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Beats Biblionetz - Bücher

Big Data: Chancen, Risiken und Handlungsbedarf des Bundes

Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Bundesamts für Kommunikation
Thomas Jarchow, Beat Estermann ,    
Buchcover
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iconZusammenfassungen

Angesichts der rasanten Ausbreitung von Big Data setzt sich der Bund im laufenden Jahr mit dieser Thematik auseinander. Vor diesem Hintergrund führte die Berner Fachhochschule im Auftrag des Bundesamts für Kommunikation die vorliegende Studie durch. Sie besteht aus einer qualitativen Befragung von 20 Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft und einer quantitativen Erhebung bei über 800 Personen in der Schweiz. Ziel der Studie ist es, die Chancen und Risiken von Big Data zu identifizieren und den Handlungsbedarf des Bundes aufzuzeigen.
Von Thomas Jarchow, Beat Estermann im Buch Big Data: Chancen, Risiken und Handlungsbedarf des Bundes (2015) auf Seite 3
Die Studie von Prof. Dr. Thomas Jarchow und Beat Estermann der Berner Fachhochschule basiert auf einer qualitativen Befragung von 20 Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft und einer quantitativen Erhebung bei über 800 Personen in der Schweiz.
Ziel der Studie ist es, im Hinblick auf die Überarbeitung der Strategie des Bundesrates für eine Informationsgesellschaft für die Schweiz die Implikationen von Big Data besser zu verstehen. Der Bundesrat wird die neue Strategie voraussichtlich im Frühjahr 2016 verabschieden. Gleichzeitig wird er Umsetzungsmassnahmen lancieren, die den Ergebnissen der Big Data-Studie der Berner Fachhochschule Rechnung tragen.
Von Klappentext im Buch Big Data: Chancen, Risiken und Handlungsbedarf des Bundes (2015)
Auf der Basis der Studienergebnisse wurden mit Blick auf eine „Good Data Governance“ sieben Thesen formuliert, die bei der Umsetzung einer Big-Data-Strategie als Orientierungshilfe dienen können:
  1. Beim Datenschutz braucht es einen Paradigmenwechsel in Richtung Empowerment der Nutzer und persönlicher Datenhoheit.
  2. Der gesellschaftliche Nutzen von Daten erhöht sich, wenn sie als freie Infrastruktur-Ressourcen verfügbar sind.
  3. Big Data verschärft eine Reihe von Gefahren, die abgewehrt werden müssen; hinsichtlich der Bedrohung der Privatsphäre und der missbräuchlichen Verwendung von Daten erhöht Big Data nicht nur die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens, sondern auch dessen potentielles Ausmass.
  4. Gegen Machtgefälle aufgrund von einseitiger Datenkontrolle müssen Massnahmen ergriffen werden; insbesondere die (Quasi-)Monopolisten im Internet-Bereich müssen in die Schranken gewiesen werden.
  5. Es sollte ein liberaler Ansatz verfolgt werden: Ziel ist ein System, bei dem der Markt dank eines Empowerment der Nutzerinnen und Nutzer und einer stärkeren Regulierung und Kontrolle der privatwirtschaftlichen Akteure durch den Staat besser funktioniert als heute.
  6. Staatliche Intervention ist nötig: Ohne ein starkes Engagement des Staates wird die Entwicklung im Zusammenhang mit Big Data aus dem Ruder laufen, denn es steht ausser Zweifel, dass der Markt heute im Bereich der Daten versagt.
  7. Data Governance muss im internationalen Kontext angegangen werden. Es liegt daher nahe, sich bei der konkreten Ausgestaltung der zu treffenden Massnahmen von Lösungsansätzen inspirieren zu lassen, die bereits in anderen Ländern erprobt werden.
Von Thomas Jarchow, Beat Estermann im Buch Big Data: Chancen, Risiken und Handlungsbedarf des Bundes (2015) auf Seite 4

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Personen
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Elizabeth Eisenstein

Begriffe
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big databig data, Datendata, Datenqualitätdata quality, Datenschutz, EmpowermentEmpowerment, facebook, Gesellschaftsociety, Google, Internetinternet, Marketingmarketing, NSA, PersonalisierungPersonalization, Risikorisk, SchweizSwitzerland, Unternehmencompany, Whistleblower
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1997Die Druckerpresse (Elizabeth Eisenstein) 3, 1, 1, 6, 3, 1, 2, 3, 2, 1, 3, 2552125

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