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Lernen im virtuellen Raum

Christian Laner
Zu finden in: Freinet-Pädagogik und die moderne Schule (Seite 135 bis 150), 2003   
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iconZusammenfassungen

Die Neuen Medien sind eine Realität, an der auch die Schule nicht mehr vorbeikommt und sie muss sich dieser Herausforderung stellen. War es zu Zeiten Freinets und bis vor wenigen Jahren noch ohne größere Mühen möglich, den Einsatz der Medien aus der Klasse zu verhindern, wird dies für die Lehrerinnen und Lehrer immer schwieriger, auch weil die Programme oder Lehrpläne der Schule dies teilweise bereits ab der 1. Klasse Primarstufe vorsehen.
Celestin Freinet hat die technischen Entwicklungen immer unter dem Aspekt betrachtet, sie für den Unterricht nutzbar zu machen. Die Druckerei war für ihn ein nützliches Werkzeug, wobei sich die Frage nach dem Sinn der Nutzung eines solchen Werkzeuges stellt.,, ... Unsere neuen Techniken entsprechen dieser pädagogischen Notwendigkeit der Motivierung. Das Kind erkennt nun den Wert der Schrift als Mittel des Ausdrucks und der Übersetzung eigener Gedanken. Es ist jedoch erforderlich, dass diese Übertragung als eine Notwendigkeit empfunden wird ... . Wenn das Werkzeug sich also als überflüssig erweist, warum sollt man sich seiner bedienen?" ' (Freinet, S. 39).
Von Christian Laner im Buch Freinet-Pädagogik und die moderne Schule (2003) im Text Lernen im virtuellen Raum
Neue Medien sind eine Herausforderung für die Schule. Reformpädagogen, besonders Freinet haben uns aber bereits Modelle aufgezeigt, wie Unterricht aussehen kann, damit eine Medienerziehung, wie sie heute notwendig ist, gelingen kann. Ich möchte jedoch betonen, dass all die anderen Aspekte, die für Unterricht bzw. für die Kinder von großer Bedeutung sind, wie das Experimentieren, das freie Schreiben auch ohne Rechner, das Drucken, das Forschen und Analysieren und . . . keinesfalls einen geringeren Stellenwert haben. Die Neuen Medien sind ein Werkzeug, um neue Aspekte mit hereinzubringen. Es gilt, herauszufinden, wo sie zu einer Qualitätssteigerung führen können bzw. Felder zu finden, wo ein Einsatz sinnvoll, notwendig ist oder wo eine Qualitätssteigerung möglich ist.
Die Kinder bringen bereits einiges an Erfahrungen im Umgang mit den Neuen Medien mit und dies ist eine neue Situation für die Schule. Sie ist daher aufgerufen, sich nicht durch Widerstand bemerkbar zu machen. Vielmehr muss es Anliegen einer jeden Lehrerin oder eines jeden Lehrers sein, sich so weit fit zu machen, damit er sich den neuen Herausforderungen stellen kann. Orientierungen finden wir, wie ich aufgezeigt habe. Werden wir selbst medienkritisch und lernen wir sinnvoll mit diesen Geräten umzugehen.
Von Christian Laner im Buch Freinet-Pädagogik und die moderne Schule (2003) im Text Lernen im virtuellen Raum

iconDieses Kapitel erwähnt...


Personen
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Andrea Back, Martin Häusler, Hartmut Mitzlaff, Rolf Schulmeister, Sabine Seufert, Angelika Speck-Hamdan

Fragen
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Wie verändert ICT den Unterricht?

Aussagen
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LehrerInnen benötigen ICT-Weiterbildung.

Begriffe
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Computercomputer, E-LearningE-Learning, Freinet-Pädagogik, Konstruktivismusconstructivism, LehrerInteacher, LehrerInnen-Bildungteacher training, Lernenlearning, Medienmedia, Medienkompetenz/media literacymedia literacy, Medienkunde, Reformpädagogik, Schuleschool, Unterricht, Vernetztes Denken, Werkzeugtool
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1996     Grundlagen hypermedialer Lernsysteme (Rolf Schulmeister) 19, 16, 12, 13, 16, 17, 50, 21, 92, 17, 43, 311221983114464
1998    Grundschule und neue Medien (Hartmut Mitzlaff, Angelika Speck-Hamdan) 2, 3, 3, 4, 2, 2, 4, 3, 6, 6, 3, 2892649
2001E-Learning. Weiterbildung im Internet (Sabine Seufert, Andrea Back, Martin Häusler) 5, 4, 3, 4, 2, 5, 10, 4, 8, 9, 5, 8263384128

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Nicht erwähnte Begriffe
Behaviorismus, Bildung, Kinder

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