Bildung, Vertrauenswürdigkeit und Arbeitsmarkt im digitalen WandelErkenntnisse und Überlegungen aus dem Nationalen Forschungsprogramm «Digitale Transformation» (NFP 77)
|
|
Dieses Biblionetz-Objekt existiert erst seit Juni 2026.
Es ist deshalb gut möglich, dass viele der eigentlich vorhandenen Vernetzungen zu älteren Biblionetz-Objekten bisher nicht erstellt wurden.
Somit kann es sein, dass diese Seite sehr lückenhaft ist.
Zusammenfassungen

Die digitale Transformation verändert alle Bereiche der Gesellschaft. Sie bietet bedeutende Chancen und stellt uns zugleich vor komplexe Herausforderungen. Das Nationale Forschungsprogramm «Digitale Transformation» (NFP 77) untersuchte ein breites Spektrum von Fragen zur Integration digitaler Technologien. Der Fokus lag auf deren Auswirkungen auf die Bereiche «Bildung, Lernen und digitaler Wandel» (Bildung und Lernen), «Ethik, Vertrauenswürdigkeit und Governance» – im Bezug auf demokratische Institutionen und Medien – (Vertrauenswürdigkeit und Governance) sowie auf «Digitale Wirtschaft und Arbeitsmarkt» (Wirtschaft und Arbeitsmarkt). Die Ergebnisse zeigen: Es braucht einen ausgewogenen Ansatz, der Innovation fördert und gleichzeitig gesellschaftliche Werte schützt. Damit die Schweiz den digitalen Wandel weiterhin aktiv gestalten kann, sind gemeinsam abgestimmte Anstrengungen in mehreren Bereichen nötig, darunter Bildung, Regulierung, branchenweite Initiativen und Einbezug der Öffentlichkeit.
Die Schlussfolgerungen der Leitungsgruppe des NFP 77, die in diesem Dokument vorgestellt werden, basieren auf fünf Jahren interdisziplinärer Forschung und Analyse. Sie sollen die laufende Politikgestaltung unterstützen und als Richtschnur für künftige Massnahmen dienen. Forschung kann zwar Lösungen für spezifische Fragen vorschlagen. Die breiteren gesellschaftlichen Abwägungen und Prioritäten sollten jedoch durch demokratische Prozesse festgelegt werden. Es bleibt daher die Herausforderung von politischen Gremien, Bildungsinstitutionen, Regierungsgremien, Unternehmen und Zivilgesellschaft, zu bestimmen, wie diese am besten umgesetzt werden.
Die Ergebnisse des NFP 77 sind ein Beitrag zu einer sachkundigen öffentlichen Debatte. Sie bieten evidenzbasierte Orientierung für politisch verantwortliche Personen, für Wissenschaft und Wirtschaft. Die Ergebnisse des Programms können dazu beitragen, die digitale Landschaft der Schweiz so zu gestalten, dass technologischer Fortschritt mit gesellschaftlichem Wohlergehen und langfristiger wirtschaftlicher Resilienz im Einklang steht.
Im Bereich Bildung und Lernen betonen die Ergebnisse die Notwendigkeit einer lebenslangen Entwicklung digitaler Kompetenzen, der Weiterbildung von Lehrpersonen und strukturierter Lernrahmen. Im Bereich Vertrauenswürdigkeit und Governance beleuchtet das Programm Herausforderungen bezüglich Zuverlässigkeit und Desinformation und unterstreicht die Bedeutung transparenter digitaler Infrastrukturen. Im Bereich Wirtschaft und Arbeitsmarkt betont die Forschung, dass Automatisierung menschliche Fähigkeiten ergänzen, nicht ersetzen sollte und spricht sich insofern für politische Massnahmen aus, die inklusive Veränderungen in der Arbeitswelt fördern.
Einschneidende globale Entwicklungen während des fünfjährigen Programms – wie die COVID-19-Pandemie ab Anfang 2020 und die Veröffentlichung von OpenAIs ChatGPT Ende 2022 – unterstrichen die Dringlichkeit, mit der es gilt, die Strategie zur digitalen Transformation der Schweiz zu optimieren und das Thema intensiver zu behandeln. Diese Ereignisse beschleunigten den digitalen Wandel und verstärkten die Notwendigkeit einer Regulierung, die sowohl technologische Innovation fördert als auch gesellschaftliche und ethische Werte sichert.
In Verknüpfung mit den geopolitischen Entwicklungen unterstreichen diese Ereignisse die wachsende Dringlichkeit für die Schweiz, eine zukunftsweisende Politik für die digitale Transformation umzusetzen. Ein strategischer Ansatz ist dabei unerlässlich, damit sichergestellt werden kann, dass Einzelpersonen, Unternehmen und Institutionen nicht nur in der Lage sind, sich an technologische Veränderungen anzupassen, sondern den digitalen Fortschritt auch nutzen können, um Innovation, Wirtschaftswachstum und gesellschaftliches Wohlergehen voranzutreiben. Entscheidungstragende in Politik und Wirtschaft müssen in zukunftsweisende Forschung zur digitalen Transformation investieren, um mit dem immer schneller werdenden technologischen Fortschritt Schritt zu halten – auch in den Bereichen Bildung und Lernen, Vertrauenswürdigkeit und Governance sowie Wirtschaft und Arbeitsmarkt.
Dieses Buch erwähnt ...
Dieses Buch erwähnt vermutlich nicht ... 
![]() Nicht erwähnte Begriffe | Bildungspolitik, Curriculum / Lehrplan, Eltern, Generative Pretrained Transformer 3 (GPT-3), Generative Pretrained Transformer 4 (GPT-4), GMLS & Hochschule, GMLS & Schule, Kinder, Lehrplan 21, Primarschule (1-6) / Grundschule (1-4) |
Tagcloud
Zitationsgraph
Zitationsgraph (Beta-Test mit vis.js)
Volltext dieses Dokuments
![]() | Bildung, Vertrauenswürdigkeit und Arbeitsmarkt im digitalen Wandel: Gesamtes Buch als Volltext ( : , 1330 kByte; : ) |
Anderswo suchen 
Beat und dieses Buch
Beat hat dieses Buch erst in den letzten 6 Monaten in Biblionetz aufgenommen. Er hat dieses Buch einmalig erfasst und bisher nicht mehr bearbeitet. Beat besitzt kein physisches, aber ein digitales Exemplar. Eine digitale Version ist auf dem Internet verfügbar (s.o.). Es gibt bisher nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren.

Automatisierung
Chat-GPT
Digitalisierung
Generative Machine-Learning-Systeme (GMLS)
Gesellschaft
Innovation
Künstliche Intelligenz (KI / AI)
LehrerIn
Lernen
Markt
Mensch
Naturwissenschaft
Politik
Schule
Schweiz
Sekundarstufe II
Software
Technologie
Unternehmen
Unterricht
Vertrauen
Virtual Reality
Wissenschaft
Zukunft






, 1330 kByte;
)
Biblionetz-History