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Beats Biblionetz - Bücher

Auslegeordnung zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität

Chantal Andenmatten, Marc König, Kathrin Hunziker, François Piccand, Hans Ambühl, Michael Hengartner, Carole Sierro, Johannes Mure, Daniel Siegenthaler, Miriam Hutter, Marie Launaz , local secure web 
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iconZusammenfassungen

Ausgehend vom Ziel der langfristigen Sicherstellung des prüfungsfreien Zugangs zur Universität haben im September 2018 die Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) und das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) ein Mandat für eine Auslegeordnung zur gymnasialen Maturität verabschiedet. Aufgrund der Veränderungen im schweizerischen Bildungssystem sollen der allfällige Handlungsbedarf für eine Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität, des Maturitätsanerkennungsreglements bzw. der -verordnung (MAR/MAV) und des Rahmenlehrplans für die Maturitätsschulen festgestellt und Vorschläge für die weiteren Arbeiten der nächsten Projektphase unterbreitet werden.
Eine Steuergruppe hat zwischen Oktober 2018 und April 2019 den Auftrag bearbeitet. Sie wird vom Generalsekretariat der EDK und vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI, für das WBF) gemeinsam präsidiert und umfasst Vertretungen der Schweizerischen Mittelschulämterkonferenz (SMAK), der Konferenz Schweizerischer Gymnasialrektorinnen und -rektoren (KSGR), der Hochschulen (swissuniversities), des Vereins Schweizerischer Gymnasiallehrerinnen und -lehrer (VSG) und der Schweizerischen Maturitätskommission (SMK) sowie einen externen Projektleiter.
Der Bericht ist dem Mandat entsprechend als breite Bestandesaufnahme konzipiert. Zu Beginn wird festgestellt, dass die gymnasiale Maturität weiterhin den einzigen direkten und (fast) uneingeschränkten Zugang zu den universitären Hochschulen und den eidgenössischen technischen Hochschulen bildet. Seit der Inkraftsetzung des MAR / der MAV 1995 kam es zu tiefgreifenden Veränderungen in der Bildungslandschaft. Deshalb haben EDK und Bund in ihren Erklärungen zu den gemeinsamen bildungspolitischen Zielen wiederholt die gymnasiale Maturität thematisiert. Die vier Empfehlungen, welche die EDK von 2016 beschlossen hat, bedeuten einen Schlusspunkt nach einer längeren Phase der Abklärungen und können als Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität verstanden werden.
Die Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität muss im Kontext der aktuellen Herausforderungen wie partizipative Gesellschaft, Digitalisierung, Globalisierung und Nachhaltigkeit erfolgen. Die Maturandinnen und Maturanden müssen auf eine zunehmend komplexere und sich schneller verändernde Welt vorbereitet werden. Sie müssen über gute kommunikative Kompetenzen verfügen, sich mit Grundwerten der menschlichen Gesellschaft auseinandersetzen und fähig sein, sich aktiv in Zivilgesellschaft und Politik einzubringen.
Der Bericht zeichnet insgesamt ein positives Bild der gymnasialen Maturität. Wichtige Elemente sind die Bildungsziele «allgemeine Studierfähigkeit» und «vertiefte Gesellschaftsreife », die breite Allgemeinbildung, das Prinzip von Grundlagen- und Vertiefungsbereich, die hohe fachliche Kompetenz der Lehrpersonen und die Rolle der Kantone als «Labor» für neue Ideen. Handlungsbedarf besteht jedoch beim Rahmenlehrplan für Maturitätsschulen von 1994, der nicht mehr zeitgemäss ist. Es fehlen vergleichbare Anforderungen für alle Fächer, nicht alle Maturandinnen und Maturanden verfügen über ausreichende basale fachliche Studierkompetenzen, überfachliche Kompetenzen sollten stärker gefördert werden und die Chancengerechtigkeit ist nicht immer gewährleistet. Die Steuergruppe empfiehlt deshalb folgende Handlungsfelder:
  1. Maturitätsreglement/Maturitätsverordnung: Gezielte Überprüfung und Weiterentwicklung
  2. Rahmenlehrplan: Überprüfung des Formats, Überarbeitung
  3. Qualitätssicherung: Klärung der Umsetzung, Weiterentwicklung der Zusammenarbeit
  4. Lern- und Beurteilungskultur: Gezielte Weiterentwicklung
  5. Chancengerechtigkeit: Ausschöpfung des Bildungspotenzials
Der aufgezeigte Handlungsbedarf erfordert keine Revolution, sondern eine Aktualisierung der Referenztexte und der bestehenden Grundlagen zur langfristigen Sicherung des prüfungsfreien Zugangs zu den universitären Hochschulen mit gymnasialer Maturität.
Von Klappentext im Buch Auslegeordnung zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität (2019)

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