Smartphone ab Vierzehn, Social Media ab SechzehnMario Voigt
Erstpublikation in: FAZ, 14.08.2025
Publikationsdatum:
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Zusammenfassungen
Digitale Schutzräume für Kinder: Wir brauchen im Zeitalter der Smartphones und von Social Media eine neue Kultur der Kindheit. Es geht um Kinder, Eltern und Lehrer. Die Politik kann etwas tun. Fünf Vorschläge, wie wir vorgehen sollten.
Von Klappentext im Text Smartphone ab Vierzehn, Social Media ab Sechzehn (2025)
Bemerkungen
Noch deutlicher fällt das Analyseergebnis für die Texte aus, die als Gastbeiträge Voigts in verschiedenen Zeitungen erschienen: für drei von vier Texten kommt Pangram auf einen KI-Anteil von 100 Prozent.
Dazu zählt ein Gastbeitrag, der im August 2025 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien. Darin wird vor den Gefahren von Smartphones und dem Internet für Kinder gewarnt und ein digitales Schutzprogramm entworfen. „Es geht um mehr als Erziehung. Es geht um Würde“, heißt es dort. In welcher Weise Würde eine Rolle bei digitalem Kinderschutz spielt, wird in dem Text jedoch nicht ausgeführt.
Zudem zitiert der Text drei Wissenschaftler, um die These des Artikel zu bekräftigen: Den Psychologen Jonathan Haidt, den Neurobiologen Gerald Hüther und den Neurowissenschaftler Manfred Spitzer. Keines der Zitate, die ihnen im Text zugeschrieben werden, konnten wir in ihren Büchern oder Online-Beiträgen verifizieren. Auf Nachfrage schreibt uns Manfred Spitzer, er glaube nicht, dass er den ihm zugeschriebenen Satz so wörtlich geschrieben habe. Die Thüringer Staatskanzlei antwortete nicht auf unsere Frage, woher die zitierten Passagen stammen.
Von Aiko Kempen, Jonathan Peaceman im Text «Ich trete in das Vermächtnis eines Anspruchs» (2026) Dazu zählt ein Gastbeitrag, der im August 2025 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien. Darin wird vor den Gefahren von Smartphones und dem Internet für Kinder gewarnt und ein digitales Schutzprogramm entworfen. „Es geht um mehr als Erziehung. Es geht um Würde“, heißt es dort. In welcher Weise Würde eine Rolle bei digitalem Kinderschutz spielt, wird in dem Text jedoch nicht ausgeführt.
Zudem zitiert der Text drei Wissenschaftler, um die These des Artikel zu bekräftigen: Den Psychologen Jonathan Haidt, den Neurobiologen Gerald Hüther und den Neurowissenschaftler Manfred Spitzer. Keines der Zitate, die ihnen im Text zugeschrieben werden, konnten wir in ihren Büchern oder Online-Beiträgen verifizieren. Auf Nachfrage schreibt uns Manfred Spitzer, er glaube nicht, dass er den ihm zugeschriebenen Satz so wörtlich geschrieben habe. Die Thüringer Staatskanzlei antwortete nicht auf unsere Frage, woher die zitierten Passagen stammen.
Nachdem öffentlich wurde, dass dieser Gastbeitrag halluzinierte Zitate enthielt und damit ohne Schlussprüfung zu Teilen von generativen Machine-Learning-Systemen mitverfasst worden war, hat die FAZ den Artikel depubliziert.
Dieser Zeitungsartikel erwähnt ...
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- «Ich trete in das Vermächtnis eines Anspruchs» - Mario Voigt und KI (Aiko Kempen, Jonathan Peaceman) (2026)

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