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Beats Biblionetz - Begriffe

Success to the SuccessfulSuccess to the Successful

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iconSynonyme

Success to the Successful, Matthäus-Prinzip, Matthew effect, Wer hat, dem wird gegeben

iconDefinitionen

Peter M. SengeZwei Aktivitäten konkurrieren um begrenzte UnterStützung oder Ressourcen. Je erfolgreicher eine dieser Aktivitäten wird, desto mehr Unterstützung erhält sie und entzieht sie der anderen.
Von Peter M. Senge im Buch The Fifth Discipline (1990) im Text Systemarchetypen auf Seite 465
This phenomenon has been with us a long time - at least as Ions, as the Bible, in which Matthew observes, "For unto every one that hath shall be given, and he shall have abundance; but from him that hath not shall be taken away even that which he hath." In the context of networks, the Matthew effect, as it was coined by the great twentieth-century sociologist Robert Merton, equates to well-connected nodes being more likely to attract new links, while poorly connected nodes are disproportionately likely to remain poor.
Von Duncan J. Watts im Buch Six Degrees (2003) im Text Beyond the Small World auf Seite 108
Wenn zwei Parteien um eine begrenzte Ressource konkurrieren, dann tritt oft das Phänomen ein, dass die von vornherein erfolgreichere Partei mehr von dieser Ressource bekommt als die weniger erfolgreiche. Ersterer wird es dadurch noch leichter gemacht ihre Vormachtstellung auszubauen, während es für die zweitere in Zukunft noch schwieriger wird. Man belohnt sozusagen eine gute Leistung mit mehr Ressourcen, in der simplen Hoffnung, dass die Leistung noch besser wird. Der Vater des Gedankens ist jener, dass sich die erfolgreichere Partei (Produkt, Mensch, Abteilung, etc.) in der Vergangenheit durch die bessere Leistung die bevorzugte Behandlung verdient hat.
Von Reinhard Wagner in der Diplomarbeit Vermittlung systemwissenschaftlicher Grundkonzepte (2002) im Text Systemarchetypen nach Senge auf Seite 94
Mit anderen Worten erhalten diejenigen, die bereits Erfolg haben, mit großer Wahrscheinlichkeit weitere Chancen, die ihnen neue Erfolge ermöglichen. Die Reichen profitieren am meisten von Steuererleichterungen. In den Schulen bekommen die besten Schüler die meiste Aufmerksamkeit und den besten Unterricht. Und im Eishockey erhalten die körperlich am weitesten entwickelten neun- und zehnjährigen Jungen das beste Training und die meiste Spielpraxis. Erfolg ist das Resultat dessen, was Soziologen als »sich akkumulierenden Vorteil« bezeichnen. Der spätere Eishockeyprofi ist zu Beginn seiner Karriere vielleicht ein klein wenig besser als die gleichaltrigen Kinder. Dieser kleine Vorsprung eröffnet ihm jedoch eine Chance, die diesen Unterschied vergrößert. Damit erhält das Kind wiederum neue Möglichkeiten, die den Abstand weiter vergrößern – und so weiter, bis sich der Spieler in einen wirklichen Überflieger verwandelt hat. Doch er hat nicht als Überflieger angefangen. Am Anfang war er lediglich ein bisschen besser.
Von Malcolm Gladwell im Buch Überflieger (2009) im Text Der Matthäus-Effekt

iconVerwandte Objeke

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Verwandte Begriffe
(Cozitation)
EscalationEscalation, Fixes that failFixes that fail, Tragedy of the CommonsTragedy of the Commons, Accidental AdversariesAccidental Adversaries, Limits to GrowthLimits to Growth

iconHäufig co-zitierte Personen

E. F. Wolstenholme E. F.
Wolstenholme
Peter M. Senge Peter M.
Senge
Steven Levy Steven
Levy

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