KI und Prüfungen: unausweichlich, komplex und ressourcenintensivHSLU Informatik, Bettina Minder, Benjamin Emmenegger, Ursula Uttinger
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Zusammenfassungen
Bestimmte klassische Prüfungsformate verlieren vor dem Hintergrund generativer KI an Aussagekraft, ohne dass bereits tragfähige Alternativen flächendeckend etabliert sind. Dabei zeigt sich, dass die Besorgnis über das Täuschungsrisiko bei Prüfungen ansteigt. Deshalb beschäftigt sich auch die HSLU I stark mit dem Thema.
Grundsätzlich zeigt sich aus der Diskussion der Umfrageresultate, dass der Handlungsdruck beim Thema KI und Prüfungen an Hochschulen hoch ist: Nahezu alle Hochschulen im deutschsprachigen Raum beschäftigen sich mit dem Thema. Die Literatur betont dabei, dass für zukunftsgerichtetes Prüfen «Denkprozesse statt Resultate» zählen müssen (Geyer, 2025). Kompetenzorientierte, kontextbezogene Aufgabenstellungen und die individuelle Förderung menschlicher Potentiale stehen im Mittelpunkt von Leistungsüberprüfungen der Zukunft. Hingegen führt ein Kontrollfokus an Hochschulen zu einem akademischen Theater, in welchem Studierende KI-generierte Reflexion darbieten (Herrmann, 2025). Weiter sind rechtssichere und datensparsame KIZugänge beim Thema KI und Prüfungen eine wichtige Forderung an die Hochschulen.
Die Tiefe der aktuellen Debatte spricht dabei gegen schnelle Gesamtlösungen. Verbesserungen passieren stattdessen Schritt für Schritt und durch Lernprozesse in den Institutionen. Dafür braucht es eine offene Kultur im Umgang mit Fehlern. Während die Literatur einen hohen Unterstützungsbedarf für Dozierende ausweist, zeigt sich dieser in der Umfrage weniger deutlich. Gleichzeitig wird der grosse Anpassungsaufwand von Dozierenden betont. Der geringere Unterstützungsbedarf ist möglicherweise auch auf Zurückhaltung bei der Formulierung desselben zurückzuführen.
Insgesamt verdeutlichen Umfrage und Literatur: Die Transformation des Prüfungswesens ist unausweichlich, komplex und ressourcenintensiv. Das erfordert iteratives Ausprobieren, strategische Leitlinien und infrastrukturelle Entscheide.
Bemerkungen
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