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Beats Biblionetz - Begriffe

Moore's lawMoore's law

(c) Intel

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconDefinitionen

Moores Gesetz führt aus, dass sich die Speicherkapazität von Microchips bei sinkenden Preisen etwa alle 18 Monate verdoppelt
Von Reiner Clement, Dirk Schreiber im Buch Internet-Ökonomie (2010) im Text Wohlstand der Netze auf Seite 10
Bill GatesDie im Jahre 1986 aufgestellte These des Mitbegründers von Intel, Gordon Moore, derzufolge sich die Rechengeschwindigkeit von Mikroprozessoren alle 18 bis 24 Monate verdoppelt.
Von Bill Gates im Buch Digitales Business (1999)
Friedemann MatternPopulärer ist eine Kurzform des mooreschen Gesetzes, welches ausdrückt, dass sich die Leistungsfähigkeit von Prozessoren (bei eher abnehmender Grösse und Preis) etwa alle anderthalb Jahre verdoppelt.
Von Friedemann Mattern im Konferenz-Band Web Based Training 2005 (2005) im Text Leben und Lernen in einer von Informationstechnologie durchdrungenen Welt
Beat Döbeli HoneggerMoore's law besagt, dass die Anzahl der Transistoren und somit die Leistungsfähigkeit von Computerchips sich alle 18 Monate verdoppelt. Seit 1959 ist dies der Fall und Experten glauben, dass dies noch weitere 10 Jahre so bleiben wird.
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 28.07.2000
Friedemann MatternMit erstaunlicher Präzision und Konstanz gilt das bereits Mitte der 1960er-Jahre von Gordon Moore aufgestellte „Gesetz“ [Moo65], welches besagt, dass sich die Zahl der auf einen Chip integrierbaren elektronischen Komponenten etwa alle 18 bis 24 Monate verdoppelt.
Von Friedemann Mattern im Konferenz-Band Web Based Training 2005 (2005) im Text Leben und Lernen in einer von Informationstechnologie durchdrungenen Welt
Friedemann MatternMit erstaunlicher Präzision und Konstanz scheint das bereits Mitte der 1960er-Jahre von Gordon Moore, einem der Gründer der Firma Intel, aufgestellte und nach ihm benannte "Gesetz" zu gelten, welches in seiner populären Kurzform besagt, dass sich die Leistungsfähigkeit von Computern etwa alle 18 Monate verdoppelt.
Von Friedemann Mattern im Buch Total vernetzt (2003) im Text Vom Verschwinden des Computers
The number of transistors per unit area has been doubling every 2 years over the last 30 years. This amazing progress in circuit fabrication is known as Moore’s Law, after Gordon Moore (one of the founders of Intel). This trend was originally described by Moore in his 1965 paper [Mor:65] and refined further in the 1970s.
Von Gerard O'Regan im Buch A Brief History of Computing (2012) im Text What Is a Computer? auf Seite 29
Es gibt das sogenannte mooresche Gesetz: Schon 1965 stellte der Mitbegründer des Chipherstellers Intel, Gordon Moore, fest, dass sich die Anzahl von Transistoren, die man auf einem Chip unterbringen kann, circa alle zwei Jahre verdoppelt. Das mooresche Gesetz beschreibt die rasanten Fortschritte auf dem Gebiet der IT. Heute verfügt jedes Kinderspielzeug über mehr Computerpower als einst die Apollo-Raketen.
Von Philipp Löpfe im Text Mensch wird Maschine, und Maschine wird Mensch (2013)
Beat Döbeli HoneggerGordon Moore, Mitgründer des Chipherstellers Intel, prognostizierte 1965, dass sich mindestens für die nächsten zehn Jahre die Anzahl der elektronischen Bauteile pro Chipfläche alle 18 Monate verdoppeln ließe (Moore, 1965). Er extrapolierte dazu die erreichten Integrationsdichten von 1959 bis 1965. Da seine Prognose für die vergangenen 45 Jahre mit erstaunlicher Genauigkeit zutraf, wurde sie bald als „Moore’sches Gesetz“ bekannt.
Von Beat Döbeli Honegger im Buch Lernplattformen in Schulen (2010) im Text Lernplattformen entwickeln sich rasend langsam
Beat Döbeli HoneggerGordon Moore, der spätere Mitbegründer der Chipfirma Intel, stellte 1965 fest, dass sich alle 18 Monate doppelt so viele Transistoren auf der gleichen Chipfläche unterbringen ließen. Damit verdoppelt sich theoretisch alle 18 Monate die Rechenleistung eines Computerchips. 1965 sah Moore keine physikalischen Gründe, warum dies nicht weitere zehn Jahre so weitergehen sollte. Tatsächlich geht man heute davon aus, dass die Voraussage bis mindestens 2020 gültig bleiben wird, sodass Moores Beobachtung längst als Gesetz gilt.
Von Beat Döbeli Honegger im Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Gesetze des Digitalen

