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Beats Biblionetz - Texte

Wie wir über die Digitalisierung der Schule sprechen

Michael Rödel
Zu finden in: Schule, Digitalität & Schreiben (Seite 15 bis 42), 2020 local 
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iconZusammenfassungen

Philippe WampflerIn einem ersten kurzen Kapitel zeichnet Rödel Argumente und Begriffe nach, die rund um die Frage, was Digitalität für Schulen bedeute, immer wieder auftauchen. Besonders kritisch begegnet der Autor dabei zwei Vorstellungen: einerseits der eines ‚Leitmedienwechsels‘, wie sie etwa Döbeli Honegger (2017) stark macht, andererseits der einer ‚Disruption‘, einer tiefschürfenden Veränderung, hervorgerufen durch die Verbreitung digitaler Praktiken. Rödel bezeichnet beide Konzeptionen als Frames, deren Auswirkungen didaktisch problematisch seien, weil sie Wertungen und Alternativlosigkeit suggerierten. Hier wird deutlich, dass die Studie von einer impliziten These ausgeht: Digitalität verändere Deutschunterricht deutlich weniger stark, als das in Forschungsbeiträgen behauptet werde.
Von Philippe Wampfler im Text Rezension von Michael Rödel. 2020. Schule, Digitalität & Schreiben. Impulse für einen souveränen Deutschunterricht. Tübingen: Stauffenburg Verlag.
Schule, Digitalität & SchreibenAus Sicht des Deutschunterrichts hat die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung ein höchst ungewöhnliches Gepräge: Sie überwindet nicht selten die Mauern des fachwissenschaftlichen Diskurses und erreicht eine breitere Öffentlichkeit. Beispielsweise landete der Gymnasiallehrer Fabian Geyer im April 2018 mit seinen Überlegungen zum (digitalen) Schreiben im Deutschunterricht als Aufmacher im Feuilleton der FAZ (Geyer 2018). Das Projekt Schreiben in der Schule. In den Zeiten der Digitalisierung wollte nun nicht nur untersuchen, was in den verschiedenen Teildiskursen zum Thema gesagt wird, sondern auch, wie das geschieht. Wie die Diskursteilnehmer jenseits und diesseits der Grenzen der wissenschaftlichen Fächer über Digitalisierung und Digitalisierung in der Schule sprechen, verspricht Hinweise einerseits für die Interpretation der Auseinandersetzung mit dem Schreiben, andererseits für die Reflexion der Ergebnisse dieses Projekts in eben jenen Diskurs hinein.
Zum Einstieg in die Analyse (2.1.) verdienen zwei Konstanten des Diskurses eine besondere Beachtung, und zwar die Darstellung der Lehrkräfte und der Umstand, dass die Geschichte der Digitalisierung verknüpft ist mit den Versprechen, die sie formuliert. Daran schließt eine eingehendere Auswertung an, wie sich das Reden von der „Digitalisierung in der Schule“ in Korpora widerspiegelt (2.2.). Dabei hat sich eine Auswertung des nicht-wörtlichen und metaphorischen Sprachgebrauchs als besonders ergiebig erwiesen (2.2.3.-2.2.5.). Schließlich untersucht dieses Kapitel einschlägige Argumentationsmuster der Auseinandersetzung (2.3.).
Von Michael Rödel im Buch Schule, Digitalität & Schreiben (2020) im Text Wie wir über die Digitalisierung der Schule sprechen

iconDieses Kapitel erwähnt ...


Personen
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Dirk Baecker, Julia Behrens, Wilfried Bos, Beat Döbeli Honegger, Birgit Eickelmann, Julia Gerick, Lutz Goertz, Frank Goldhammer, Henning Lobin, Sabine Radomski, Heike Schaumburg, Ulrich Schmid, Renate Schulz-Zander, Knut Schwippert, Martin Senkbeil, Felix Stalder, Sabrina Thom, Heike Wendt

Fragen
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Warum wird ICT in der Bildung nicht stärker genutzt?
Was bringt Computereinsatz in der Schule?

Begriffe
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Bildungspolitikeducation politics, Buchdruckprinting press, Buchkultur / typographische Gesellschaft, Datenschutz, Deutschlandgermany, Deutschunterricht, Didaktikdidactics, Digitalisierung, Digitalität, Digitalpakt, Energie, Fachdidaktik, Gymnasium, Handschriftgesellschaft, Handyverbot in der Schule, Hardwarehardware, ICILS, ICILS 2013, ICILS 2018, Informationinformation, Informationsgesellschaftinformation society, Interaktive Whiteboardsinteractive whiteboard, Klimawandel, LehrerInteacher, Leitmedienwechsel, Medienkompetenz/media literacymedia literacy, Mensch, Mobiltelefonmobile phone, Ökonomieeconomy, Pädagogik / Erziehungswissenschaft, Politikpolitics, Schreibenwriting, Schreiben von Handhand writing, Schrift, Schriftspracherwerb, Schuleschool, Schulleitung, Sprachenlernenlanguage learning, Theorietheory, Twitter, Unterricht, Wandtafelblackboard, Wissenschaftscience
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Bücher
Jahr  Umschlag Titel Abrufe IBOBKBLB
2007  local  Studien zur nächsten Gesellschaft (Dirk Baecker) 23, 32, 28, 4, 13, 6, 12, 3, 6, 2, 7, 78541111888
2014  local  Engelbarts Traum (Henning Lobin) 15, 11, 19, 20, 1, 2, 5, 5, 5, 3, 1, 1819571531
2014 local web  ICILS 2013 (Wilfried Bos, Birgit Eickelmann, Julia Gerick, Frank Goldhammer, Heike Schaumburg, Knut Schwippert, Martin Senkbeil, Renate Schulz-Zander, Heike Wendt) 10, 19, 17, 2, 4, 5, 3, 1, 5, 5, 3, 317012014993
2016  local  Mehr als 0 und 1 (Beat Döbeli Honegger) 55, 51, 46, 21, 45, 35, 39, 30, 44, 26, 28, 28182725495168
2016  local  Kultur der Digitalität (Felix Stalder) 20, 14, 27, 2, 1, 7, 5, 1, 6, 2, 6, 61041026641
2017 local web  Monitor Digitale Bildung (Ulrich Schmid, Lutz Goertz, Sabine Radomski, Sabrina Thom, Julia Behrens) 7, 11, 12, 14, 2, 3, 3, 3, 10, 5, 2, 235127602

iconDieses Kapitel erwähnt vermutlich nicht ... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

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Beat hat Dieses Kapitel erst in den letzten 6 Monaten in Biblionetz aufgenommen. Beat besitzt kein physisches, aber ein digitales Exemplar. (das er aber aus Urheberrechtsgründen nicht einfach weitergeben darf). Aufgrund der vielen Verknüpfungen im Biblionetz scheint er sich intensiver damit befasst zu haben. Es gibt bisher nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren.

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