Beats Biblionetz - Begriffe

/ en / Traditional / help

Sozialformen des Unterrichts

Diese Seite wurde seit 9 Jahren inhaltlich nicht mehr aktualisiert. Unter Umständen ist sie nicht mehr aktuell.

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

Diese Grafik fensterfüllend anzeigen als Pixelgrafik (PNG) Vektorgrafik (SVG)

iconDefinitionen

Hilbert MeyerSozialformen regeln die Beziehungsstruktur des Unterrichts. Sie haben eine äußere, räumlich-personal-differenzierende und eine innere, die Kommunikations- und Interaktionsstruktur regelnde Seite.
Von Hilbert Meyer im Buch Unterrichtsmethoden I (1987) im Text Ebenen methodischen Handelns auf Seite  138

iconBemerkungen

Hilbert MeyerThese 3.7: Vorzüge einzelner Sozialformen gegenüber anderen können zur Zeit empirisch nicht nachgewiesen werden.
Von Hilbert Meyer im Buch Unterrichtsmethoden I (1987) im Text Ebenen methodischen Handelns auf Seite  141
Hilbert MeyerMeines Erachtens ist die überhitzte Debatte über die Auswahl einzelner Sozialformen zu kurzatmig: Erstens ist es bis heute nicht gelungen, die Überlegenheit einzelner Sozialformen vor anderen empirisch nachzuweisen. Zweitens ist zu bedenken, daß die Vorherrschaft des Frontalunterrichts im Schulalltag angesichts der architektonischen, curricularen und organisatorischen Rahmenbedingungen sowieso nicht zu vermeiden, sondern allenfalls (und das wäre schon viel!) ein Stück weit einzudämmen ist. Drittens gilt, daß es guten und schlechten Frontalunterricht gibt, ebenso wie es guten und schlechten Gruppenunterricht gibt.
Von Hilbert Meyer im Buch Unterrichtsmethoden I (1987) im Text Ebenen methodischen Handelns auf Seite  142
Hilbert MeyerIm Studium lernt heute fast jeder Lehrerstudent schon in den ersten Semestern, daß Frontalunterricht etwas Schlechtes und Gruppenunterricht etwas Gutes sei. In der Schule erfährt er dann, daß es ohne Frontalunterricht überhaupt nicht geht - also praktiziert er ihn, aber mit schlechtem Gewissen und noch schlechterer Ausbildung. Auch in der akademischen Literatur ist die Frage, ob man Gruppenunterricht oder Partnerarbeit, Team-Kleingruppen-Unterricht oder lieber Projekte machen solle, zu einer Glaubens- und Gewissensfrage hochstilisiert worden, die im krassen Widerspruch zur Bedeutung dieser Methoden im Schulalltag steht.
Von Hilbert Meyer im Buch Unterrichtsmethoden I (1987) im Text Ebenen methodischen Handelns auf Seite  142

iconVerwandte Objeke

icon
Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Einzelarbeit, Frontalunterricht, Gruppenarbeitgroup work, Partnerarbeit, Didaktische Modelle

iconRelevante Personen

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

Hilbert Meyer Hilbert
Meyer
Angela Frey-Eiling Angela
Frey-Eiling
Karl Frey Karl
Frey
Werner Jank Werner
Jank
J. Comenius J.
Comenius
Hans Aebli Hans
Aebli
Peter Gallin Peter
Gallin
Urs Ruf Urs
Ruf
Urs Gröhbiel Urs
Gröhbiel
Michael Curtis Michael
Curtis

iconStatistisches Begriffsnetz  Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

iconZitationsgraph

Diese Grafik fensterfüllend anzeigen als Pixelgrafik (PNG) Vektorgrafik (SVG)

icon17 Erwähnungen  Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconAnderswo suchen  Auch im Biblionetz finden Sie nicht alles. Aus diesem Grund bietet das Biblionetz bereits ausgefüllte Suchformulare für verschiedene Suchdienste an. Biblionetztreffer werden dabei ausgeschlossen.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.