Generative Künstliche Intelligenz im Kontext von Lehren, Lernen und BeratenKatharina Scheiter, Katharina M. Bach, Elisabeth Bauer, Garvin Brod, Rainer Bromme, Heike M. Buhl, Benjamin Gagl, Samuel Greiff, Markus H. Hefter, Stefan Janke, Marlit A. Lindner, Elisabeth Mayweg, Steve Nebel, Nikol Rummel, Michael Sailer
Erstpublikation in: Psychologische RundschauVolume 77, Issue 3: Themenheft: Perspektiven der DGPs-Fachgruppen auf KI – Teil 1
Publikationsdatum:
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Zusammenfassungen
The article highlights the opportunities and risks of generative Artificial Intelligence (AI) in educational contexts. Here, AI enables the automatic creation of learning materials, personalized feedback, and tutoring dialogues. However, such usage requires critical reflection on the content, as models are prone to errors. The ISAR model identifies various forms of AI usage that influence learning processes. Outsourcing cognitive processes to AI risks creating long-term skill degradation. The significance of AI-supported advisory processes is also analyzed. Finally, the article describes the diverse competencies required for effective AI utilization. Educational Psychology faces challenges stemming from technological dynamics and the methodological shortcomings of many studies. Additionally, we must consider the broader consequences, such as the effects of long-term AI usage, the impact on educational equity, and assessment scenarios.
Der Beitrag beleuchtet Chancen und Risiken generativer Künstlicher Intelligenz (KI) im Bildungskontext. Hier ermöglicht KI die automatische Erstellung von Lernmaterialien, personalisiertes Feedback sowie tutorielle Dialoge. Doch die Nutzung erfordert eine kritische Reflexion der Inhalte, da die Modelle fehleranfällig sind. Das ISAR-Modell identifiziert verschiedene KI-Nutzungsformen, die Lernprozesse beeinflussen. Bei einer Auslagerung kognitiver Prozesse an die KI besteht das Risko eines langfristigen Fertigkeitsverlusts. Die Bedeutung von KI-gestützten Beratungsprozessen wird ebenfalls analysiert. Abschließend werden die vielfältigen Kompetenzen für eine effektive KI-Nutzung beschrieben. Die Forschung der Pädagogische Psychologie ist durch die technologische Dynamik und methodische Mängel vieler Studien herausgefordert. Zusätzlich müssen weiterreichende Konsequenzen wie Effekte einer langfristigen KI-Nutzung, Auswirkungen auf Bildungsgerechtigkeit und auf Prüfszenarien berücksichtigt werden.
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