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Beats Biblionetz - Bücher

Der Mythos Watzlawick und die Folgen

Streitschrift gegen systemisches und konstruktivistisches Denken in pädagogischen Zusammenhängen
Bettina Girgensohn- Marchand ,  
Buchcover
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iconBemerkungen zu diesem Buch

Beat Döbeli HoneggerSchwer lesbares Layout mit zu geringem Zeilenabstand. Zudem ist mein Exemplar absolut schief geschnitten. Da kommt keine Leselust auf.
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 28.11.2003
Der Mythos Watzlawick und die FolgenFolgt man meiner Kritik, bleibt von Watzlawicks gewaltigem Gebäude nicht viel übrig. Die begrifflichen Grundlagen sind ungenau, falsch oder trivial. Das erste Axiom ist leer. Das Interpunktions-Axiom ist kläglich unterentwickelt, gemessen an der Forschung zu Attributionsprozessen. Die Aussagen zu Symmetrie und Komplementarität sind nicht haltbar. Die Axiome und Gedankengänge, die sich mit Inhalt/Beziehung und analoger/digitaler Kommunikation befassen, verschleiern durch ihre künstliche und falsche Simplifizierung komplexes sprachliches und nicht-sprachliches Geschehen in der zu definierenden Gesamtsituation. Die pragmatischen Paradoxien lassen sich viel besser als widersprüchliche Handlungsanweisungen mit gegebenenfalls negativen Konsequenzen beschreiben. Das Konzept der Doppelbindung entzieht sich theoretischer Präzision und ist empirisch nicht nachzuweisen.
Von Bettina Girgensohn- Marchand im Buch Der Mythos Watzlawick und die Folgen (1992) im Text Wie verführt Watzlawick? auf Seite  83

iconKapitel  Unter den anklickbaren Kapiteln finden Sie Informationen über einzelne Teile des gewählten Werks.

iconDieses Buch erwähnt ...


Personen
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Ross Ashby, Gregory Bateson, Janet H. Beavin, Richard Fisch, Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld, J. Haley, Rolf Huschke-Rhein, Don D. Jackson, Lenore Jacobson, Franz Kreuzer, Thomas S. Kuhn, Niklas Luhmann, Humberto R. Maturana, Karl R. Popper, Robert Rosenthal, Friedemann Schulz von Thun, John R. Searle, Fritz B. Simon, Francisco J. Varela, Paul Watzlawick, John H. Weakland, Max Weber, Jürg Willi

Fragen
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Ist objektive Erkenntnis möglich?

Aussagen
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02. Die Karte ist nicht das Territorium, und der Name nicht die benannte Sache
03. Es gibt keine objektive Erfahrung
Konstruktivismus führt zu Toleranz.constructivism leads to tolerance
Konstruktivismus führt zu Verantwortung.constructivism leads to responsability
Man kann nicht nicht kommunizieren.
Wahrnehmung erfolgt selbstbestätigend
Wahrnehmung hängt von der Erwartung ab.
Wahrnehmung ist ein Erfinden, nicht ein Entdecken.

