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Beats Biblionetz - Bücher

Das Glück der Unerreichbarkeit

Wege aus der Kommunikationsfalle
,  
Buchcover

iconZusammenfassungen

Wir funken, simsen und mailen permanent über alle Zeitzonen und Regionen der Welt und über alle Takte des persönlichen Alltags hinweg. Jeder ist potenziell immer erreichbar. Wer nicht mindestens in Kopie und cc bedacht wird, fühlt sich nicht mehr geliebt. Die technologische Demokratisierung der Information trifft auf ein unvorbereitetes Volk im Dauerfeuer der Mitteilungen.
Miriam Meckel empfiehlt eine Denkpause. Kommunikation braucht Qualität. Und Qualität braucht Zeit. Wer sich verständigen und verstanden werden will, muss nachdenken können und sich erklären dürfen. Die neuen Kommunikations- technologien bieten diese Chance. Aber sie verleiten auch zu Abhängigkeiten. Miriam Meckel erklärt uns die Wirkung der Technologien auf den Menschen. Sie zeigt, was es mit uns und unserem Miteinander macht, wenn alle immer auf Stand-by sind. Und sie hat eine Idee, wie wir uns trotz all dem doch noch verständigen können: Das Glück kann in der klugen Unerreichbarkeit liegen.
Von Klappentext im Buch Das Glück der Unerreichbarkeit (2007)

iconKapitel Unter den anklickbaren Kapiteln finden Sie Informationen über einzelne Teile des gewählten Werks.

  • Wir Simultanten - Immer erreichbar, im Standby (Seite 7 - 27)
  • In der Kommunikationsfalle - Datenflut und Denkebbe (Seite 31 - 51)
  • Select all! - Die Tyrannei der Entscheidung (Seite 55 - 78)
  • Bitte nicht unterbrechen! - Der Mythos Multitasking (Seite 81 - 107)
  • Digitale Zeitdiebe und Hausbesitzer (Seite 111 - 126)
  • Nomaden im Geiste - Die Entgrenzung von Lebensort und Lebenszeit (Seite 129 - 154)
  • Kommunikationsrequisiten - Rollenspiele des vernetzten Menschen (Seite 157 - 184)

iconDieses Buch erwähnt...


Personen
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Gregory Bateson, Ulrich Beck, Vannevar Bush, Holm Friebe, Peter Glotz, Lucas Gonzalez, Justin Harris, Sascha Lobo, Gloria Mark, Gordon Moore, Jürgen von Rutenberg, Sherry Turkle, Mark Weiser

Fragen
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Wie treffen wir Entscheidungen?How do we decide?

Aussagen
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E-Mail erhöht Erreichbarkeit
Erreichbarkeit erhöht Stress
Erreichbarkeit fördert Kommunikation
Informationsflut führt zu Stress
Informationstechnik führt zu Informationsflut
Mobiltelefon erhöht Erreichbarkeit
Telefon erhöht Erreichbarkeit
Wahrnehmung erfolgt selbstbestätigend
Wahrnehmung ist selektiv.

Begriffe
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attention deficit disorder (ADD)attention deficit disorder, Aufmerksamkeitattention, Aufmerksamkeitsökonomie, Computerspielecomputer game, Datendata, Datenqualitätdata quality, Datenschutz, Denkenthinking, E-MailE-Mail, Erreichbarkeitreachability, Gehirnbrain, Globalisierungglobalization, Informationinformation, Informationsflutinformation overflow, Internetinternet, Kinderchildren, Kommunikationcommunication, Kreativitätcreativity, Lebenlife, Long TailLong Tail, MemexMemex, Mobiltelefonmobile phone, Moore's lawMoore's law, Privatsphäreprivacy, Raum / Ortspace / place, RFID, SMSText messaging, Sozialisation, Stressstress, Technologietechnology, Telefon, Ubiquitous ComputingUbiquitous Computing, Vaterfather, Wearable ComputingWearable Computing, Zeittime, Zufriedenheit / Glückhappyness
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1972    Ökologie des Geistes (Gregory Bateson) 17, 14, 19, 16, 12, 6, 9, 10, 11, 15, 9, 25300262917395
1986Risikogesellschaft (Ulrich Beck) 2, 2, 3, 6, 3, 1, 1, 1, 2, 3, 3, 9425385
1995  Leben im Netz (Sherry Turkle) 10, 6, 9, 7, 8, 10, 13, 10, 18, 7, 10, 25881831015437
2001Die beschleunigte Gesellschaft (Peter Glotz) 8000
2001Multimedia (Randall Packer, Ken Jordan) 6, 3, 6, 9, 10, 6, 14, 8, 10, 10, 10, 1611156101761
2003  The New Media Reader (Noah Wardrip-Fruin, Nick Montfort) 9, 7, 11, 12, 7, 6, 13, 6, 12, 9, 12, 1616591123794
2006Wir nennen es Arbeit (Holm Friebe, Sascha Lobo) 2, 5, 5, 3, 6, 2, 4, 6, 3, 5, 3, 1321543646
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Texte
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
   No Task Left Behind? (Gloria Mark, Lucas Gonzalez, Justin Harris) 3, 2, 1, 6, 2, 1, 3, 2, 2, 1, 1, 6351259
1945    As We May Think (Vannevar Bush) 6, 3, 6, 4, 11, 5, 6, 3, 5, 6, 4, 10851341644
1965    Cramming More Components Onto Integrated Circuits (Gordon Moore) 1, 3, 2, 5, 2, 2, 1, 2, 3, 3, 2, 92632966
1991    The Computer for the 21st Century (Mark Weiser) 2, 3, 1, 3, 4, 2, 1, 1, 5, 4, 2, 427122623
2006    Der Fluch der Unterbrechung (Jürgen von Rutenberg) 5, 1, 1, 1, 3, 4, 3, 1, 1, 4, 1, 73201590

