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Beats Biblionetz - Bücher

Blended Learning in der Lehrerfortbildung

Evaluation eines onlinegestützten, teambasierten und arbeitsbegleitenden Lehrerfortbildungsangebots im deutschsprachigen Raum
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iconZusammenfassungen

Alexander FlorianDer Umgang mit digitalen Medien ist heute Alltag, weshalb in der Schule auch Medienkompetenz vermittelt werden sollte. Dies verlangt unter anderem, dass Lehrer fähig sind, digitale Medien im Unterricht sinnvoll einzusetzen. Hier setzt eine bundesweite Fortbildungsinitiative der Intel Education Group an. In Kooperation mit den (Bundes-)Ländern können Lehrkräfte in einem Blended Learning-Kurs mediendidaktische Kompetenzen für den Fachunterricht erwerben. Im Zeitraum Januar 2005 bis Juni 2007 wurde diese Fortbildung im Rahmen dieser Dissertation wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Das Untersuchungsdesign basiert dabei auf vier Erhebungen, die den Kurs aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Die Ergebnisse der Evaluationsstudie zeigen insgesamt, dass die Teilnehmer des Intel-Kurses zufrieden sind und ihre Medien- sowie Methodenkompetenz steigern können. Lehrer, die im Kurs als Mentoren fungieren, sind motiviert, ihre Kollegen zu unterstützen, wobei knapp die Hälfte von ihnen keine Vergütung hierfür erhält. Die Rahmenbedingungen bei der Implementation des Kurses differieren stark, was allerdings unterschiedliche Ursachen hat. Zudem wird deutlich, dass sich Lehrer mit bereits bestehender Medienaffinität stärker mit didaktischen Fragen des Medieneinsatzes auseinandersetzen und höhere Fortbildungsbereitschaft zeigen als Lehrer mit wenig Interesse an und Erfahrung mit neuen Medien. Auf Basis dieser Evaluationsstudie wird in der vorliegenden Dissertation die Frage behandelt, inwiefern Blended Learning einen Beitrag zur Lehrerfortbildung (LFB) leisten kann. Es zeigt sich schnell, dass diese Aufgabenstellung eine Reihe sehr grundsätzlicher Fragestellungen aufwirft, insbesondere folgende Teilfragen:
  • Inwieweit lassen sich Aufgaben, Ziele und Funktionen der LFB, auch vor dem Hintergrund ihrer historischen Entwicklung, bestimmen?
  • Wie stellt sich die Situation der LFB in der Praxis dar, sowohl im Hinblick auf die Organisationsformen als auch bezüglich empirischer Befunde, etwa anhand von Lehrer-Befragungen?
  • Welche Gestaltungsempfehlungen lassen sich sowohl in der LFB-Literatur finden als auch aus den Untersuchungsergebnissen ableiten und inwieweit lässt sich dabei LFB im Kontext digitaler Medien verorten?
Ausgehend von den beschriebenen Fragestellungen lassen sich also zwei Ziele für diese Arbeit ableiten. Zunächst findet in einem theoretischen Teil eine intensive Auseinandersetzung mit den vielfältigen Aspekten der LFB statt. Daran anschließend wird im empirischen Teil anhand der Evaluationsstudie exemplarisch beleuchtet, welche Elemente der LFB-Diskussion sich in der Praxis in welcher Form wiederfinden lassen, wobei dies unter Berücksichtigung der Perspektiven und Potenziale des Blended Learning-Ansatzes geschieht.
Von Alexander Florian in der Dissertation Blended Learning in der Lehrerfortbildung (2008)
Alexander FlorianDer Umgang mit digitalen Medien ist heute Alltag, weshalb in der Schule auch Medienkompetenz vermittelt werden sollte. Dies verlangt unter anderem, dass Lehrer fähig sind, digitale Medien im Unterricht sinnvoll einzusetzen. Hier setzt eine bundesweite Fortbildungsinitiative der Intel Education Group an. In Kooperation mit den (Bundes-)Ländern können Lehrkräfte in einem Blended Learning-Kurs mediendidaktische Kompetenzen für den Fachunterricht erwerben. Im Zeitraum Januar 2005 bis Juni 2007 wurde diese Fortbildung im Rahmen dieser Dissertation wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Das Untersuchungsdesign basiert dabei auf vier Erhebungen, die den Kurs aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Die Ergebnisse der Evaluationsstudie zeigen insgesamt, dass die Teilnehmer des Intel-Kurses zufrieden sind und ihre Medien- sowie Methodenkompetenz steigern können. Lehrer, die im Kurs als Mentoren fungieren, sind motiviert, ihre Kollegen zu unterstützen, wobei knapp die Hälfte von ihnen keine Vergütung hierfür erhält. Die Rahmenbedingungen bei der Implementation des Kurses differieren stark, was allerdings unterschiedliche Ursachen hat. Zudem wird deutlich, dass sich Lehrer mit bereits bestehender Medienaffinität stärker mit didaktischen Fragen des Medieneinsatzes auseinandersetzen und höhere Fortbildungsbereitschaft zeigen als Lehrer mit wenig Interesse an und Erfahrung mit neuen Medien. Auf Basis dieser Evaluationsstudie wird in der vorliegenden Dissertation die Frage behandelt, inwiefern Blended Learning einen Beitrag zur Lehrerfortbildung (LFB) leisten kann. Es zeigt sich schnell, dass diese Aufgabenstellung eine Reihe sehr grundsätzlicher Fragestellungen aufwirft, insbesondere folgende Teilfragen:
  • Inwieweit lassen sich Aufgaben, Ziele und Funktionen der LFB, auch vor dem Hintergrund ihrer historischen Entwicklung, bestimmen?
  • Wie stellt sich die Situation der LFB in der Praxis dar, sowohl im Hinblick auf die Organisationsformen als auch bezüglich empirischer Befunde, etwa anhand von Lehrer-Befragungen?
  • Welche Gestaltungsempfehlungen lassen sich sowohl in der LFB-Literatur finden als auch aus den Untersuchungsergebnissen ableiten und inwieweit lässt sich dabei LFB im Kontext digitaler Medien verorten?
Ausgehend von den beschriebenen Fragestellungen lassen sich also zwei Ziele für diese Arbeit ableiten. Zunächst findet in einem theoretischen Teil eine intensive Auseinandersetzung mit den vielfältigen Aspekten der LFB statt. Daran anschließend wird im empirischen Teil anhand der Evaluationsstudie exemplarisch beleuchtet, welche Elemente der LFB-Diskussion sich in der Praxis in welcher Form wiederfinden lassen, wobei dies unter Berücksichtigung der Perspektiven und Potenziale des Blended Learning-Ansatzes geschieht.
Von Alexander Florian in der Dissertation Blended Learning in der Lehrerfortbildung (2008)

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