Begriffe
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Autonomieautonomy, Autopoieseautopoiesis, Behaviorismusbehaviorism, Beobachterobserver, Beziehungrelation, Beziehung, komplementäre, Beziehung, symmetrische, Beziehungsaspekt, Chaoschaos, Chaostheoriechoas theory, Denkenthinking, Depression, double binddouble bind, Epistemologie (Erkenntnistheorie)epistemology, Falsifizierbarkeit, Familiefamily, Familientherapie, Freiheitfreedom, Gedächtnismemory, Gewaltviolence, Homöostase, Informationinformation, Informationstheorieinformation theory, Interaktioninteraction, Interpunktion, Kausalitätcausality, Kommunikationcommunication, Konstruktivismusconstructivism, Kybernetikcybernetics, Lernenlearning, logische Typisierung, Machtpower, Mathematikmathematics, Nonverbale Kommunikation, Pädagogik / Erziehungswissenschaft, Paradoxieparadoxy, Perturbationperturbation, Philosophiephilosophy, Physikphysics, Psychoanalyse, Psychologiepsychology, Rationalismus, Realitätreality, Redundanzredundancy, Rekursionrecursion, Rückkopplung / Regelkreisfeedback loop, Schizophrenie, Selbsterfüllende Prophezeiungself-fulfilling prophecy, Selbstorganisationself organisation, Selbstreferenzself reference, Sexueller Missbrauch, Sprachelanguage, Strukturelle Koppelung, Systemsystem, Systemtheoriesystem theory, Theorietheory, Toleranztolerance, Ursachecause, Verantwortungresponsability, Verhalten, Vernetztes Denken, Versuch und Irrtumtrial and error, Wirklichkeit, Wirklichkeit 1. Ordnung, Wirklichkeit 2. Ordnung, Wissenschaftscience
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Bücher
Jahr  Umschlag Titel Abrufe IBOBKBLB
1962  Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen (Thomas S. Kuhn) 10, 20, 11, 14, 17, 19, 9, 5, 4, 4, 10, 1011617109759
1964Wirtschaft und Gesellschaft (Max Weber) 21300
1967  local Menschliche Kommunikation (Paul Watzlawick, Janet H. Beavin, Don D. Jackson) 15, 20, 15, 20, 20, 6, 17, 8, 8, 9, 17, 892206851756
1969Sprechakte (John R. Searle) 20100
1972  local Ökologie des Geistes (Gregory Bateson) 13, 23, 16, 14, 15, 18, 11, 7, 15, 7, 19, 113402861118332
1973Logik der Forschung (Karl R. Popper) 27200
1974  local Lösungen (Paul Watzlawick, John H. Weakland, Richard Fisch) 7, 19, 8, 10, 14, 9, 12, 5, 5, 12, 17, 71613877332
1976Pygmalion im Unterricht Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt (Lenore Jacobson, Robert Rosenthal) 2200
1978  Die erfundene Wirklichkeit (Paul Watzlawick) 15, 25, 13, 16, 17, 10, 16, 6, 7, 13, 13, 12831461226968
1980Interaktion Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt (Paul Watzlawick, John H. Weakland) 2100
1981  local Miteinander Reden 1 (Friedemann Schulz von Thun) 11, 26, 11, 12, 13, 7, 6, 6, 7, 11, 11, 1134661122923
1982  Die Unsicherheit unserer Wirklichkeit (Paul Watzlawick, Franz Kreuzer) 20, 27, 19, 14, 15, 16, 21, 9, 14, 9, 14, 107551014995
1982 local Erkennen (Humberto R. Maturana) 11, 19, 12, 8, 6, 3, 6, 1, 4, 9, 9, 755873974
1984  local Der Baum der Erkenntnis (Humberto R. Maturana, Francisco J. Varela) 15, 31, 20, 24, 23, 18, 13, 17, 11, 22, 22, 141101251431506
1984 local Soziale Systeme (Niklas Luhmann) 18, 20, 12, 11, 13, 6, 8, 4, 3, 7, 14, 8774082833
1985  Ko-evolution (Jürg Willi) 6000
1985  local Sicht und Einsicht (Heinz von Foerster) 14, 26, 13, 14, 11, 8, 15, 4, 11, 14, 15, 76617479172
1987 local Lebende Systeme (Fritz B. Simon) 11, 18, 10, 8, 11, 10, 7, 1, 4, 10, 12, 13842133509
1988 local Münchhausens Zopf (Paul Watzlawick) 9, 16, 13, 8, 6, 7, 6, 1, 2, 4, 9, 87781449
1989Systemtheorien für die Pädagogik (Rolf Huschke-Rhein) 7, 8, 8, 12, 8, 7, 6, 2, 1, 4, 6, 62261097
1993  Wissen und Gewissen (Heinz von Foerster) 17, 25, 23, 16, 17, 13, 16, 5, 4, 9, 14, 11872991120027
2002 local Understanding Understanding (Heinz von Foerster) 16, 18, 13, 8, 6, 4, 15, 4, 4, 7, 6, 85519584332
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Texte
Jahr  Umschlag Titel Abrufe IBOBKBLB
1956Vorstudien zu einer Theorie der Schizophrenie Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt (Gregory Bateson, J. Haley, Don D. Jackson, John H. Weakland) 12, 4, 9, 8, 6, 4, 3, 2, 3, 5, 9, 642261515
1967Die Paradoxien der Psychotherapie (Paul Watzlawick, Janet H. Beavin, Don D. Jackson) 6, 4, 4, 6, 3, 4, 6, 1, 3, 6, 6, 51851419
1978 local web Über das Konstruieren von Wirklichkeiten (Heinz von Foerster) 15, 18, 12, 13, 18, 5, 13, 4, 10, 9, 14, 1122301111195
1978Einführung in den radikalen Konstruktivismus (Ernst von Glasersfeld) 12, 22, 11, 9, 8, 7, 11, 3, 5, 5, 6, 82633813433
1978Selbsterfüllende Prophezeiungen (Paul Watzlawick) 7, 12, 7, 9, 17, 5, 5, 5, 1, 5, 6, 6415610486

