem Wettbewerb wie ThinkQuest mitzumachen. Was aber, wenn Neugier und Interesse fehlen? Ist ein Internetanschluss in unseren Breitengraden wirklich entscheidend, um Interesse für geschichtliche Fragen, literarische Begegnungen, wissenschaftliche Rätsel zu wecken?
Von Dominik Landwehr in der Zeitschrift Bildung Schweiz 10a/2006 (2006) im Text Nicht das Internet, die Neugier ist entscheidend
David H. JonassenThe Internet may be no more than an electronic worksheet if the old prescriptive model of learning is plugged in to this new technology. Yet the Internet is a tool with the potential to transform traditional teacher-directed instruction into powerful, student-led, inquiry-based learning. The Internet expands opportunities for learning with a wide variety of resources and people, providing multiple perspectives, access to diverse cultures, access to experts, and access to information.
Von Jane Howland, David H. Jonassen, Rose M. Marra, Joi Moore Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt im Buch Learning to Solve Problems with Technology (2nd ed.) (2003) im Text Learning From the Internet
Das Internet erweitert die Möglichkeiten des Computereinsatzes im Bereich des Schreibens bzw. Publizierens. Es erhöht die Verfügbarkeit von Informationen (WWW) und vermag damit den Wissenserwerb zu erleichtern; zugleich erfordert es aber weitaus großere Kompetenzen in der Bewertung und Ordnung von Informationen. Es schafft reale Schreibanlässe (z. B. Homepage), stellt Kommunikationspartner auch außerhalb des eigenen Klassenraums zur Verfügung (Email, News, Chat) und eröffnet Chancen einer echten, einfachen und effektiven Kooperation mit anderen Klassen.
Von Stephan Wöckel im Buch Internet in der Grundschule (2002) im Text Zum Spektrum der pädagogischen Diskussion und Forschung auf Seite 111
Franz EberleWie ist nun das Verhältnis Ausbildung und Internet zu beurteilen? Leider gibt es viel übertriebene Euphorie, die den Blick auf das Sinnvolle und Machbare zu verschleiern droht, wenn z.B. einfach pauschal von einer völlig neuen Schule durch das Internet gesprochen wird. Die häufig gehörten Schlagworte über das "Neue Lernen" sind keineswegs neu. Das Internet und die anderen IKT sind höchstens neue Mittel, mit denen Anliegen der neuen Lehr-/Lernkultur und des Konstruktivismus noch besser verwirklicht werden könnten. Der Umkehrschluss, dass das Internet zwingend zur Umkrempelung von Schule und Lernen führen müsse [Frei 97], ist jedenfalls falsch.
Von Franz Eberle in der Zeitschrift Informatik 6/98 (1998) im Text Das Potential des Internet für Aus- und Weiterbildung: Mythos und Realität auf Seite 24
Die vier Funktionen Internet als Informationsquelle, Kommunikations-, Kooperationsplattform und Publikationsmedium, können alle in irgendeiner Form eingesetzt werden. Sie bieten Möglichkeiten, den Unterricht abwechslungsreicher und interessanter zu gestalten, was sich positiv auf die Motivation der Lernenden auswirkt. Ob mit Internet bessere Leistungen erzielt werden, muss sich erst noch herausstellen. Dennoch sollten nicht die Funktionen des Internets den Unterricht bestimmen. Ausschlaggebend für ein erfolgreiches Unterrichten sind nach wie vor die Bestimmung gut überlegter Lernziele und Lerninhalte. Es lohnt sich aber zu prüfen, ob die vorgenommenen Ziele auch mit einem Einsatz des Internets erreicht werden können.
Von Teresa Zulli in der Diplomarbeit Ein pädagogischer Leitfaden für die Gestaltung von Internet-Lernumgebungen (1999) auf Seite 54

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