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Mobiles Lernen in der Schule

Nicola Döring, Nicole Kleeberg
Zu finden in: Unterrichtswissenschaft 1/2006 (Seite 70), 2006
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iconZusammenfassungen

Mobiles Lernen meint Lernprozesse, die durch portable Endgeräte (Notebooks, Handhelds, Mobiltelefone) und drahtlose Netzwerke unterstützt werden, wobei universelle und fachspezifische Anwendungen zum Einsatz kommen. Mobiles Lernen in der Schule bedeutet einen flexiblen Zugriff auf die Computertechnologie, die in Form von stationären Rechnern bislang in separaten PC-Räumen vom alltäglichen Lerngeschehen weitgehend abgeschnitten war. Der vorliegende Übersichtsbeitrag behandelt die technischen Aspekte (Endgeräte, Netzwerke, Dienste und Anwendungen) sowie die didaktischen Aspekte (Lehr-Lern-Paradigmen, Lehr-Lern-Ziele, mobile Unterrichts- und Lernformen) des M-Learning anhand von Beispielen. Zudem werden wissenschaftliche Evaluationsergebnisse zum Erwerb von Fach- und Methodenkompetenz, sozialer und personaler Kompetenz sowie Medienkompetenz im Zuge des mobilen Lernens berichtet, die insgesamt eine positive Bilanz zulassen. Der Beitrag endet mit einer Diskussion der Risiken des M-Learning.
Von Nicola Döring, Nicole Kleeberg in der Zeitschrift Unterrichtswissenschaft 1/2006 (2006) im Text Mobiles Lernen in der Schule
Denise Da RinDer Artikel von Nicola Döring und Nicole Kleeberg beschäftigt sich mit Lernprozessen der Schule, die mittels portabler Endgeräte (Notebooks, Handhelds, Mobiltelefonen) unterstützt werden. In ihrem Artikel geben sie einen Überblick über die technischen Möglichkeiten des mobilen Lernens im schulischen Kontext, vergessen dabei aber nicht die didaktischen Aspekte des M-Lernens zu beleuchten und ergänzen ihre Ausführungen mit vielen Beispielen aus der Praxis.
Nach einem Definitionsansatz, der M-Learning als Erweiterung oder Spezialform des E-Learning taxiert, wird eine kurze Klassifikation von Applikationen für das mobile Lernen vorgestellt, die jeweils mit konkreten Links und Beispielen untermauert sind.Hinsichtlich der daktischen Aspekte des mobilen Lernens, weisen die Autorinnen auf drei unterschiedliche Lehr-Lern-Paradigmen hin, die zur Anwendung kommen können: das instruktionale Lehr-Paradigma, das konstruktivistische Lern-Paradigma und das Medienbildungsparadigma. Eingehend auf die Lehr-Lern-Ziele, nennen Döring & Kleeberg fünf zentrale Kompetenzen im Umgang mit portablen Endgeräten: Sach-/Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Personale Kompetenz und Medienkompetenz. Mit einem kritischen Hinweis auf die "anyone, anytime, anywhere"-Vision des entgrenzten Lernens zeigen die Autorinnen, dass mobiles Lernen mehrheitlich immer noch im Schulhaus stattfindet. Anhand von Beispielen dokumentieren sie unterschiedliche Einsatzszenarien des mobilen Lernens in der Schule.
Neben den Möglichkeiten, die mobile Lehr- und Lernformen mit sich bringen, werden aber auch die "Nebenwirkungen" und Risiken des mobile Lernens beschrieben. Zwar belegen die herangezogenen Evaluationsergebnisse aus praktischen Erfahrungen mit M-Lernen, dass Potenziale damit verbunden sind, die Autorinnen weisen aber auch darauf hin, dass präzise Messungen z. B. von Leistungssteigerungen oder von Kompetenzzuwächsen weitgehend noch ausstehen.
Zusammenfassend halten die Autorinnen fest, dass mobile Dienste vor allem die lernerzentrierte Gruppenarbeit fördern und auf das Leben und Arbeiten in der sogn. Informations- und Wissensgesellschaft vorbereiten können.
Insgesamt bietet der Artikel einen sehr guten Überblick über die bisherigen Erfahrungen mit mobilem Lernen in Schulen in- und ausserhalb Europas und weist auf die damit vorhandenen Potenziale hin. Er zeigt aber auch auf, dass vorhandene Lerneffekte nicht monokausal auf den Einsatz derselben zurückgeführt werden können und in diesem Feld noch viel Forschungsbedarf vorhanden ist.
Quelle: http://www.elearning-reviews.org
Von Denise Da Rin, erfasst im Biblionetz am 06.10.2006

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