iconDieses Buch erwähnt nicht... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

iconTagcloud

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iconZitate im Buch

Die Lösung unserer Probleme und die Chance für geglückte Kommunikation liegt in einer so simplen wie effektiven Maßnähme: der klugen Unerreichbarkeit. Sie gewährt uns Zeiten der Ruhe, des Abschaltens und der Konzentration. Der Kölner Autor Navid Kermani beschreibt in seinem Roman Kurzmitteilung den Vorstandsvorsitzenden eines Autokonzerns und seine ungewöhnlichen Arbeits- und Lebensregeln: »Etwa zog er sich täglich zweimal zurück, um zu meditieren, und er hatte auch alle zwei Wochen einen festen Tag, an dem er nicht ins Büro kam, keinerlei Termine annahm und nicht erreichbar war.« Wenn es diesen Vorstandsvorsitzenden wirklich gibt, dann hat er verstanden, worum es heute geht.
Von Miriam Meckel im Buch Das Glück der Unerreichbarkeit (2007) im Text Wir Simultanten auf Seite 27
Ein Vater gewinnt Lebensqualität, wenn er beruflich erreichbar sein muss, aber dank der Kommunikationstechnologien in der Lage ist, trotzdem einen Nachmittag mit seinen Kindern draußen zu verbringen. Er gewinnt sie zumindest dadurch, dass er sein Gewissen entlasten kann - wenigstens an einem Tag früher zu Hause zu sein, als die Kinder im Bett sind. Ob die Kinder das auch so sehen, hängt nicht in erster Linie davon ab, ob der Vater physisch anwesend ist. Sie möchten auch mit ihm reden, spielen, toben, also seine Aufmerksamkeit ganz für sich haben. Das wird allerdings nur dann der Fall sein, wenn er mehr auf die Regungen seiner Kinder achtet als auf die seines Telefons. Wenn er ständig telefoniert oder E-Mails beantwortet, ist er zwar mit dem Körper auf dem Spielplatz, mit dem Kopf aber weiterhin im Büro.
Von Miriam Meckel im Buch Das Glück der Unerreichbarkeit (2007) im Text Digitale Zeitdiebe und Hausbesitzer

iconEinträge in Beats Blog

iconZitationsgraph

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iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconCo-zitierte Bücher

Buchcover

Payback

Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen

(Frank Schirrmacher) (2009)   

iconStandorte Eine Liste von Orten, wo das Objekt physisch vorhanden ist.

Beat ( 21.09.2007), PHZH (AP 14000 M487 )

iconBibliographisches Hier finden Sie Angaben um das gewählte Werk zu kaufen oder in einer Bibliothek auszuleihen.

    Titel  Bez.VerlagAuflageJahrISBN
Bestellen bei Amazon.deBestellen bei libri.deBei einer Nebis-Bibliohek ausleihenDas Glück der UnerreichbarkeitD---12006386774002X

iconBeat und Dieses Buch

Beat hat Dieses Buch während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule (IMS) ins Biblionetz aufgenommen. Beat besitzt ein physisches, aber kein digitales Exemplar. Es gibt bisher nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren. Beat hat Dieses Buch auch schon in Blogpostings erwähnt.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.

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Verweise von diesem Buch 828
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Erster Eintrag:01.08.2007

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