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Beats Biblionetz - Texte

Zeitgemässe digitale Lern- und Lehrumgebung für die Schweizer Schulen

Pascal Sieber, Philipp Bachofner, Norman Briner
Publikationsdatum:
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iconZusammenfassungen

Die Digitalisierung verändert das Schul- und Bildungswesen in der Schweiz. Wie Chancen genutzt und Herausforderungen bewältigt werden, muss in einem gesellschaftlichen Diskurs geklärt werden. Der vorliegende Bericht liefert dazu eine Grundlage.
Untersucht wurde, inwiefern die Digitalisierung im Schweizer Schulwesen verankert ist und wo noch Potentiale bestehen. Dadurch sollen die sinnvollen und notwendigen Veränderungen erkannt werden, wobei die Studie vorerst auf die Volksschule bis und mit Sekundarstufe 2 konzentriert.
Die Arbeiten an diesem Bericht haben ergeben:
  1. Es ist bekannt, welche Kompetenzen im Zeitalter der Digitalisierung besonders wichtig sind. Neben den abstrakten Fähigkeiten der Teamfähigkeit, Sozialkompetenz, Kreativität, Kommunikationskompetenz, Filterkompetenz, Systemdenken und lebenslanges Lernen sind es die Medien-, Informatik- und Anwendungskompetenzen.
  2. Die Digitalisierung hält in den Schulen erst bedingt Einzug. Nachholbedarf besteht in fünf Bereichen: ICT-Infrastruktur, Strategie und Führung, Qualifizierung und Weiterbildung, Digital aufbereitete Inhalte, Vernetzung und Austausch.
  3. Die Anzahl der Initiativen zur Weiterentwicklung der Schulen ist zwar sehr gross, für die betroffenen Schulleitungen ist es aber schwierig, alle Informationen zu verarbeiten und für sich nutzbar zu machen.
  4. Die öffentliche Hand und die private Wirtschaft sind investitionsbereit, um die Digitalisierung in Schweizer Schulen voranzutreiben.
Die Autoren kommen deshalb zum Schluss, dass die Lücken geschlossen werden können. Dazu muss aber Kohäsion hergestellt werden. Aktivitäten zur Erschliessung der Potentiale sollten die bestehenden Initiativen aufgreifen, sodass möglichst alle an der Innovation beteiligt sind und davon für die Schule der Zukunft profitieren können.
Unter der geforderten Kohäsion verstehen wir also die Verstärkung und Verbereitung sowie die viel stärkere Wiederverwendung wirksamer Ideen und Lösungen.
Es können drei Stossrichtungen identifiziert werden:
  1. ICT-Infrastruktur & Software: Die Schweizer Schulen der Zukunft sollten über eine reibungslos funktionierende ICT-Infrastruktur (Software, Hardware, Netzwerke) verfügen.
  2. Vision & Strategie: Die Schulleitenden der Zukunft sollten eine klare Vision hinsichtlich der Digitalisierung der Schule entwickeln, und sie sollten diese Vision zusammen mit den Lehrkräften um-setzen. Dies schliesst auch die Personalentwicklung und damit die Aus- und Weiterbil-dung aller Beteiligten mit ein.
  3. Vernetzung & Unterrichtsmaterialien: In den Schulen der Zukunft sollten die Akteure stärker vernetzen und ihre Inhalte und Erfahrungen austauschen. Hilfsmittel, wie Checklisten, Anbieter, Unterrichtsmaterialen, Pilotschulen usw. sollten jedem zur Verfügung stehen.
Grundsätzlich sollten die Stossrichtungen von den Macher/innen der Schulen, den Schulleitungen und Lehrer/innen zusammen mit den Schüler/innen verfolgt werden. Die Digitalisierung betrifft aber nicht nur die Schulen selbst, sondern auch alle am Bildungswesen Beteiligten wie die Lehrmittelverlage, die pädagogischen Hochschulen, die Erziehungsdirektionen etc. Sie sollten ebenfalls einbezogen werden.
Von Pascal Sieber, Philipp Bachofner, Norman Briner im Text Zeitgemässe digitale Lern- und Lehrumgebung für die Schweizer Schulen (2017)

iconBemerkungen

Beat Döbeli Honegger"Beats Biblionetz ist eine private Initiative, die über freiwillige Beiträge (ähnlich wie Wikipedia) finanziert eine Übersicht aus der Sicht der Lehrkräfte bietet." ist eine für mich überraschende Beschreibung des Biblionetzes und ich habe noch nicht begriffen, warum das überhaupt im Bericht steht.
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 30.11.2017

iconDieser Text erwähnt...