iconBemerkungen

We must accept that Moore’s Law is dying, and we are heading into an uncharted territory.
Von Moshe Y. Vardi im Text Moore’s Law and the Sand-Heap Paradox (2014)
The terminology used by the industry to describe ist ongoing march to the drumbeat of Moore’s Law has turned from physics to marketing.
Von Moshe Y. Vardi im Text Moore’s Law and the Sand-Heap Paradox (2014)
A recent McKinsey study ascribed “up to 40% of the global productivity growth achieved during the last two decades to the expansion of information and communication technologies made possible by semiconductor performance and cost improvements.”
Von Moshe Y. Vardi im Text Moore’s Law and the Sand-Heap Paradox (2014)
So the real question is not when precisely Moore’s Law will die; one can say it is already a walking dead. The real question is what happens now, when the force that has been driving our field for the past 50 years is dissipating. In fact, Moore’s Law has shaped much of the modern world we see around us.
Von Moshe Y. Vardi im Text Moore’s Law and the Sand-Heap Paradox (2014)
Friedemann MatternNoch mindestens 10 oder 15 Jahre dürfte dieser Trend anhalten, so dass Computer weiterhin laufend leistungsfähiger, kleiner und billiger werden – vielleicht sogar noch wesentlich länger. Genaue Aussagen dazu sind aber schwierig, da dies auch von nicht-technischen Faktoren, wie beispielsweise den ökonomischen Randbedingungen, abhängt.
Von Friedemann Mattern im Konferenz-Band Web Based Training 2005 (2005) im Text Leben und Lernen in einer von Informationstechnologie durchdrungenen Welt
Friedemann MatternFaktisch betrug die Verdoppelungszeit bezüglich der Transistorzahl bei der ersten Mikroprozessorgeneration zwischen 1971 und 1981 (Intel 4004 bis 80286) 22 Monate. Später (Intel 386 und 486 Prozessoren) waren es 33 Monate und in den 1990er-Jahren (Pentium-Prozessorfamilie) sogar 54 Monate. So gesehen liegt gar kein echtes exponentielles Wachstum vor, wie es die populäre Kurzform des mooreschen Gesetzes propagiert.
Von Friedemann Mattern im Buch Total vernetzt (2003) im Text Vom Verschwinden des Computers
Jaron LanierDas Moore’sche Gesetz ist das Leitprinzip und wahre Grundgesetz des Silicon Valley. Es besagt, dass die Leistungsfähigkeit von Computerchips immer schneller wächst. Diese Verbesserungen türmen sich nicht einfach auf wie bei einem Steinhaufen, der immer höher wird, wenn man mehr Steine hinzufügt. Anstatt sich zu summieren, vervielfachen sich die Verbesserungen. Offensichtlich verdoppelt sich die Leistung der Technologie etwa alle zwei Jahre. Das bedeutet, dass die Leistung von Mikroprozessoren nach vierzig Jahren um das Millionenfache gesteigert wurde. Niemand weiß, wie lange sich dieser Prozess fortsetzen lässt.
Von Jaron Lanier im Buch Who Owns the Future? (2013)
Friedemann MatternTatsächlich beziehen sich die oft kolportierten 18 Monate i.A. nicht auf die Zahl der Transistoren, sondern eher auf die Leistung von Prozessoren oder von ganzen Rechnern - die sich allerdings nicht wirklich objektiv messen und vergleichen lässt (eine Leistungsverdoppelung alle 18 Monate entspräche einer Leistungszunahme von 55 % im Jahr). Hier kommen aber dann andere Effekte ins Spiel, so z.B. die Taktrate, Architekturprinzipien wie Pipelining und Parallelität, Cachegrößen und - bei ganzen Rechnern - weitere Hardwareaspekte wie Graphikkarten, Busbreiten, Bandbreite von Netzanschlüssen und sogar Softwareeinflüsse.
Von Friedemann Mattern im Buch Total vernetzt (2003) im Text Vom Verschwinden des Computers
Jaron LanierDas Moore’sche Gesetz bedeutet, dass man immer mehr kostenlos erledigen könnte, wenn da nicht die Leute wären, die bezahlt werden wollen. Der Mensch ist beim Moore’schen Gesetz quasi der Haken an der Sache. Wenn der Betrieb von Maschinen unglaublich billig wird, wirken Menschen vergleichsweise teuer. Früher waren Druckmaschinen teuer, daher schien es ganz selbstverständlich, Journalisten angemessen dafür zu bezahlen, dass sie die Zeitung füllten. Erst als die ersten Gratiszeitungen auftauchten, schien es mit einem Mal unvernünftig, Leute überhaupt noch zu bezahlen. Durch das Moore’sche Gesetz können Löhne und Gehälter – ebenso wie das soziale Netz – plötzlich wie ungerechtfertigter Luxus wirken.
Von Jaron Lanier im Buch Who Owns the Future? (2013)
Jaron LanierUnsere direkte Erfahrung mit dem Moore’schen Gesetz bestand bislang vor allem darin, dass es uns billige Waren bescherte. Die gestern noch unerschwingliche Kamera ist heute eine von vielen Funktionen an unserem Mobiltelefon, das wir schon bald wieder gegen ein neues austauschen. Mit der millionenfachen Leistungssteigerung in der Informationstechnologie wurden sämtliche Einsatzmöglichkeiten ebendieser Technologie immer billiger. Daher erwartet man heute, dass Online-Dienste (und nicht nur Nachrichten, sondern auch zeitgemäße Erscheinungen wie Suchdienste oder soziale Netzwerke) kostenlos sind, wobei »kostenlos« in dem Fall bedeutet, dass wir im Gegenzug stillschweigend einwilligen, uns ausspionieren zu lassen.
Von Jaron Lanier im Buch Who Owns the Future? (2013)

