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Eckpunkte einer Didaktik des mobilen Lernens

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iconZusammenfassungen

Ben BachmairDer mobile, miniaturisierte Kommunikations- und Mediencomputer Handy ist eine im Alltag der Kinder und Jugendlichen selbstverständliche Kulturressource. Diese Kulturressource auch bewusst für Lernen in der Schule zu nutzen, war das Ziel des Schulversuchs MyMobile - Handy im Unterricht1. Die gemeinnützigen Medienpädagogik- Einrichtung Medien+Bildung.com der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK), Rheinland-Pfalz, realisierte den Schulversuch 2010 in sechs Schulen in jeweils einer Klasse. Die jeweilige Fachlehrerin bzw. der Fachlehrer führte den Unterricht zusammen mit einer Medienpädagogin bzw. einem Medienpädagogen von Medien+Bildung.com durch. Der Handyeinsatz fand im Rahmen des lehrer/innengeleiteten Unterrichts des vorgegeben Lehrplan des Landes Rheinland-Pfalz statt. Der lehrer/innengeleitete Unterricht öffnete sich für Episoden situierten Lernens mit dem Handy. Dabei kamen sowohl Handys der Schüler und Schüler/innen als auch Handys zum Einsatz, die die Schüler/innen und Schüler zur Verfügung gestellt bekamen.
Der Beitrag stellt einleitend den theoretisch systematischen Rahmen für eine eigenständige Didaktik des mobilen Lernens vor. Ausgangspunkt ist das Handy als Produkt eines Mobilitätskomplexes, der im Alltag neue Kulturressourcen hat entstehen lassen. Der Gedanke der Kulturressource legt es nahe, das alltägliche Handy auch in der Schule curricular ernst zu nehmen und in vom Lehrplan legitimierte Lernprozesse einzubinden. Verantwortlich für die unterrichtspraktische Umsetzung sind Eckpunkte des mobilen Lernens. Diese Eckpunkt operationalisieren den theoretischen Ansatz, den die London Mobile Learning Group2 als kulturökologischen Zugang zum mobilen Lernen vorgestellt hat (Pachler, Bachmair, Cook 2010). Anhand eines Beispiels aus der Grundschule zum Erstlesen und Erstschreiben und einer Mathematik-Unterrichtseinheit einer sechsten Klasse des Gymnasiums stellt der zweite Teil des Beitrags die sechs Eckpunkt einer Didaktik des mobilen Lernens vor. Der dritte Teil erörtert die technischen Nutzungsfunktionen des Handys mit Hilfe von sechs Eckpunkten zur multimedialen Funktionsvielfalt des Handys
Von Ben Bachmair, Maren Risch, Katja Friedrich, Katja Mayer im Text Eckpunkte einer Didaktik des mobilen Lernens (2011)

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Personen
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Ben Bachmair, Ann L. Brown, Bardo Herzig, Jean Lave, mpfs Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, Gerhard Tulodziecki, Lew Semjonowitsch Vygotsky, Etienne Wenger

Begriffe
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Bildungeducation (Bildung), Computercomputer, Curriculum / Lehrplancurriculum, Didaktikdidactics, Gymnasium, Handyverbot in der Schule, informal learninginformal learning, Kinderchildren, Kommunikationcommunication, Kulturculture, LehrerInteacher, Lernenlearning, Mathematikmathematics, Medienmedia, Medienpädagogik, mobile learningmobile learning, Mobiltelefonmobile phone, Mobiltelefone in der Schulecell phones in learning, Multimediamultimedia, Schuleschool, Unterricht
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1930Mind in Society (Lew Semjonowitsch Vygotsky) 5, 4, 7, 11, 5, 4, 5, 3, 17, 4, 8, 1213718121367
1962Thought and Language (Lew Semjonowitsch Vygotsky) 38200
1991Situated Learning (Jean Lave, Etienne Wenger) 2, 5, 3, 3, 2, 6, 4, 1, 6, 2, 4, 613126913
2004  Mediendidaktik (Gerhard Tulodziecki, Bardo Herzig) 4, 3, 2, 6, 2, 3, 5, 3, 2, 6, 5, 4215041404
2009   KIM-Studie 2008 (mpfs Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest) 2, 2, 3, 5, 3, 2, 1, 1, 5, 3, 2, 12241512419
2009    Medienwissen für Pädagogen (Ben Bachmair) 5, 4, 4, 2, 8, 6, 1, 3, 4, 4, 5, 818488344
2009    Medienbildung in neuen Kulturräumen (Ben Bachmair) 4, 5, 6, 7, 6, 8, 6, 4, 6, 6, 17, 8116888765
2009    JIM 2009 (mpfs Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest) 1, 3, 3, 5, 5, 1, 2, 2, 6, 4, 4, 10221110315
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Texte
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1992    Design Experiments (Ann L. Brown) 4, 2, 2, 2, 2, 1, 2, 1, 3, 4, 2, 630116225

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Nicht erwähnte Begriffe
Eltern, formal learning, Schweiz

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