Personen
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Antje vom Berg, Wilfried Bos, Schweizerischer Bundesrat, Esther Care, Wolfgang Coy, Anna Davies, D-EDK Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz, Beat Döbeli Honegger, Kerstin Drossel, Birgit Eickelmann, Devin Fidler, Carl Benedikt Frey, Sarah Genner, Julia Gerick, Frank Goldhammer, Marina Gorbis, Silke Grafe, Patrick Griffin, Heinz Hagel, Werner Hartmann, J. Hasebrook, John Hattie, Bardo Herzig, Anna-Lena Huber, Alois Hundertpfund, Institute for the Future (Iftf), Kurt Kiesel, Jochen Koubek, Barry McGaw, Horst Niesyto, Sabine Oppliger, Michael A. Osborne, Gabi Reinmann, Markus Schäfer, Heike Schaumburg, Heidi Schelhowe, Renate Schulz-Zander, Knut Schwippert, Martin Senkbeil, Daniel Süss, Lilian Suter, Gregor Waller, Heike Wendt, Isabel Willemse

Fragen
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Welche Ausbildung wird in der Informationsgesellschaft benötigt?

Begriffe
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Bildungeducation (Bildung), Digitalisierung, Epochen, Hardwarehardware, ICILS, Informatikcomputer science, Innovationinnovation, Kommunikationskompetenz, Kompetenzcompetence, Kreativitätcreativity, Lebenslanges Lernenlifelong learning, LehrerInteacher, Lehrplan 21, Lernenlearning, Schuleschool, Schulleitung, SchweizSwitzerland, Sozialkompetenz, Systemdenkensystems thinking, Teamfähigkeit, Unterricht, Unterrichtsmaterial
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
2009    Visible Learning (John Hattie) 7, 8, 2, 4, 5, 7, 4, 10, 10, 34, 21, 583525662
2011   Assessment and Teaching of 21st Century Skills (Patrick Griffin, Barry McGaw, Esther Care) 2, 4, 5, 4, 2, 4, 2, 10, 6, 16, 2, 410444320
2011    Future Work Skills 2020 (Institute for the Future (Iftf), Anna Davies, Devin Fidler, Marina Gorbis) 1, 4, 1, 1, 2, 3, 6, 4, 8, 16, 6, 3723153
2014    ICILS 2013 (Wilfried Bos, Birgit Eickelmann, Julia Gerick, Frank Goldhammer, Heike Schaumburg, Knut Schwippert, Martin Senkbeil, Renate Schulz-Zander, Heike Wendt) 9, 6, 10, 6, 5, 9, 7, 16, 14, 24, 7, 11669411285
2015    James-Studie 2014 (Isabel Willemse, Gregor Waller, Sarah Genner, Lilian Suter, Sabine Oppliger, Anna-Lena Huber, Daniel Süss) 3, 2, 3, 1, 2, 2, 3, 12, 4, 4, 6, 41094129
2015    Lehrplan 21 (Druckversion) (D-EDK Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz) 10, 8, 9, 6, 5, 4, 6, 26, 12, 24, 13, 13865413307
2015    Digitale Kompetenz (Werner Hartmann, Alois Hundertpfund) 14, 14, 6, 9, 25, 14, 14, 24, 19, 50, 13, 174713117644
2016    Mehr als 0 und 1 (Beat Döbeli Honegger) 45, 85, 56, 49, 55, 64, 62, 124, 42, 114, 51, 9098700902050
2016ICILS 2013 (Birgit Eickelmann, Julia Gerick, Kerstin Drossel, Wilfried Bos) 5, 9, 6, 3, 7, 9, 6, 14, 9, 14, 5, 56395115
2016    JAMES-Studie 2016 (Gregor Waller, Isabel Willemse, Sarah Genner, Lilian Suter, Daniel Süss) 20, 7, 3, 3, 2, 3, 3, 10, 8, 2, 6, 4330471
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Texte
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
2009    Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur (Heidi Schelhowe, Silke Grafe, Bardo Herzig, Jochen Koubek, Horst Niesyto, Antje vom Berg, Wolfgang Coy, Heinz Hagel, J. Hasebrook, Kurt Kiesel, Gabi Reinmann, Markus Schäfer) 9, 8, 7, 3, 13, 9, 12, 22, 6, 40, 15, 29421429820
2013    The Future of Employment (Carl Benedikt Frey, Michael A. Osborne) 5, 2, 3, 2, 5, 3, 12, 10, 8, 8, 8, 10341510198
2015    Medien und Informatik (D-EDK Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz) 11, 12, 13, 10, 14, 15, 10, 30, 16, 50, 24, 38794338601
2016    Strategie «Digitale Schweiz» (Schweizerischer Bundesrat) 1, 1, 2, 2, 3, 5, 8, 10, 6, 12, 8, 83128106

iconDieser Text erwähnt nicht... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

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Nicht erwähnte Begriffe
Methodenkompetenz, Sachkompetenz

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icon1 Erwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

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