iconVerwandte Objeke

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Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Wearable ComputingWearable Computing, Metcalfe's lawMetcalfe's law, singularity pointsingularity point, Turing-Testturing test, Ubiquitous ComputingUbiquitous Computing
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Verwandte Aussagen
Moore's Law ermöglicht ubiquitous computing
Moore's Law fördert Konvergenz

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

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Steve Wozniak Steve
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Kurzweil
Markus Dierkes Markus
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iconStatistisches Begriffsnetz Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

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iconBlahfasel-Generator (Beta)

Der Leuchtturm Moore's law - beeinflusst von Andrew McAfee
Das Thema "Moore's law" gestaltet in zunehmendem Masse die gesamte Welt. Grund genug also, das Spannungsfeld Moore's law detaillierter zu betrachten.
Ein erstes Mal besprochen wurde das Thema vor 35 Jahren. Damals war vieles noch anders.
Erhellend ist ein Blick auf die Begriffsgenese. Die älteste einigermassen bekannte Beschreibung des Begriffs von Bill Gates aus dem Jahr 1999 lautet: "Die im Jahre 1986 aufgestellte These des Mitbegründers von Intel, Gordon Moore, derzufolge sich die Rechengeschwindigkeit von Mikroprozessoren alle 18 bis 24 Monate verdoppelt."Ganz anders formuliert die Erklärung von Friedemann Mattern aus dem Jahr 2003 : "Mit erstaunlicher Präzision und Konstanz scheint das bereits Mitte der 1960er-Jahre von Gordon Moore, einem der Gründer der Firma Intel, aufgestellte und nach ihm benannte "Gesetz" zu gelten, welches in seiner populären Kurzform besagt, dass sich die Leistungsfähigkeit von Computern etwa alle 18 Monate verdoppelt.". Unübersehbar sind hier verbindende und trennende Aspekte. ...

icon14 Vorträge von Beat mit Bezug

icon2 Einträge in Beats Blog

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Verweise auf Moore's law 1512333527233536310911427323311218855823591244842232123712126324862211531232
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