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Informationsdesign von Bildungsportalen

Struktur und Aufbau netzbasierter Bildungsressourcen
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iconZusammenfassungen

Stefanie PankeIn dieser Arbeit soll betrachtet werden, ob ein bestimmter Lebenszyklus von Buzzwords existiert. Um zu einem Resultat zu gelangen, erfolgt eine Untersuchung verschiedener Schlagwörter. Weitergehend soll geprüft werden, ob und welche Beziehungen zwischen verschiedenen Buzzwords existieren. Ebenfalls soll eruiert werden, in welchem Zusammenhang die Lebenszyklen von Buzzwords und Medientechnologien stehen. Zur Zielerreichung werden exemplarisch die Entwicklung und Zukunftsaussichten verschiedener Buzzwords aufgezeigt. Dabei liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf der Untersuchung des Einflusses von Buzzwords auf Medientechnologien. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, ob Schlagwörter einen beträchtlichen Einfluss auf die Entwicklung von Medientechnologien haben und in diesem Zusammenhang sogar eine Korrelation zwischen Buzzwords und Medientechnologien besteht.
Von Stefanie Panke in der Dissertation Informationsdesign von Bildungsportalen (2009)
Stefanie PankeBuzzwords können u.a. als Schlagwörter für Medientechnologien verstanden werden. Aufgrund des ständigen Wandels in der Medienwelt, vor allem im Hinblick auf den Wandel von einer Informations- zur Wissensgesellschaft, spielt die Sprache in Zusammenhang mit der Kommunikation in den Medien eine erhebliche Rolle. Es sollte geklärt werden, welche Relevanz Buzzwords hinsichtlich der Entwicklung von Medientechnologien haben und ob eventuell eine Wechselbeziehung zwischen Buzzwords und Medientechnologien besteht. Um herauszufinden, welche Macht die Sprache hat, beschäftigte sich die Arbeit mit dem Einfluss von Buzzwords. Hierzu wurden zu Beginn grundlegende Definitionen und die Entstehung von Buzzwords erläutert sowie die Entwicklung der Informations- zur Wissensgesellschaft beleuchtet. Aufgezeigt wurde diese Entwicklung mit Hilfe technologischer Höhepunkte, wie z.B. Fernsehen, Supercomputer und Semantic Web, um im Anschluss daran Kriterien für eine Analyse von Buzzwords festzulegen. Der Hauptteil der Diplomarbeit bestand aus einer Analyse verschiedener Buzzwords, die exemplarisch für unterschiedliche Epochen der Entwicklung des Internets gewählt wurden.
Von Stefanie Panke in der Dissertation Informationsdesign von Bildungsportalen (2009)
Stefanie PankeSowohl Unternehmen als auch Bildungseinrichtungen, Verlage, politische Organisationen, Verbände, Interessengruppen und Privatpersonen nutzen das Internet, um Informationen zu verbreiten. Die Varianz an Akteuren, Adressaten und Botschaften spiegelt sich wider in einem wachsenden Spektrum an Web-Genres: Suchmaschine, E-Commerce-Auftritt und Online-Zeitung teilen sich die Aufmerksamkeit der Leser unter anderem mit privaten Weblogs und kollaborativen Wissenssammlungen wie der Enzyklopädie Wikipedia. Ganz selbstverständlich setzen wir das WWW bedarfsgerecht sowohl in privaten Kontexten als auch im Forschungs- und Lehralltag ein. Frei zugänglichen Webseiten, die hochwertige Inhalte anbieten, Wissensstrukturen widerspiegeln und soziale Beziehungen abbilden, kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Informationsdesign ist ein Sammelbegriff, der künstlerischen Ausdruck, handwerkliche Ausführung und wissenschaftliche Reflexion der adressatengerechten Gestaltung medialer Artefakte umfasst. Grundannahme ist, dass das bloße Vorhandensein von Informationen, beispielsweise in einer Datenbank oder im World Wide Web, nicht ausreicht. Es zählt nicht, wie viel Informationen ausgestrahlt, gedruckt oder im Internet bereitgestellt werden, sondern welche Informationen wir nutzen und verstehen. Informationen müssen zielgruppen- und mediengerecht aufbereitet sein, nur dann haben sie einen Gebrauchswert.
