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Bildungsbericht Schweiz 2026

Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung, , Janine Albiez, Maria A. Cattaneo, , Andrea Diem, Samuel Lüthi, , Ramona Schnorf , local web 

Teil der Reihe Bildungsbericht Schweiz
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iconZusammenfassungen

Bildungsbericht Schweiz 2026Seit 20 Jahren stellt der Bildungsbericht Schweiz Daten und Erkenntnisse aus Statistik, Forschung und Verwaltung zum gesamten Bildungssystem der Schweiz bereit – von der Vorschule bis zur Weiterbildung. Alle Bildungsstufen und -typen werden anhand der drei Kriterien Effektivität, Effizienz und Equity analysiert und in den Kontext der aktuellen Forschung eingeordnet. Dabei werden auch Datenlücken und bestehende Forschungsbedarfe aufgezeigt.
Der Bericht dient als Wissensgrundlage für die Steuerung des Bildungswesens durch Bund und Kantone sowie für die Formulierung gemeinsamer bildungspolitischer Ziele.
Der Bildungsbericht Schweiz 2026 ist der fünfte offizielle Bericht im Rahmen des nationalen Bildungsmonitorings. Er wurde am 23. März 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt und ist kostenlos online verfügbar oder als Buch erhältlich.
Von Klappentext im Buch Bildungsbericht Schweiz 2026 (2026)

iconBemerkungen zu diesem Buch

Ebenfalls Kritik übt Thomas Meyer, Gründer der TREE-Studie am soziologischen Institut der Universität Bern, die den Bildungsweg von Kindern von der Schule ins Erwachsenenund Berufsleben analysiert. Er sagt, Bildung sei ein ausgeprägt interdisziplinäres sowie hoch ideologisiertes Forschungs- und Politikfeld. Vor diesem Hintergrund muss gemäss Meyer die Bildungsberichterstattung sowohl wissenschaftlich als auch politisch breit abgestützt sein. «Das ist in der Schweiz leider in keiner Weise der Fall.» Das für den Bildungsbericht verantwortliche Steuergremium sei «rein politisch zusammengesetzt». Es gebe keinerlei Peer-Review-Verfahren, also keine wissenschaftliche Kontrolle. Meyer sagt: «Das ist eine unhaltbare Situation.»
Von Nina Fargahi im Text «Unhaltbar»: Fachpersonen kritisieren neuen Schweizer Bildungsbericht (2026)
Ähnlich sieht es Katharina Maag Merki, Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Zürich. Sie sagt: «Der Bildungsbericht entspricht nicht in genügendem Ausmass den wissenschaftlichen Standards und vernachlässigt zentrale Bereiche, die für die Steuerung und Weiterentwicklung des Bildungssystems in der Schweiz unerlässlich sind.» So sei es kein interdisziplinäres Fachgremium, das den Bildungsbericht erstelle und die Qualität der Analysen und Interpretationen evaluiere. Die Bildungsökonomie nehme eine zu dominante Rolle ein, es fehle an verschiedenen Perspektiven und an einem wissenschaftlichen Diskurs, so Maag Merki. Besonders problematisch findet die Professorin, dass die Qualität des Unterrichts und der Schulen nicht im Fokus stehe. Dies mit der Begründung, dass diese nicht ein «Gegenstand behördlicher Steuerung» sei und in die Autonomie der Schulen falle. Aber: Im Lehrplan 21 werden verbindliche Qualitätsstandards für den Unterricht und die Schule formuliert. «Es ist also zentral, Informationen zur Erreichung der Qualitätsstandards zu erhalten. » Zumal genau diese Bereiche bedeutsam seien für die Förderung der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Der Bildungsbericht sei zudem keine unabhängige Publikation, sondern «eine Art Selbstevaluation von Bund und Kantonen, da die Koordinationsstelle selber von Bund und Kantonen finanziert wird und eine externe Peer-Review durch wissenschaftliche Expertinnen und Experten fehlt». Maag Merki fordert: «Es ist Zeit, den Bildungsbericht zu überdenken.»
Von Nina Fargahi im Text «Unhaltbar»: Fachpersonen kritisieren neuen Schweizer Bildungsbericht (2026)

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iconErwähnungen  Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconVolltext dieses Dokuments

Auf dem WWW Bildungsbericht Schweiz 2026: Gesamtes Buch als Volltext (lokal: PDF, 11200 kByte; WWW: Link OK )

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iconBeat und dieses Buch

Beat hat dieses Buch erst in den letzten 6 Monaten in Biblionetz aufgenommen. Beat besitzt kein physisches, aber ein digitales Exemplar. Eine digitale Version ist auf dem Internet verfügbar (s.o.). Es gibt bisher nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren.

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