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Beats Biblionetz - Aussagen

Lebensweltargument: ICT gehört in die Schule, weil es die Alltagsrealität der SchülerInnen (mit) prägt.

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconDefinitionen

Das Internet gehört in die Grundschule, weil es (wie andere Medien auch) erhebliche Bedeutung in der gegenwärtigen kindlichen Erfahrungswelt besitzt.
Von Stephan Wöckel im Buch Internet in der Grundschule (2002) im Text Pädagogisch-didaktische Grundlegung auf Seite 158
Die heutige Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist durchdrungen von ICT und Medien, was einen kompetenten und mündigen Umgang mit ihnen erfordert.
Von Microsoft, The Anytime Anywhere Learning Foundation (AALF), Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz in der Broschüre 21 Schritte (2014)
Michele NotariBeat Döbeli Honegger Living environment perspective. Ubiquitous computing and its consequences require media literacy from children and grown up is not reduced to technical skills but also covering social and ethical aspects.
Von Michele Notari, Beat Döbeli Honegger im Buch Wiki Supporting Formal and Informal Learning (2012) im Text Wiki: an Archetypical Tool for Collaborative Learning in the Digital Age
Richard HeinenDigitale Medien sind integraler Bestandteil der modernen Arbeits- und Freizeitwelt; dieser Tatsache kann sich Schule nicht verschließen und muss jungen Menschen einen kompetenten und kritischen Umgang mit Computer und Internet vermitteln.
Von Dirk Frank, Richard Heinen im Text Kritik an Computern in der Schule zu undifferenziert? (2007)
Die heutige Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist durchdrungen von ICT und Medien, was einen kompetenten und mündigen Umgang mit ihnen erfordert. Bereits vor Schuleintritt begegnen und nutzen Kinder heute zahlreiche Medien. Eine zentrale Aufgabe der Schule besteht darin, diesen vor- und ausserschulischen Mediengebrauch als Ressource und Erfahrungsfeld einzubeziehen und die Schülerinnen und Schüler insbesondere zu einer vertieften Reflexion dieser Erfahrungen und Fähigkeiten zu führen. Die Bildung der eigenen Persönlichkeit, der kulturellen Identität, der Erwerb personaler und sozialer Kompetenzen geschieht heute auch in Auseinandersetzung mit Medien. Ein Verständnis der zugrunde liegenden Technologien und Konzepte ist nicht nur Voraussetzung für diese Auseinandersetzung, sondern ermöglicht auch das Verstehen und Mitgestalten zukünftiger Entwicklungen.
Von D-EDK Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz im Buch Lehrplan 21 (Entwurfsfassung) (2013) im Text ICT und Medien
Die heutige Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist durchdrungen von Medien, die auf Informations- und Kommunikationstechnologien basieren. Kinder und Jugendliche müssen lernen, damit kompetent und mündig umzugehen. Bereits vor Schuleintritt begegnen und nutzen Kinder heute zahlreiche Medien. Eine zentrale Aufgabe der Schule besteht darin, diesen vor- und ausserschulischen Mediengebrauch als Ressource und Erfahrungsfeld aufzugreifen und die Schülerinnen und Schüler zu einer vertieften Reflexion dieser Erfahrungen und Fähigkeiten zu führen. Die Bildung der eigenen Persönlichkeit, der kulturellen Identität, der Erwerb personaler und sozialer Kompetenzen geschieht heute auch in Auseinandersetzung mit Medien. Ein Verständnis der zugrunde liegenden Technologien und Informatikkonzepte ist nicht nur Voraussetzung für diese Auseinandersetzung, sondern ermöglicht auch das Verstehen und Mitgestalten zukünftiger Entwicklungen.
Von D-EDK Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz im Buch Lehrplan 21 (Politisch verabschiedete Fassung) im Text Medien und Informatik (2014)
Beat Döbeli HoneggerEs war schon immer Aufgabe der Schule, Schülerinnen und Schüler auf die aktuelle und zukünftige Lebenswelt vorzubereiten. Durch den Leitmedienwechsel ist dieses Leben nun geprägt von digitalen Medien. Bereits vor Schuleintritt begegnen und nutzen Kinder zahlreiche Medien, zunehmend in digitaler Form. Die Bildung der eigenen Persönlichkeit, der kulturellen Identität sowie der Erwerb personaler und sozialer Kompetenzen geschehen heute immer stärker auch in Auseinandersetzung mit digitalen Medien. Eine Schule, die sich an der Lebenswelt ihrer Schülerinnen und Schüler orientiert und deren Erfahrungen nutzen will, muss diesen vor- und außerschulischen Mediengebrauch als Ressource und Erfahrungsfeld nutzen und Kinder und Jugendliche zu einer vertieften Reflexion dieser Erfahrungen und Fähigkeiten führen. Ein Verständnis der zugrunde liegenden Technologien und Konzepte ist dabei nicht nur Voraussetzung für diese Auseinandersetzung, sondern ermöglicht auch das Verstehen und Mitgestalten zukünftiger Entwicklungen.
Von Beat Döbeli Honegger im Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Warum gehört das Digitale in die Schule?
Die heutige Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist durchdrungen von traditionellen und digitalen Medien sowie von Werkzeugen und Geräten, die auf Informations- und Kommunikationstechnologien basieren und die durch Ihre Omnipräsenz neue Handlungsmöglichkeiten und neue soziale Realitäten schaffen. Kinder und Jugendliche müssen lernen, damit und mit den Folgen dieser Realitäten kompetent und verantwortungsbewusst umzugehen. Bereits vor Schuleintritt begegnen und nutzen Kinder heute zahlreiche Medien. Eine zentrale Aufgabe der Schule besteht darin, diesen vor- und ausserschulischen Mediengebrauch als Ressource und Erfahrungsfeld aufzugreifen und die Schülerinnen und Schüler zu einer vertieften Reflexion dieser Erfahrungen und Fähigkeiten zu führen. Die Bildung der eigenen Persönlichkeit, der kulturellen Identität, der Erwerb personaler und sozialer Kompetenzen geschieht heute auch in Auseinandersetzung mit Medien. Ein Verständnis der zugrunde liegenden Technologien und Informatikkonzepte ist nicht nur Voraussetzung für diese Auseinandersetzung, sondern ermöglicht auch das Verstehen und Mitgestalten zukünftiger Entwicklungen. Dadurch werden die Kinder und Jugendlichen auf dem Weg zum mündigen Umgang mit Medien unterstützt.
Von D-EDK Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz im Buch Lehrplan 21 (Druckversion) im Text Medien und Informatik (2015)

