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Beats Biblionetz - Aussagen

Der digitale Raum als vierter Pädagoge

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iconBemerkungen

Handbuch Lernen mit digitalen MedienDer Raum wirkt als dritter Pädagoge: Umgebung bildet und erzieht. Das gilt nicht nur für physische Lernorte, sondern auch für digitale Lernumgebungen. Es ist deshalb kein Zufall, dass Schulen, welche personalisierte Lernkonzepte realisieren, auch unter jenen zu finden sind, welche Pionierarbeit in der Nutzung von Lernplattformen leisten.
Von G. Brägger, Frido Koch im Buch Handbuch Lernen mit digitalen Medien (2021) im Text Potenziale von Lern- und Arbeitsplattformen für die Unterrichtsentwicklung
Beat Döbeli HoneggerSo wie die physische Schulraumgestaltung die Schulkultur und das Bild von Lehr- und Lernprozessen prägt, so werden dies künftig digitale Lernumgebungen tun. Insbesondere Lernplattformen bieten nicht nur Möglichkeiten, sondern schränken diese mit rigider Rechteverwaltung und vorgegebenen Abläufen auch ein. Je stärker digitale Werkzeuge im Bildungsbereich genutzt werden, desto wichtiger wird es etwa, darauf zu achten, wie deren implizite Sichtweise Lehren und Lernen beeinflusst.
Von Beat Döbeli Honegger in der Zeitschrift Pädagogik 05/2021 im Text Was machen wir mit der Digitalisierung? (2021) auf Seite  45
Lernräume gestalten - Bildungskontexte vielfältig denkenIn der Literatur zur Schularchitektur bzw. Lernraumgestaltung wird im Rückgriff auf Loris Malaguzzi und die Reggio-Pädagogik gern die besondere Rolle des Raums als „dritter Pädagoge“ in Lernprozessen betont (vgl. u.a. Dobrowsky, 2012, 159; Schäfer & Schäfer, 2009, 235). Der Raum ist in diesem Verständnis weit mehr als ein Versammlungsort für Lehrende und Lernende. Räume sind soziale Landschaften und gleichzeitig individuelle Umgebungen, die motivierend und fördernd, aber auch hemmend und entmutigend wirken können. Raumgrenzen und Rahmenbedingungen wie Einrichtung, Aufteilung, Geräuschpegel oder auch Lichtverhältnisse haben in physischen Räumen Einfl uss auf den Lernerfolg. Das gilt in vielleicht noch stärkerem Maße auch für virtuelle Lernräume, die im Zeitalter des Internets an Bedeutung gewinnen. Dabei wurden diese bislang meist als Erweiterung oder digitale Replik des physischen Lernraums umgesetzt.
Von Daniela Pscheida, Andrea Lißner, Anja Lorenz, Nina Kahnwald im Konferenz-Band Lernräume gestalten - Bildungskontexte vielfältig denken (2014) im Text Vom Raum in die Cloud: Lehren und Lernen in cMOOCs auf Seite  292

iconVorträge von Beat mit Bezug

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