Aufmerksamkeitsökonomie attention economy |
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Synonyme
Aufmerksamkeitsökonomie, Aufmerksamkeitskapitalismus, Ökonomie der Aufmerksamkeit, attention economy
Definitionen
Die digitale Revolution hat die Verfügbarkeit verschiedenster
Güter einerseits und die Informationsflut andererseits
massiv erhöht. Daraus resultiert, dass die
menschliche Aufmerksamkeit, die mit dieser Flut nicht
Schritt halten kann, als rares Gut zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Bemerkungen
In wettbewerbsorientierten Aufmerksamkeitsmärkten verdrängt Unterhaltung die Information und Spektakel ersetzt das Argument. Je leichter etwas unsere Aufmerksamkeit erregt, desto geringer ist die kognitive Hürde und desto weniger Widerstand leisten wir, uns davon einfangen zu lassen. Warum ein Buch lesen, wenn man einen Film anschauen kann? Warum eine Zeitung lesen, wenn man ein Videospiel spielen kann?
Seine Entwicklung ist eine perfekte Fabel für das Aufmerksamkeitszeitalter. Musk war ein Mann, der über sämtliche materiellen und finanziellen Ressourcen verfügte, über alles, was die gesamte Menschheitsgeschichte bis dahin hervorgebracht hatte, über alles, was ein Mensch kaufen oder besitzen kann. Und dennoch war er bereit, all das für Aufmerksamkeit einzutauschen.




Wissenschaft funktioniert grösstenteils im Sinne einer Aufmerksamkeitsökonomie, d. h. eine wesentliche Gratifikation für Wissenschaftler/innen besteht in der Zuwendung von Aufmerksamkeit durch Kollegen/innen für die eigene Arbeit, was sich etwa ausdrückt in der Annahme von eingereichten Artikeln in Zeitschriften, in Einladungen zu Vorträgen, Publikationsbeiträgen oder Gastaufenthalten und in der Berufung zum Gutachter oder Herausgeber.
im Buch Lehrkompetenz für eLearning-Innovationen in der Hochschule (2005)
Simon erkannte viel früher als die meisten anderen, dass mit der wachsenden Bedeutung von Informationen in einer Gesellschaft zwangsläufig auch der Wert der Aufmerksamkeit steigt. Mit anderen Worten: Das Informationszeitalter ist zugleich das Aufmerksamkeitszeitalter. Beides ist untrennbar miteinander verbunden, denn Informationen verbrauchen Aufmerksamkeit. Je mehr Informationen vorhanden sind, desto intensiver ist der Wettbewerb um Aufmerksamkeit, die per Definition knapp ist. Je höher die Nachfrage nach einer knappen Ressource ist, desto wertvoller ist sie.
Und wie steht es um unsere Aufmerksamkeit? Ist die Menge dieser Ressource tatsächlich begrenzt ‒ oder wird sie sich als Reaktion auf die unablässige Wucht kapitalistischer Innovationskraft letztlich doch als weit dehnbarer erweisen? Tatsächlich erleben wir tagtäglich, wie der Aufmerksamkeitskapitalismus mehr von dieser Ressource abschöpft, als früher für möglich gehalten wurde ‒ indem er ein regelrechtes »Fracking des Verstands« betreibt, um es mit den einprägsamen Worten des Aufmerksamkeitstheoretikers D. Graham Burnett auszudrücken.
Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass wir die Entstehung eines Parallelmarktes für alternative Aufmerksamkeitsprodukte erleben werden, vergleichbar mit dem Aufschwung der Märkte für Naturkost, Bio-Landwirtschaft und regionale Erzeugnisse. Ich kann nicht sagen, wie genau dieser Parallelmarkt aussehen wird, aber es gibt bereits erste Ansätze: den hartnäckigen Widerstand der Buchkäufer gegen den Umstieg auf E-Books oder die Beharrlichkeit der Abonnenten der gedruckten New York Times. Immer mehr Eltern ergreifen drastische Maßnahmen, um ihren Kindern den Zugang zu Bildschirmen zu verwehren, und Schulen folgen diesem Beispiel. Mehrere Unternehmen bringen inzwischen sogenannte »Dumbphones« auf den Markt, die grundlegende Mobiltelefonfunktionen bieten, ohne dass man ständig einen kleinen Spielautomaten mit sich herumtragen muss.
Der Aufmerksamkeitskapitalismus hat das ganzheitliche Erlebnis des Massenspektakels ‒ die soziale Einheit des gemeinsamen Hinwendens der Aufmerksamkeit, die Ekstase, einer von vielen zu sein, die in dieselbe Richtung blicken und von denselben Sinneseindrücken erfasst werden ‒ in Teilprozesse aufgespalten, die nun jeweils individuell und für sich allein erlebt werden: etwas anschauen und es dann teilen. Ein virales Meme ist heutzutage unsere Form von »gemeinsam unsere Aufmerksamkeit auf etwas richten«, aber sie ist in dieser entscheidenden Weise abgeschwächt. Der kollektive Rausch, gemeinsam eine Oper oder ein Konzert zu erleben oder im Gottesdienst miteinander zu singen, ist in einen zweiteiligen Prozess zerlegt worden, der jeweils einsam abläuft. Ich sehe es und dann teile ich es. Ich sehe es und dann teile ich es. Dann lachen wir gemeinsam, aber getrennt voneinander.
Verwandte Objeke
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- 16. Didaktische Konzeption des Telelernens (Michael Kerres, Thomas Jechle) (1995)
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- Ökonomie der Aufmerksamkeit (Georg Franck) (1998)
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- 2. Datenschauer - Der vielkanalige Mensch (Falk Fischer)
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- The Attention Economy - Understanding the New Currency of Business (Thomas H. Davenport, John C. Beck) (2001)
- Trolling in a nutshell (2002)
- Online-Communities, Weblogs und die soziale Rückeroberung des Netzes (Christian Eigner, Helmut Leitner, Peter Nausner, Ursula Schneider) (2003)
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- GDI Impuls 3/03 (Gottlieb Duttweiler Institut) (2003)
- Brand Governance (Christoph Herrmann)
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- WWW - Die nächsten zehn Jahre - NZZ Folio 2/2004 (2004)
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- Kognition und Wahrnehmung in der Informations- und Wissensgesellschaft - Konsequenzen gesellschaftlicher Veränderungen für die Psyche (Steffen-Peter Ballstaedt) (2004)
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- The Sirens' Call - Das Ende der Aufmerksamkeit und wie wir sie zurückerlangen können (Chris Hayes) (2025)