iconBemerkungen

Nahezu alle Jugendlichen haben heute ein Smartphone, d. h. sie alle sind online, auch deswegen ist es enorm wichtig, sie fit zu machen für ein digitalisiertes Leben.
Von Initiative D21 im Buch 2016 Sonderstudie "Schule digital" (2016) auf Seite 5
Der Computer muss als Teil der Lebensweit unserer Kinder anerkannt werden. Sie bedürfen aber auch der Begleitung auf diesem Weg durch Lehrpersonen, die sie kompetent unterstützen.
Von Katharina Bissegger, Markus L. Stettler im Buch Computer im Kindergarten (2001) auf Seite 9
Eine Gruppe von Autoren, vornehmlich aus dem pädagogischen und spezifisch aus dem medienpädagogischen Bereich, argumentieren mit der Bedeutung der neuen Medien für die kindliche Gegenwart bzw. Lebenswelt.
Von Stephan Wöckel im Buch Internet in der Grundschule (2002) im Text Pädagogisch-didaktische Grundlegung auf Seite 159
Die Pädagogik darf nicht die Augen vor der Realität der Kinder verschliessen. Sie muss sich aktiv mit dem befassen, was Kinder (ausserhalb des Kindergartens) beschäftigt. Nur so können Lehrpersonen den Kindern helfen, mit dem neuen Medium verantwortungsvoll umzugehen.
Von Katharina Bissegger, Markus L. Stettler im Buch Computer im Kindergarten (2001)
Michael KerresRichard HeinenJörg StratmannDer Umstand, dass Jugendliche, die mit mobilen Geräten ausgestattet sind, perspektivisch jederzeit und überall Zugang zum Internet, zu sozialen Netzwerken und Communities haben, verschärft die Notwendigkeit, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, sich sicher und kompetent in diesen Welten zu bewegen und die Verschmelzung von Face-to- Face- und Online-Welten für ihre Sozialisation zu reflektieren.
Von Michael Kerres, Richard Heinen, Jörg Stratmann im Buch Jahrbuch Medienpädagogik 9 (2011) im Text Schulische IT-Infrastrukturen
Das gilt auch für Waldorfpädagogen, zu deren wichtigsten pädagogischen Idealen gehört, die Kinder ganz und gar lebenspraktisch auf die Herausforderungen ihrer Zeit vorzubereiten. Schon 1919 betonte Rudolf Steiner, dass kein Schüler die Waldorfschule verlassen dürfe, ohne die Funktionsweise der elektrischen Straßenbahn wenigstens in denGrundzügen zu kennen. Man könne kein wacher Zeitgenosse sein, ohne zu verstehen, wie die Technik funktioniere, derer man sich im alltäglichen Leben bediene. Was damals die Straßenbahn oder der Telegraf war, sind heute Computer, Smartphones, das Internet und die Roboter.
Von Bund der freien Walddorfschulen in der Broschüre Struwwelpeter 2.0 (2015)
So besitzt z.B. das Argument:
"Das Internet ist für das Arbeitsleben, die Wirtschaft etc. wichtig.
Also gilt: Das Internet muss in der Schule thematisiert werden."