Im Zentrum der Dissertation stehen netzbasierte Bildungsressourcen, anknüpfend an die aktuelle Diskussion um den Begriff "Open Educational Resources" (OER). Seit das Massachusetts Institute of Technology (MIT) im April 2001 sein Unterrichtsmaterial zur freien Verfügung im Internet bereitzustellen begann, sind, zeitlich versetzt zu den verwandten Bewegungen Open Access und Open Source, international eine Vielzahl vergleichbarer Initiativen entstanden. In der Dissertation soll ein spezifischer Ausschnitt aus der Landschaft der Open Educational Resources beleuchtet werden. Die Dissertation geht speziell der Frage nach, wie Portale versuchen, als "single point of information" in ihren Webpräsenzen den vielfältigen Herausforderungen und Anforderungen ihrer Nutzergruppen gerecht zu werden. Als Arbeitsdefinition wird im Rahmen der Untersuchung der Begriff Bildungsportal im Sinne eines offenen, virtuellen Lern- und Informationsraums gebraucht. Als solches sind Bildungsportale anpassbar an wechselnde Aufgabenstellungen und Bedürfnisse. Zudem schaffen sie Möglichkeiten der aktiven Teilhabe an der Weiterentwicklung und Fortschreibung der Inhalte. Ihr Fokus ist institutionenübergreifend, statt einen geschlossenen Nutzerkreis anzusprechen, stehen sie offen im Netz. Sie spiegeln auch keine institutionellen Strukturen und Dienstleistungen wider, sondern sind auf ein Thema oder eine Adressatengruppe fokussiert. Inhaltlich zeichnen sie sich durch redaktionelle Qualität aus: Es geht darum, Sachverhalte möglichst neutral oder aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.
Welches sind die zentralen Herausforderungen bei der Gestaltung und Nutzbarmachung von Bildungsportalen? Ein Portal beginnt mit einer Idee, die sich in einer Konzeption konkretisiert, welche schließlich implementiert und eingesetzt sowie im Verlauf der Nutzung in der Regel weiter optimiert wird. Eine Perspektive auf Bildungsportale ist damit der Prozess, der durch verschiedene Einflussfaktoren und Akteure in seinem Verlauf gesteuert wird. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, können Portale auch als Produkt analysiert und in ihre typischen Komponenten zerlegt werden. So lassen sich Bausteine wie Informationsarchitektur, Inhaltstypen, Personalisierungs- und Community-Funktionen identifizieren, die ein Bildungsportal konstituieren. Der heuristische Rahmen der Dissertation ist entsprechend zweigeteilt und zerfällt in die Bereiche "Portalbausteine" (Produktsicht) und "Portalgenese" (Prozessperspektive). Die Reflektion von Portalbausteinen nimmt auf Information Retrieval (Recherche, Bewertung und Ablage von Informationen) und Community Building (Vernetzung, Austausch und Zusammenarbeit von Nutzern) im Web 2.0 Bezug. Um die Portalgenese theoretisch zu reflektieren, wurden sozio-informatische und post-kognitive Theorien, insbeondere die Tätigkeitstheorie (Activity Theory) herangezogen. Der Untersuchungsansatz folgt einer durch Methodenmix charakterisierten, mehrteiligen Empirie. Durch eine Inhaltsanalyse von Themenspektrum, Zugängen und Funktionsweisen von Portalen können Trends erfasst sowie zentrale Charakteristika und Entwicklungsperspektiven erschlossen werden. Darauf aufbauend werden Experteninterviews mit Portal-Betreiber/innen und Entwicklerteams geführt. Schließlich wird in einer Fallstudie die Konzeption und Implementierung des Portals e-teaching.org reflektiert.
Von Stefanie Panke in der Dissertation Informationsdesign von Bildungsportalen (2009)

iconKapitel Unter den anklickbaren Kapiteln finden Sie Informationen über einzelne Teile des gewählten Werks.

  • 1. Einleitung - Informationsdesign netzbasierter Bildungsressourcen
  • 2. Methodik - Fragestellungen und Werkzeuge der Erhebung
  • 3. Portaltrends - Information Retrieval und Community Building im Kontext von Web 2.0

iconDiese Doktorarbeit erwähnt...

iconDiese Doktorarbeit erwähnt nicht... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

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Nicht erwähnte Begriffe
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iconBeat und Diese Doktorarbeit

Beat hat Diese Doktorarbeit während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule (IMS) ins Biblionetz aufgenommen. Beat besitzt kein physisches, aber ein digitales Exemplar. Eine digitale Version ist auf dem Internet verfügbar (s.o.). Es gibt bisher nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren.

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