- 1. Der Ruf der Sirenen
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Anderswo finden
Externe Links
Zeit und Aufmerksamkeit für Querdenken?: Interview mit Erich Feldmeier / iiQii.de ( : 2021-03-21) | |
Die Neuen Leiden des jungen E.: Buchbesprechung - Ganz Blass vor Spass v. Betty Zucker ( : 2021-03-21) | |
Das Gesetz der Aufmerksamkeitsökonomie: Attraktiv für Frauen sind die Männer, die schon für andere Frauen attraktiv sind (Florian Rötzer Telepolis) ( : Link unterbrochen? Letzte Überprüfung: 2020-11-28 Letzte erfolgreiche Überprüfung: 2020-05-11) | |
Aufmerksamkeit - Die neue Währung: Artikel von Georg Franck in Telepolis ( : Link unterbrochen? Letzte Überprüfung: 2020-11-28 Letzte erfolgreiche Überprüfung: 2020-05-11) | |
Die Ökonomie der Aufmerksamkeit wird alles verändern: Ein Email-Interview mit Michael Goldhaber in Telepolis ( : Link unterbrochen? Letzte Überprüfung: 2020-11-28 Letzte erfolgreiche Überprüfung: 2020-05-11) | |
Telepolis - Die Aufmerksamkeitsökonomie und das Netz - Teil I: Artikel von Michael H. Goldhaber in Telepolis ( : Link unterbrochen? Letzte Überprüfung: 2020-11-28 Letzte erfolgreiche Überprüfung: 2020-05-11) | |
Aufmerksamkeit: Artikel von Florian Rötzer in Telepolis ( : Link unterbrochen? Letzte Überprüfung: 2020-11-28 Letzte erfolgreiche Überprüfung: 2020-05-11) | |
| Die Aufmerksamkeitsökonomie und das Netz - Teil II: Artikel von Michael H. Goldhaber in Telepolis |



Aufmerksamkeit / Fokus
Philippe

2021-03-21)
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