Die Sehnsucht nach dem einen FrameworkWarum uns immer neue Orientierungsrahmen nicht retten – und was sie über unseren Umgang mit Transformation verraten
Stephanie Wössner
Publikationsdatum:
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Zusammenfassungen

- Es gibt viele Frameworks im Bereich Bildung
- Es wird übersehen, dass Frameworks untershciedliche Flughöhen und Perspektiven einnehmen
- Es betseht die falsche Erwartungshaltung, dass ein Framework Unsicherheit domestiziert
Wer sich heute ernsthaft mit Zukunft, Bildung, Digitalisierung und KI auseinandersetzt, kennt dieses Gefühl: Es gibt unendlich viel Material. Frameworks, Kompetenzmodelle, Referenzrahmen, Navigatoren, Leitbilder. Kaum ein Themenfeld wird derzeit so intensiv beschrieben, sortiert und strukturiert wie die Zukunft der Bildung. Und doch bleibt etwas Seltsames zurück: Trotz all dieser Orientierung fühlt sich wenig wirklich geklärt an.
Im Gegenteil. Je mehr Frameworks erscheinen, desto größer wird die Unsicherheit. Welches davon ist relevant? Welches gilt? Welches ist „state of the art“? Und warum erzeugt all diese Struktur nicht das Gefühl von Klarheit, sondern eher von Überforderung?
Zwischen Konferenzfolien und Strategiepapieren entsteht eine stille Erwartung: Vielleicht ist diesmal der richtige Rahmen dabei. Einer, der Ordnung schafft. Einer, der uns sagt, wie wir mit all dem umgehen sollen. Einer, der Bildung endlich zukunftsfähig macht. Diese Erwartung ist verständlich. Sie ist Ausdruck eines Systems, das unter Druck steht. Aber sie ist auch Ausdruck einer gefährlichen Verkürzung.
Von Stephanie Wössner im Text Die Sehnsucht nach dem einen Framework (2026) Im Gegenteil. Je mehr Frameworks erscheinen, desto größer wird die Unsicherheit. Welches davon ist relevant? Welches gilt? Welches ist „state of the art“? Und warum erzeugt all diese Struktur nicht das Gefühl von Klarheit, sondern eher von Überforderung?
Zwischen Konferenzfolien und Strategiepapieren entsteht eine stille Erwartung: Vielleicht ist diesmal der richtige Rahmen dabei. Einer, der Ordnung schafft. Einer, der uns sagt, wie wir mit all dem umgehen sollen. Einer, der Bildung endlich zukunftsfähig macht. Diese Erwartung ist verständlich. Sie ist Ausdruck eines Systems, das unter Druck steht. Aber sie ist auch Ausdruck einer gefährlichen Verkürzung.
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