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big data big data

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconDefinitionen

Bezeichnet Datenmengen, die zu gross, zu komplex oder zu schnelllebig sind, um sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten.
Von Karin Frick, Bettina Höchli im Buch Die Zukunft der vernetzten Gesellschaft (2014) auf Seite  66
Die Entwicklungen, die unter dem unscharfen Sammelbegriff „Big Data“ gefasst werden, zielen vor allem ab auf die Zusammenführung und Verarbeitung von großen und unterschiedlichen Datensätzen, d. h. die in ihren Formaten heterogen sein können (z. B. Zahlen-, Bild-, Text-, Video-, Audioformate) und in unterschiedlichen Kontexten erfasst wurden
Von Carsten Orwat im Buch Diskriminierungsrisiken durch Verwendung von Algorithmen (2019)
Der Begriff „Big Data“ bezeichnet die Entwicklung und den Einsatz von Technologien, welche es erlauben, dem richtigen Nutzer zur rechten Zeit die richtigen Informationen aus den in unserer Gesellschaft seit längerem exponentiell anwachsenden Datenbeständen zu liefern. Dabei besteht neben der Herausforderung, immer grössere Datenvolumen in immer kürzerer Zeit zu verarbeiten, auch die Schwierigkeit, mit der zunehmenden Heterogenität der Formate, der Komplexität und der Verlinkung der Daten fertig zu werden.
Von Thomas Jarchow, Beat Estermann im Buch Big Data: Chancen, Risiken und Handlungsbedarf des Bundes (2015) auf Seite  3
Zusammenfassend können wir unter Big Data die Entwicklung und den Einsatz von Technologien verstehen, welche es erlauben, dem richtigen Nutzer1 zur rechten Zeit die richtigen Informationen aus den seit längerem exponentiell anwachsenden Datenbeständen zu liefern. Dabei besteht neben der Herausforderung, immer grössere Datenvolumen in immer kürzerer Zeit zu verarbeiten, auch die Schwierigkeit, mit der zunehmenden Heterogenität der Formate, der Komplexität und der Verlinkung der Daten fertig zu werden (Chen, Chiang, & Storey, 2012; Lycett, 2013).
Von Thomas Jarchow, Beat Estermann im Buch Big Data: Chancen, Risiken und Handlungsbedarf des Bundes (2015) auf Seite  7
Was aber bezeichnet „Big Data“? Häufig wird Big Data über die drei „V“-Begriffe charakterisiert: „Volume“ im Sinne der Masse an Daten, zu deren Bearbeitung konventionelle Datenbanksysteme nicht mehr ausreichen und verteilte, parallele Systeme eingesetzt werden (z. B. Hadoop und MapReduce). „Velocity“ bezeichnet die Geschwindigkeit bzw. Beschleunigung des Datenverkehrs bis hin zur Analyse in Echtzeit, und mit „Variety“ ist die vielfältige, auch unstrukturierte Beschaffenheit der Daten jedweden Formats gemeint (Text-, Bild-, Audio- und Videodaten, Metadaten usw.). Ergänzt wird diese Liste der V-Begriffsmerkmale bisweilen durch „Value“, also der bereits angesprochenen, monetären Verwertung, und „Veracity“, der Unsicherheit und Unschärfe der Daten und ihrer Analysen.
Von Harald Gapski im Buch Big Data und Medienbildung im Text Big Data und Medienbildung - eine Einleitung (2015)

iconVerwandte Objeke

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Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Datendata, Algorithmusalgorithm, Internet der DingeInternet of Things, Korrelation, Google
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Verwandte Aussagen
big data gefährdet Privatsphäre
big data fördert die Arbeitslosigkeit
Digitalisierung ermöglicht big data
big data fördert machine learning

CoautorInnenlandkarte

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iconRelevante Personen

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

iconStatistisches Begriffsnetz  Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

iconBlahfasel-Generator (Beta)

Big data - ein paar Überlegungen beeinflusst von Viktor Mayer-Schönberger
Nicht erst seit kurzem verunsichert das Spannungsfeld "big data" die Gemüter. Es wird aus diesen Überlegungen der Versuch unternommen, das Spannungsfeld detaillierter zu dokumentieren.
Bereits im Jahr 2010 wurde der Begriff zum ersten Mal betrachtet. Das Thema ist somit noch jung. Allgemein gilt Viktor Mayer-Schönberger als renommierter Wissenschafter für dieses Thema. Kenneth Cukier wird aber ebenfalls oft erwähnt.
Sinnvoll ist ein Blick auf die Geschichte des Begriffs. Die neuste einigermassen bekannte Erklärung des Begriffs von Carsten Orwat (2019) lautet: "Die Entwicklungen, die unter dem unscharfen Sammelbegriff „Big Data“ gefasst werden, zielen vor allem ab auf die Zusammenführung und Verarbeitung von großen und unterschiedlichen Datensätzen, d. h. die in ihren Formaten heterogen sein können (z. B. Zahlen-, Bild-, Text-, Video-, Audioformate) und in unterschiedlichen Kontexten erfasst wurden"Zu vergleichen ist dies nun mit der Erklärung von Harald Gapski (2015) : "Was aber bezeichnet „Big Data“? Häufig wird Big Data über die drei „V“-Begriffe charakterisiert: „Volume“ im Sinne der Masse an Daten, zu deren Bearbeitung konventionelle Datenbanksysteme nicht mehr ausreichen und verteilte, parallele Systeme eingesetzt werden (z. B. Hadoop und MapReduce). „Velocity“ bezeichnet die Geschwindigkeit bzw. Beschleunigung des Datenverkehrs bis hin zur Analyse in Echtzeit, und mit „Variety“ ist die vielfältige, auch unstrukturierte Beschaffenheit der Daten jedweden Formats gemeint (Text-, Bild-, Audio- und Videodaten, Metadaten usw.). Ergänzt wird diese Liste der V-Begriffsmerkmale bisweilen durch „Value“, also der bereits angesprochenen, monetären Verwertung, und „Veracity“, der Unsicherheit und Unschärfe der Daten und ihrer Analysen.". Unübersehbar sind hier Unterschiede und Gemeinsamkeiten. ...

iconEinträge in Beats Blog

icon203 Erwähnungen  Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

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