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Beats Biblionetz - Aussagen

03. Es gibt keine objektive Erfahrung

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iconBemerkungen

Je tiefer der Wissenschaftler schaut, desto mehr sieht er sich selbst.
Von Werner Heisenberg im Buch Das Naturbild der heutigen Physik (1955)
Daraus ergibt sich nun erkenntnistheoretisch nicht mehr und nicht weniger, als dass man auf 'absolutistische' Erkenntnisansprüche verzichten muss, auch als Wissenschaftler.
Von Wolfram K. Köck im Buch Zur Biologie der Kognition (1990) im Text Autopoiese, Kognition und Kommunikation auf Seite 160
Vilém FlusserAuch unter diesem Gesichtspunkt gleicht das Fotografieren dem Philosophieren; man kann keinen Standort wählen, ohne die Situation zu manipulieren, auch wenn einige Philosophen das nicht zugeben wollen.
Von Vilém Flusser im Buch Die Revolution der Bilder (1995) im Text Die Geste des Fotografierens auf Seite 113
Vilém FlusserDiese Sicht auf uns selbst in einer Situation (dieses "reflexive", oder "kritische" Sehen) ist charakteristisch für unser In-der-Welt-Sein: wir sind in der Welt und sehen es, wir "wissen" davon. Aber um es noch einmal zu sagen: es gibt darin nichts "Objektives".
Von Vilém Flusser im Buch Die Revolution der Bilder (1995) im Text Die Geste des Fotografierens auf Seite 102
Francisco J. VarelaWenn wir zugeben, dass man die Kognition ohne Vorverständnis nicht angemessen begreifen kann, und dass dieses Vorverständnis nichts anderes ist als unsere körperliche und gesellschaftliche Geschichte, lautet die unausweichliche Schlussfolgerung: Der Erkennende und das Erkannte, der Geist und die Welt, bestimmen einander wechselseitig oder entstehen in gegenseitiger Abhängigkeit.
Von Francisco J. Varela, Evan Thompson, Eleanor Rosch im Buch Der mittlere Weg der Erkenntnis (1991) im Text Inszenierung - Die verkörperte Kognition auf Seite 209
Albert EinsteinDer Glaube an eine vom wahrnehmenden Subjekt unabhängige Aussenwelt liegt aller Naturwissenschaft zugrunde. Da die Sinneswahrnehmungen jedoch nur indirekt Kunde von dieser Aussenwelt bzw. vom "Physikalisch-Realen" geben, so kann dieses nur auf spekulativem Weg von uns erfasst werden. Daraus geht hervor, dass unsere Auffassungen vom Physikalisch-Realen nie endgültige sein können.
Von Albert Einstein im Buch Mein Weltbild im Text Wissenschaftliche Beiträge auf Seite 159

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Begriffe
Argumentieren, Erfahrungexperience

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