Weniger Sex, weniger Schlaf, mehr Einsamkeit: Eine US-Studie über die Folgen von jugendlichem Smartphone-Konsum ist alarmierend.
Medienpsychologe Gregor Waller sagt, wie die Situation hierzulande aussieht.
From Klappentext in the text «Das Vorbildverhalten ist enorm wichtig» (2017) on page 29In einem viel beachteten Artikel für das amerikanische Magazin «The Atlantic » beschreibt die Psychologieprofessorin Jean M. Twenge von der San Diego State University die jüngste Generation von Jugendlichen als gesundheitsgefährdet – weil diese zu viel Zeit mit dem Smartphone verbringt. Tatsächlich sind die Mitglieder der sogenannten Generation Z (geboren nach der Jahrtausendwende) die wahren Digital Natives, die nie eine Zeit ohne Smartphones und Social Media erlebt haben. Twenge unterfüttert ihren Artikel mit Studienergebnissen, wonach Jugendliche seit der Einführung des iPhones im Jahr 2007 durchschnittlich weniger Sex haben, sich einsamer fühlen und weniger schlafen. Kulturpessimismus oder berechtigte Sorge?
From Philippe Zweifel in the text «Das Vorbildverhalten ist enorm wichtig» (2017) on page 29