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Beats Biblionetz - Begriffe

Personal Learning EnvironmentPersonal Learning Environment

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconSynonyme

Personal Learning Environment, PLE

iconDefinitionen

Graham AttwellA PLE is comprised of all the different tools we use in our everyday life for learning.
Von Graham Attwell in der Zeitschrift Qualität im e-Learning (2007) im Text Personal Learning Environments - the future of eLearning?
Mark van HarmelenA PLE is a single user’s e-learning system that provides access to a variety of learning resources, and that may provide access to learners and teachers who use other PLEs and/or VLEs.
Von Mark van Harmelen im Text Personal Learning Environments (2006)
The term personal learning environment (PLE) describes the tools, communities, and services that constitute the individual educational platforms learners use to direct their own learning and pursue educational goals
Von ELI EDUCAUSE Learning Initiative im Text 7 Things You Should Know About Personal Learning Environments (2009)
Sandra SchönMarco KalzPersönliche Lernumgebungen, kurz PLE, sind Lernanwendungen, bei denen Lerner verteilte Online-Informationen, -Ressourcen oder -Kontakte einerseits selbst in ihre PLE integrieren können und andererseits auch ihre im Rahmen der PLE vollzogenen Aktivitäten und deren Produkte in anderen Online-Umgebungen auf der Basis von Standards zur Verfügung stellen können.
Von Sandra Schön, Marco Kalz im Buch Handbuch E-Learning im Text Persönliche Lernumgebungen (2009) auf Seite 6
Sabine SeufertAls "Personal Learning Environments (PLEs)" werden (Web-) Applikationen bezeichnet, die eine Weiterentwicklung von Lernplattformen darstellen. PLEs sind persönlich und stehen dem Lernenden im Idealfall ein Leben lang zur Verfügung. Sie stellen eine offene Lernumgebung dar und eignen sich für vernetzte Inhalte - vernetzt auch im Sinne von sozialen Netzwerken. PLEs sind Systeme, mit deren Hilfe die Lernenden die Planung und Kontrolle ihres eigenen Lernens managen.
Von Sabine Seufert in der Broschüre Ne(x)t Generation Learning (2007) im Text Ne(x)t Generation Learning auf Seite 14
Sabine SeufertTaiga BrahmAls "Personal Learning Environments (PLEs)" werden (Web-) Applikationen bezeichnet, die eine Weiterentwicklung von Lernplattformen darstellen. PLEs sind persönlich und stehen dem Lernenden im Idealfall ein Leben lang zur Verfügung. Sie stellen eine offene Lernumgebung dar und eignen sich für vernetzte Inhalte - vernetzt auch im Sinne von sozialen Netzwerken. PLEs sind Systeme, mit deren Hilfe die Lernenden die Planung und Kontrolle ihres eigenen Lernens managen.
Von Sabine Seufert, Taiga Brahm im Buch E-Assessment und E-Portfolio zur Kompetenzentwicklung (2007) im Text E-Assessment und E-Portfolio zur Kompetenzentwicklung auf Seite 19
Gabi ReinmannEine Personal Learning Environment (PLE) ist konzeptionell nichts anderes als die persönliche Wissens- und Lernumgebung, wie sie auch im hier vorgestellten Modell des persönlichen Wissensmanagements mitgedacht ist. Technisch läuft eine PLE auf (Web-)Applikationen hinaus, die für eine individuelle und dezentrale Zusammenstellung vieler verschiedener (Web 2.0-)Werkzeuge (versus einer fremdorganisierten Umgebung wie klassische Learning Management Systeme) offen ist und dem Lernenden im Idealfall lebenslang und unabhängig von bestimmten Bildungsinstitutionen zur Verfügung steht.
Von Gabi Reinmann im Text Lehren als Wissensarbeit? (2008)
Sandra SchönWolf HilzensauerSome authors see the PLE as the sum of all used tools (e-mail, browser, websites and applications) but according to a majority it is a technological realisation where Social Software applications and Web services are combined, e.g. as mash-up in a single portal for the purpose of learning. PLE are Web sites or services were learners are able to produce learning content or reflections and store documentations about their learning processes (e.g. Weblog postings). Furthermore, users should be able to aggregate data from their learning communities, e.g. through RSS feeds of interesting Weblogs.
Von Sandra Schön, Wolf Hilzensauer im Text On the way towards Personal Learning Environments (2008)

