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MIKE-Studie 2017

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iconZusammenfassungen

Sarah GennerLilian SuterGregor WallerDaniel SüssDie MIKE-Studie untersucht repräsentativ das Mediennutzungsverhalten von in der Schweiz lebenden Kindern im Primarschulalter. MIKE steht für Medien, Interaktion, Kinder, Eltern. Der vorliegende Bericht basiert auf der Erhebung aus dem Jahr 2017. Die erste MIKE-Studie wurde 2015 veröffentlicht. In den drei grossen Sprachregionen der Schweiz wurden 2017 insgesamt 1128 Kinder im Alter zwischen sechs und dreizehn Jahren befragt. Zusätzlich wurden die Antworten von 629 Elternteilen mit in die Analyse einbezogen.
Die Resultate der MIKE-Studie 2017 zeigen, dass die meisten Kinder in der Schweiz in medial reich ausgestalteten Haushalten aufwachsen und Medienerfahrungen ihren Alltag prägen. Handy, Internetzugang und Fernsehgerät sind in fast allen Haushalten vorhanden. Trotz des grossen Angebots digitaler Medien ist draussen oder drinnen Spielen die am liebsten ausgeübte Freizeitaktivität. Auch Hausaufgaben gehören zum Alltag der Kinder. Die Aktivitäten Freunde treffen, Sport machen und etwas mit der Familie unternehmen werden etwa gleich häufig ausgeübt wie die häufigsten Medientätigkeiten: fernsehen, Musik hören und Bücher lesen. Im Laufe der Primarschule verändert sich das Mediennutzungsverhalten und insbesondere Internet und Handy werden von den älteren Kindern häufiger genutzt. Obwohl viele Kinder noch kein Handy besitzen oder auch keines regelmässig nutzen, rangiert das Handy auf Platz eins der beliebtesten Medien der Kinder. Sowohl mit Fernseh- wie auch mit Internetinhalten machen Kinder deutlich mehr positive als negative Erfahrungen. Die MIKE-Studie beleuchtet neben der Mediennutzung der Kinder auch zahlreiche Aspekte im Spannungsfeld von Familie und Medien. Eltern und Kinder beeinflussen sich in ihrer Mediennutzung gegenseitig und nutzen oft die gleichen Medien ähnlich häufig, ausser Videogames. Nachdem die MIKE-Studie 2015 die grössten Sorgen der Eltern zum Thema Mediennutzung erfasste, wurden 2017 die Chancen der Mediennutzung aus Elternsicht abgefragt: Als grösste Vorteile der Medien für ihre Kinder sehen Eltern darin, dass diese eine grosse, vielfältige, einfach zugängliche Informationsquelle darstellen, die die Bildung ihrer Kinder fördern kann.
Neben Analysen des Medien- und Freizeitverhaltens von Kindern und Eltern der Gesamtstichprobe wurden für folgende Merkmale weitere Auswertungen durchgeführt: Alter, Geschlecht, Sprachregion, Migrationshintergrund, sozioökonomischer Status, Urbanitätsgrad und Familiengrösse. Die MIKEStudie liefert verlässliche und repräsentative Befunde für Behörden, Institutionen und Privatpersonen, die sich mit Kindern beschäftigen.
Von Sarah Genner, Lilian Suter, Gregor Waller, Pia Schoch, Isabel Willemse, Daniel Süss im Buch MIKE-Studie 2017 (2018)

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Personen
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Jacob Cohen, Sabine Feierabend, Sarah Genner, mpfs Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, Sabine Oppliger, Theresa Plankenhorn, Thomas Rathgeb, Beate Schwarz, Daniel Süss, Lilian Suter, Gregor Waller, Isabel Willemse

Fragen
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Wie nutzen Kinder und Jugendliche Medien und ICT?

Begriffe
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Buchbook, Effektstärkeeffect size, Elternparents, Familiefamily, Fernsehentelevision, Fragebogen, Freizeit, Hausaufgabenhomework, Internetinternet, Kinderchildren, Mobiltelefonmobile phone, Musikmusic, Primarschule (1-6) / Grundschule (1-4)primary school, Schuleschool, SchweizSwitzerland, Videovideo, WhatsApp
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Bücher
Jahr  Umschlag Titel Abrufe IBOBKBLB
1988Statistical Power Analysis for the Behavioral Sciences (Jacob Cohen) 3, 4, 6, 6, 6, 16, 13, 8, 8, 8, 10, 1631416422
2004Mediensozialisation von Heranwachsenden (Daniel Süss) 6, 2, 3, 7, 7, 15, 12, 10, 10, 8, 11, 13102513621
2015 local web KIM-Studie 2014 (mpfs Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, Sabine Feierabend, Theresa Plankenhorn, Thomas Rathgeb) 5, 4, 3, 10, 8, 12, 14, 8, 8, 8, 9, 15191415538
2015 local web MIKE-Studie 2015 (Lilian Suter, Gregor Waller, Sarah Genner, Sabine Oppliger, Isabel Willemse, Beate Schwarz, Daniel Süss) 4, 5, 7, 7, 11, 15, 11, 8, 8, 10, 10, 19121219577
2016 local web JAMES-Studie 2016 (Gregor Waller, Isabel Willemse, Sarah Genner, Lilian Suter, Daniel Süss) 8, 6, 2, 4, 9, 13, 12, 9, 9, 10, 12, 12103112421
2017 local web KIM-Studie 2016 (mpfs Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, Sabine Feierabend, Theresa Plankenhorn, Thomas Rathgeb) 4, 2, 1, 5, 11, 11, 13, 7, 7, 13, 9, 1321513399

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(Julian Fraillon, John Ainley, Wolfram Schulz, Tim Friedman, Daniel Duckworth) (2019) local web 

iconVolltext dieses Dokuments

Auf dem WWW MIKE-Studie 2017: Gesamtes Buch als Volltext (lokal: PDF, 4882 kByte; WWW: Link OK 2021-03-21)

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iconBeat und dieses Buch

Beat hat dieses Buch während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule (IMS) ins Biblionetz aufgenommen. Beat besitzt kein physisches, aber ein digitales Exemplar. Eine digitale Version ist auf dem Internet verfügbar (s.o.).

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