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Beats Biblionetz - Begriffe

Lerntyp/Lernstillearning style

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iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconSynonyme

Lerntyp, Lernstil

iconDefinitionen

Learning styles: the notion that different learners learn best when information is presented in certain forms and activities structured in a particular way; for example, Fleming (1995) distinguished visual, auditory, read/write, and kinesthetic learners.
Von J. Michael Spector im Buch Foundations of Educational Technology (2012)
The idea that individuals process information in different ways based on some specifi c mental differences. For example, some learners may have an auditory style and learn better from narration, while others have a visual style and learn better from graphics. There is little evidence to support most learning styles.
Von Ruth Colvin Clark, Richard E. Mayer im Buch E-Learning and the Science of Instruction (2002) auf Seite 464

iconBemerkungen

Joseph D. NovakSocalled "learning style" differences are, to a large extent, differences in the patterns of learning that students have employed varying from high commitment to continuous rote-mode learning to almost exclusive commitment to meaningful mode learning.
Von Joseph D. Novak im Text The Theory Underlying Concept Maps and How To Construct Them
Gerhard RothEbenso gibt es unterschiedliche Lernstile: Der eine lernt am besten durch Zuhören, der andere muss etwas gelesen haben, der Dritte das Ganze zu Hause noch einmal überdenken usw. Verursacht wird dies durch die Tatsache, dass Lernfähigkeit und Gedächtnis hochgradig modular (d.h. in viele Schubladen gegliedert) organisiert sind, und dass die Leistungsfähigkeit dieser Module individuell stark variiert.
Von Gerhard Roth im Journal Gehirnforschung und Pädagogik im Text Warum sind Lehren und Lernen so schwierig? (2004) auf Seite 502
Karl FreySicher gibt es Lernstile und nachweisbare Lerntypen. Doch das Ganze ist angesichts des heutigen Forschungsstandes ein Oberflächenphänomen und nicht selten ein Kunstprodukt (Artefakt). Es gibt Unterschiede. Doch diese beziehen sich auf spezifische Operationen. Das sind z.B. der Einsatz des Metagedächtnisses oder von Schlüsselbegriffen. Diese Denkoperationen sind wiederum zum Teil bereichsspezifisch. D.h. sie hängen vom Fachgebiet ab. Nach mehreren Studien [...] gehen Lernende bei verschiedenen Situationen unterschiedlich vor. Es gibt nicht bipolare, klar distinkte Lernstile.
Von Karl Frey, Angela Frey-Eiling im Buch Allgemeine Didaktik im Text Lernstile, Lerntypen und lernbare Lernstrategien
Bernd WeidenmannDie in der Bildungspraxis beliebte, vor allem von Vester (1984) verbreitete und neuerdings durch das sog. Neurolinguistische Programmieren wieder aufgegriffene Typisierung von Lernern nach bevorzugten Modalitäten lässt sich in der postulierten Deutlichkeit und Konsistenz weder empirisch noch theoretisch untermauern. [...] Typisierungen wie "Verbalisierer" und " Visualisierer" leiden auch daran, dass nicht klar ausgewiesen wird, ob es sich um Vorlieben hinsichtlich des Informationsangebotes handelt ( z.B. Text oder Bilder ) oder um Präferenzen hinsichtlich der mentalen Formate und Prozesse ( sprachnahes oder eher bildhaftes Denken).
Von Bernd Weidenmann im Buch Information und Lernen mit Multimedia (1995) im Text Multicodierung und Multimodalität im Lernprozess auf Seite 53
Gerhard RothDies bedeutet, dass der gute Lehrer eigentlich den Lern- und Gedächtnisstil eines jeden seiner Schüler genau kennen müsste, um seine Tätigkeit daran optimal anzupassen - eine in der Schulrealität fast unlösbare Aufgabe. Immerhin könnte der Lehrer einen bestimmten Stoff vielgestaltiger als üblich präsentieren, z.B. sowohl sprachlich als auch bildhaft-anschaulich und schließlich in Frage und Antwort, und somit zumindest die Haupttypen des Lernens ansprechen. Ebenso wäre schon ein genaueres Wissen darüber, wie stark Lern- und Gedächtnisstile inter-individuell variieren, sehr hilfreich. Viele scheinbare Lernschwierigkeiten von Schülern beruhen darauf, dass in der Schule in aller Regel ein bestimmter Wissensvermittlungstyp, nämlich derjenige des sprachlich vermittelten Lernens, dominiert, der keineswegs allen Schülern "liegt".
Von Gerhard Roth im Journal Gehirnforschung und Pädagogik im Text Warum sind Lehren und Lernen so schwierig? (2004) auf Seite 502

iconVerwandte Objeke


Aussagen
Die Lehrperson kann nicht auf alle Lerntypen eingehen
Die Schule soll alle Lerntypen zulassenschool should allow all learning types
Es gibt unendlich viele Lerntypen
Hypertext ermöglicht individuelle Lernstile
icon
Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Auditiver Lerntyp, Optischer, visueller Lerntyp, NLP, Tutorium, MBTI (Myers-Briggs Type Indicator)Myers-Briggs Type Indicator

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

David Kolb David
Kolb
Joseph D. Novak Joseph D.
Novak
James Wandersee James
Wandersee
Joel Mintzes Joel
Mintzes

iconStatistisches Begriffsnetz Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

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iconEinträge in Beats Blog

iconZitationsgraph

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icon45 Erwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconExterne Links

Auf dem WWW Die verschiedenen Lernstile: Artikel auf der Website ZeitZuLeben.de ( WWW: Link OK 2017-11-11)
Auf dem WWW Kritik an Lerntypentheorie: Sehr interessante Kritik an der Lerntypentheorie von Vester - für die Diskussion... ( WWW: Link OK 2017-10-28)
Auf dem WWW ausführlicher Lerntyp-Test: Eine ganz andere Art, die Lernpräferenzen zu ermitteln. ( WWW: Link tot Link unterbrochen? Letzte Überprüfung: 2017-10-28 Letzte erfolgreiche Überprüfung: 2013-11-28)

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Verweise auf Lerntyp/Lernstil 33341333833333393433333538332433243412315
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