iconBemerkungen

Rolf SchulmeisterWenn man sich nur auf das konzentriert, was heute möglich ist, dann machen wir einen Riesenfehler.
Von Rolf Schulmeister an der Veranstaltung Personal Learning Environments in der Schule (2009) im Text PLE zwischen Alltäglichem und Besonderem
Sandra SchönMarco KalzDas Konzept der »Persönlichen Lernumgebung« rollt die Frage nach dem Lernenden jedoch neu auf. ImUnterschied zu den oben genannten Konzepten rückt es radikal den selbst gesteuerten und aktiven Lerner in den Fokus.
Von Sandra Schön, Marco Kalz im Buch Handbuch E-Learning im Text Persönliche Lernumgebungen (2009)
Rolf SchulmeisterEin Personal Learning Environment besteht aus einer Geschichte, und nicht nur aus dem, was man direkt vor der Nase hat; und es besteht aus einer Umwelt, die aus sehr vielen verschiedenen Dingen besteht, von denen viele gar nicht elektronisch sind und nicht elektronisch erfassbar sind.
Von Rolf Schulmeister an der Veranstaltung Personal Learning Environments in der Schule (2009) im Text PLE zwischen Alltäglichem und Besonderem
Sandra SchönMarco KalzPLE ist also weniger ein neues didaktisches Modell oder eine konkrete Methode, die das Lehren oder das Lernen unterstützen kann, als ein technologisches Konzept: Es beschreibt Funktionalitäten, die ein entsprechendes System haben sollte, wenn es als »persönliche Lernumgebung« eingesetzt werden soll. Um eine Lernanwendung zu sein, muss eine PLE die Wissens- und Kompetenzerweiterung von Individuen aktiv unterstützen.
Von Sandra Schön, Marco Kalz im Buch Handbuch E-Learning im Text Persönliche Lernumgebungen (2009) auf Seite 6
Whereas the VLE operates within an organizational scope, the PLE operates at a personal level in that it coordinates services and information that is related directly to its user and owner. However, the PLE can also be considered global in scope as the range of services it can potentially coordinate is not bounded within any particular organization. The user can connect their PLE with social networks, knowledge bases, work contexts, and learning contexts of any size to which they can obtain access.
Von Scott Wilson, Oleg Liber, Mark Johnson, Phil Beauvoir, Paul Sharples, Colin Milligan im Text Personal Learning Environments (2006)
A PLE is frequently contrasted with a learning management system in that an LMS tends to be course-centric, whereas a PLE is learner-centric. At the same time, a PLE may or may not intersect with an institutional LMS, and individuals might integrate components of an LMS into the educational environments that they construct for themselves. A typical PLE, for example, might incorporate blogs where students comment on what they are learning, and their posts may reflect information drawn from across the web - on sites like YouTube or in RSS feeds from news agencies.
Von ELI EDUCAUSE Learning Initiative im Text 7 Things You Should Know About Personal Learning Environments (2009)
Sandra SchönWolf HilzensauerTerry Anderson (2006) tries to point out the differences (and advantages) of PLE vs. LMS. He identifies six advantages, which are listed as: identity (learners have existence beyond formal school), ease of use (customisation by the user him/herself), control and responsibility of ownership (content belongs to the user), copyright and reuse (the owner and not the institution has to make these decisions), social presence (support of communication and “online culture”) and capacity of speed and innovation (new applications evolve rapidly and new features invade the PLE conglomerate in the learning setting).
Von Sandra Schön, Wolf Hilzensauer im Text On the way towards Personal Learning Environments (2008)
Daniel WranaEin neuer technologischer Entwicklungsschub erlaubt jedoch eine Reaktivierung der Vision der Lernumgebung. Mit dem Prinzip des „Web 2 .0" entstehen Webapplikationen, in denen Nutzer ihre eigenen Inhalte hochladen und damit veröffentlichen können (z.B. Wikipedia, Facebook, Youtube, Picasa, Twitter usw.). Durch sogenannte RSS-Mashups ist es nun technisch möglich, die Informationen und Nachrichten aus den verschiedenen Systemen, an denen „Nutzer" teilhaben, in einer Oberfläche zusammenzuführen und miteinander in Beziehung zu setzen. Diese technische Möglichkeit befeuerte ab 2008 die Idee, dass „Personal Learning Environments" (PLE) die Zukunft des E-Learnings sein könnten.
Von Daniel Wrana in der Zeitschrift Die deutsche Schule 1/2015 (2015) im Text Everything at Your Fingertips
Sandra SchönMarco KalzAuch wenn es im Detail unterschiedliche Auslegungen des PLE-Konzepts gibt, haben alle Ansätze einen Aspekt gemeinsam: PLE ist ein vorrangig technologisches Konzept, das jedoch wichtige didaktische als auch organisatorische Konsequenzen haben kann. Im Gegensatz zu traditionellen multifunktionalen virtuellen Lernumgebungen, die verschiedene Aspekte in das System integrieren (Studierendenverwaltung, Kommunikations- und Kollaborationswerkzeuge etc.), stellt das PLE-Konzept den Lernenden und seine Aktivitäten und Bedürfnisse in den Mittelpunkt und holt die Werkzeuge und Informationen in das aktuelle favorisierte PLE des Lernenden. Technologisch wird dies u. a. durch sogenannte »serviceorientierte Architekturen« (SOA) realisiert sowie durch sogenannte »Web Services«.
Von Sandra Schön, Marco Kalz im Buch Handbuch E-Learning im Text Persönliche Lernumgebungen (2009)