eine wahre Prämisse und eine Konklusion, die - bewusst vorsichtig formuliert - von einer Mehrheit für wahr gehalten bzw. allgemein akzeptiert wird. Diese inhaltliche Qualität des Arguments darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auf einer ungültigen Schlussform beruht und dass deshalb die Prämisse nicht als Begründung für die Konklusion hinreicht. Anders ausgedrückt: Es mag sein, dass das Internet in der Schule thematisiert werden muss. Mit dem Hinweis auf dessen Bedeutung für das Arbeitsleben kann man diese These jedoch nicht zwingend begründen.
Von Axel Krommer im Text Chatten mit dem lyrischen Ich (2002)
To justify using computers in schools, the strongest reason offered by policy-makers is that all children of secondary school age (and perhaps even those of primary school age) should be be aware and unafraid of how compurers work. because computers are pervading industrial societies and are likely to be important in all countries. Since schools prepare children for life. they should prepare them to deal with computers, which ought to be de-mystified. Many politicians also feel that modernisation of schooling involves bringing computers into schools. If children need to become literate and numerate, today they need also to know something about computers. All children should have courses in ‘computer awareness’. But let me return to this later. I shall call this the Social Rationale.
Von David Hawkridge im Text Who Needs Computers in Schools, and Why? (1990)
Gerhard BrandhoferDigitale Medien sind zur Selbstverständlichkeit in unserem Alltag geworden, nicht nur für Erwachsene, auch für Kinder und Jugendliche. Die Schule wirkt oftmals wie eine „virtuelle“ Realität, die sich zusehends von dieser Lebenswelt der Jugendlichen entfernt. Was wiederum bedeutet, dass wir unsere Heranwachsenden mit den digitalen Angeboten zu oft auf sich alleine gestellt lassen, sie in einem zunehmend komplexeren Umfeld mit Chancen aber auch Risiken ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. Es sei hiermit betont, dass ein positiv-kritischer reflektierter Umgang mit digitalen Medien gefordert wird. Der Ratschlag Montaignes sollte dabei Richtschnur sein: „Erkundigen sollte man sich deshalb wer das bessere, und nicht, wer das größere Wissen hat. Wir arbeiten ausschließlich daran, unser Gedächtnis vollzustopfen, Verstand und Gewissen jedoch lassen wir leer“ (1998 / orig. 1579, I, 25, 213).
Von Gerhard Brandhofer im Konferenz-Band Digitale Schule Österreich (2013) im Text Lernen! Digital. Vernetzt?

icon32 Vorträge von Beat mit Bezug

iconZitationsgraph

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iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconAnderswo suchen Auch im Biblionetz finden Sie nicht alles. Aus diesem Grund bietet das Biblionetz bereits ausgefüllte Suchformulare für verschiedene Suchdienste an. Biblionetztreffer werden dabei ausgeschlossen.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.

Verweise auf diese Aussage 7135474735291142513647812146263336824424223102
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