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Beats Biblionetz - Begriffe

90:9:1-Regel

Dieses Biblionetz-Objekt existiert erst seit Oktober 2020. Es ist deshalb gut möglich, dass viele der eigentlich vorhandenen Vernetzungen zu älteren Biblionetz-Objekten bisher nicht erstellt wurden. Somit kann es sein, dass diese Seite sehr lückenhaft ist.

iconSynonyme

90:9:1-Regel, 90:9:1 rule, 90:9:1, 1:9:90, 90-9-90, 89:10:1

iconDefinitionen

Claudia BremerNielsen (2006) brachte die oftmals zitierte 90-9-1-Regel auf, nach der 90% der Nutzer in sozialen Netzwerken sich nicht aktiv beteiligen, 9% wenig und 1% aktiv sind.
Von Claudia Bremer im Buch Wikis in Schule und Hochschule (2012) im Text Wikis in der Hochschullehre
Philippe WampflerDie Präsenz auf Social Media, so die bekannte 90–9-1-Regel (Nielsen 2006), besteht für 90 Prozent der Userinnen und User aus Lektüre, für neun Prozent zusätzlich aus Kommentieren und nur ein Prozent erstellt eigene Inhalte.
Von Philippe Wampfler im Buch Facebook, Blogs und Wikis in der Schule (2013) im Text Wie Lehrpersonen Social Media nutzen können auf Seite  103
Beat Döbeli HoneggerMichael HielscherIn Anlehnung an das Pareto-Prinzip wird bei Online-Communitys oft von der Ein-Prozent-Regel gesprochen: Ein Prozent der Teilnehmenden trägt aktiv Inhalte bei, neun Prozent kommentieren und 90% sind reine Leser (Nielsen, 2006; Lovink, 2007).
Von Beat Döbeli Honegger, Michael Hielscher im Konferenz-Band Lernräume gestalten - Bildungskontexte vielfältig denken (2014) im Text Tagungsbände als Diskussionsräume?
Jakob NielsenUser participation often more or less follows a 90–9–1 rule:
  • 90% of users are lurkers (i.e., read or observe, but don't contribute).
  • 9% of users contribute from time to time, but other priorities dominate their time.
  • 1% of users participate a lot and account for most contributions: it can seem as if they don't have lives because they often post just minutes after whatever event they're commenting on occurs.
Von Jakob Nielsen im Text Participation Inequality (2006)
Roman TschäppelerMikael KrogerusWarum das so ist, erklärte am 16. Februar 2006 Bradley Horowitz, damals Führungskraft bei Yahoo, in einem folgenreichen Blogeintrag: Ein Prozent aller Mitglieder eines Netzwerks schreiben etwas. Zehn Prozent aller Mitglieder eines Netzwerks kommentieren das. Und alle Mitglieder eines Netzwerks schauen sich das Spektakel an. Die Beobachtung wurde seither vielfach untersucht, hinterfragt, verfeinert – irgendwann setzte sich dann der Name «90-9-1-Regel» durch: Wenn hundert Personen auf Social Media sind, dann wir deine Person eigene Inhalte produzieren, neun Personen werden diese kommentieren oder weiterverbreiten, und die restlichen neunzig werden das bloss anschauen.
Von Roman Tschäppeler, Mikael Krogerus im Buch Sammlung «Krogerus & Tschäppeler» im Text Hat jeder seinen Senf zu Corona dazugegeben? Nein! (2020)

iconBemerkungen

Philippe WampflerDiese Norm ist nicht unumstößlich, aber eine gute Richtlinie, die einem dabei hilft, eigene Aktivität mit der Rezeption der Präsenz von anderen zu verbinden.
Von Philippe Wampfler im Buch Facebook, Blogs und Wikis in der Schule (2013) im Text Wie Lehrpersonen Social Media nutzen können
Jakob NielsenBlogs have even worse participation inequality than is evident in the 90–9–1 rule that characterizes most online communities. With blogs, the rule is more like 95–5–0.1.
Von Jakob Nielsen im Text Participation Inequality (2006)
Philippe WampflerMan kann diese Verhältnisse auch auf das eigene Verhalten im Web 2.0 runterbrechen: Auf einen eigenen Beitrag sollten neun Kommentare und die Lektüre von 90 Texten kommen.
Von Philippe Wampfler im Buch Facebook, Blogs und Wikis in der Schule (2013) im Text Wie Lehrpersonen Social Media nutzen können
Jakob NielsenWikipedia's most active 1,000 people — 0.003% of its users — contribute about two-thirds of the site's edits. Wikipedia is thus even more skewed than blogs, with a 99.8–0.2–0.003 rule.
Von Jakob Nielsen im Text Participation Inequality (2006)
Jakob NielsenThe problem is that the overall system is not representative of average web users. On any given user-participation site, you almost always hear from the same 1% of users, who almost certainly differ from the 90% you never hear from.
Von Jakob Nielsen im Text Participation Inequality (2006)
Jakob NielsenAll large-scale, multi-user communities and online social networks that rely on users to contribute content or build services share one property: most users don't participate very much. Often, they simply lurk in the background.
In contrast, a tiny minority of users usually accounts for a disproportionately large amount of the content and other system activity. This phenomenon of participation inequality was first studied in depth by Will Hill in the early '90s, when he worked down the hall from me at Bell Communications Research.
Von Jakob Nielsen im Text Participation Inequality (2006)

iconVerwandte Objeke

icon
Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Vorlesungsaufzeichnung, social media / Soziale Mediensocial networking software, Twitter, Vorlesung, Open Educational Resources (OER)Open Educational Resources

iconHäufig co-zitierte Personen

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