iconVerwandte Objeke

icon
Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Learning Management System (LMS)Learning Management System, Flock, ELGG, social bookmarkingsocial bookmarking, social softwaresocial software
icon
Verwandte Aussagen
Lebenslanges Lernen erfordert eine persönliche Lernumgebung
Handhelds/PDA können die Grundlage einer persönlichen Lernumgebung bilden
Persönliches Wissensmanagement erfordert eine persönliche Lernumgebung
Mobiltelefone können die Grundlage einer persönlichen Lernumgebung bilden
Notebooks können die Grundage einer persönlichen Lernumgebung bilden
Ein Notebook pro StudentIn fördert persönliche Lernumgebungen
One-to-One-Computing fördert PLE

iconRelevante Personen

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

iconStatistisches Begriffsnetz Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

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iconBlahfasel-Generator (Beta)

Personal Learning Environment und ELGG: ein Gegensatz?
"Personal Learning Environment" ist zu einem Leuchtturm einer globalisierten Welt geworden. Es wird aus diesen Überlegungen der Versuch unternommen, das Spannungsfeld fundierter zu dokumentieren.
Vor 14 Jahren wurde das Thema erstmals erwähnt. Wer erinnert sich noch genau an diese Zeiten? Allgemein gilt Graham Attwell als bekannter Experte für dieses Thema. Michael Kerres wird aber ebenfalls oft genannt.
Zielführend ist ein Blick auf die Geschichte des Begriffs. Die älteste einigermassen bekannte Erklärung des Begriffs von Mark van Harmelen (2006) lautet: "A PLE is a single user’s e-learning system that provides access to a variety of learning resources, and that may provide access to learners and teachers who use other PLEs and/or VLEs."Ganz anders lautet die Erklärung von Sabine Seufert (2007) : "Als "Personal Learning Environments (PLEs)" werden (Web-) Applikationen bezeichnet, die eine Weiterentwicklung von Lernplattformen darstellen. PLEs sind persönlich und stehen dem Lernenden im Idealfall ein Leben lang zur Verfügung. Sie stellen eine offene Lernumgebung dar und eignen sich für vernetzte Inhalte - vernetzt auch im Sinne von sozialen Netzwerken. PLEs sind Systeme, mit deren Hilfe die Lernenden die Planung und Kontrolle ihres eigenen Lernens managen.". Hier zeigen sich nun sowohl verbindende und trennende Aspekte. ...

icon11 Vorträge von Beat mit Bezug

icon6 Einträge in Beats Blog

iconZitationsgraph

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iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconAnderswo suchen Auch im Biblionetz finden Sie nicht alles. Aus diesem Grund bietet das Biblionetz bereits ausgefüllte Suchformulare für verschiedene Suchdienste an. Biblionetztreffer werden dabei ausgeschlossen.

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iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.

Verweise auf Personal Learning Environment 24345255332073236832362971519441337181166331337131132843833533
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