Zitate
Eine Paradoxie lässt sich als ein Widerspruch definieren, der sich durch folgerichtige Deduktion aus widerspruchsfreien Prämissen ergibt. (Paul Watzlawick, Janet H. Beavin, Don D. Jackson)
1. Metakommunikatives Axiom: Man kann nicht nicht kommunizieren. (Paul Watzlawick, Janet H. Beavin, Don D. Jackson)
2. Metakommunikatives Axiom: Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist. (Paul Watzlawick, Janet H. Beavin, Don D. Jackson)
7. Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen. (Ludwig Wittgenstein)

iconDieses Buch  erwähnt vermutlich nicht ... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

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iconZitate im Buch

Der Mythos Watzlawick und die FolgenVerstehen und Missverstehen hat mit logischen Typen nichts zu tun.
Von Bettina Girgensohn- Marchand im Buch Der Mythos Watzlawick und die Folgen (1992) im Text Wie verführt Watzlawick?
Der Mythos Watzlawick und die FolgenIn Beziehungen, in denen die eine Person mehr, oft entscheidend mehr Macht hat, muss man kausal denken.
Von Bettina Girgensohn- Marchand im Buch Der Mythos Watzlawick und die Folgen (1992) im Text Die Axiome
Der Mythos Watzlawick und die FolgenWatzlawick hat also wiederum ein Problem erschaffen, das es tatsächlich nicht gibt, auf dessen Gültigkeit er allerdings beharrt.
Von Bettina Girgensohn- Marchand im Buch Der Mythos Watzlawick und die Folgen (1992) im Text Paradoxe Kommunikation auf Seite  71
Der Mythos Watzlawick und die FolgenIch versichere, dass ich intensiv versucht habe, Bateson durchzuarbeiten und zu verstehen (im Mai 1988 in einem Hotel in Wien), aber das ist mir nicht gelungen.
Von Bettina Girgensohn- Marchand im Buch Der Mythos Watzlawick und die Folgen (1992) im Text Auf der Suche nach Alternativen auf Seite  104
Der Mythos Watzlawick und die FolgenIch wünschte, sIe gingen und kämen nie wieder. Denn auch ich habe es [...] satt, um dies alles zu verstehen, wie es ja meine Aufgabe sein sollte, ein Philosoph, ,ein Kybernetiker, ein Linguist und jetzt auch noch ein Biologe zu sein.
Von Bettina Girgensohn- Marchand im Buch Der Mythos Watzlawick und die Folgen (1992) im Text Auf der Suche nach Alternativen auf Seite  107

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iconErwähnungen  Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconCo-zitierte Bücher

Buchcover

Menschliche Kommunikation

Formen, Störungen, Paradoxien

Pragmatics of Human Communication

A Study of Interactional Patterns, Pathologies, and Paradoxes

(Paul Watzlawick, Janet H. Beavin, Don D. Jackson) (1967)  local 

iconStandorte  Eine Liste von Orten, wo das Objekt physisch vorhanden ist.

Beat ( 28.11.2003), IFE (Ca 495 )

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Titel FormatBez.Aufl.Jahr ISBN     
Der Mythos Watzlawick und die FolgenD--319973892713537SwissbibWorldcatBestellen bei Amazon.de

iconBeat und dieses Buch

Beat hat dieses Buch während seiner Assistenzzeit an der ETH Zürich ins Biblionetz aufgenommen. Die bisher letzte Bearbeitung erfolgte während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule. Beat besitzt ein physisches, aber kein digitales Exemplar. Aufgrund der vielen Verknüpfungen im Biblionetz scheint er sich intensiver damit befasst zu haben. Es gibt bisher nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.