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Beats Biblionetz - Aussagen

Es braucht ein Fach 'Information und Kommunikation / Medienbildung / Medienkompetenz'

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconBemerkungen

Marc Pilloud1 Wochenstunde Medienbildung ist wie Schwimmwesten verteilen bei voller Fahrt auf den Eisberg.
Von Marc Pilloud, erfasst im Biblionetz am 05.05.2012
Die heute von Fachleuten geforderte Einführung eines Schulfaches «Medienkompetenz» ist im Kanton Solothurn seit vier Jahren Realität.
Von Ernst Meuter im Text Projekt myPad (2012)
Manfred SpitzerWas wir nicht brauchen, ist Medienkompetenz, ein Internetführerschein oder Ähnliches. Das ist eher wie das «Anfixen» in der Drogenszene.
Von Manfred Spitzer im Text Digitale Demenz (2012)
Nando StöcklinImmer wieder diskutiert wird, ein Fach Medienkunde in den Lehrplan aufzunehmen. Ein solches Fach stößt aber vielerorts aufgrund der überfrachteten Lehrpläne auf Ablehnung.
Von Nando Stöcklin im Buch Zukunft des Lernens (2012) im Text Von analog zu digital
Juraj HromkovicIch habe nichts dagegen, dass sie Textverarbeitung lernen etc. Aber dafür braucht es kein eigenes Fach. Man kann solches innerhalb des Unterrichts in anderen Fächern machen.
Von Juraj Hromkovic im Text "Ich staune über den informatischen Analphabetismus in der Schweiz" (2012)
Thomas MerzWenn man das, was unsere digitale Mediengesellschaft von uns und unseren Kindern an Fähigkeiten fordert, tatsächlich ernst nehmen will, führt kein Weg an einem solchen Fach vorbei.
Von Thomas Merz im Text Es führt kein Weg an einem solchen Fach vorbei (2012)
Im Bereich ICT haben wir grossen Nachholbedarf in der Volksschule. Die Themen reichen vom Programmieren bis zur Medienkompetenz. Das wird im Lehrplan abgebildet. Sicher wird Programmieren nicht als eigenes Fach gelehrt. Aber ein gewisses Verständnis für die technologischen Grundlagen muss vermittelt werden.
Von Christian Amsler, Ulrich Schlüer in der Zeitschrift Lehrplan 21 - Können, Wissen, Kompetenzen und Standards in der Volksschule (2013) im Text Die Volksschule zwischen Wissen, Kompetenz und politischer Korrektheit
Beat Döbeli HoneggerEs geht nicht darum, dass im Stundenplan Medienkompetenz steht und dies dann losgelöst von anderen Inhalten unterrichtet wird. Aber das Thema Medienkompetenz benötigt Verbindlichkeit und damit ein Zeitgefäss, sonst wird es weiterhin nicht die nötige Beachtung finden. Interessierte Lehrpersonen werden sich damit beschäftigen, andere nicht. Dies ist in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts nicht zeitgemäss.
Von Beat Döbeli Honegger im Text Medienkompetenz in der Schule benötigt Verbindlichkeit (2012)
Werner HartmannRaimond ReichertAn allen Schulen braucht es ein eigentliches, mit mindestens 6 Jahresstunden dotiertes Fach "Information und Kommunikation", in dem das grundlegende Konzeptwissen für die Nutzung von Informatikmitteln vermittelt wird. Ein Grundverständnis von ICT gehört heute zur Allgemeinbildung. Und nur mit einem fundierten Grundverständnis können die Informatikwerkzeuge in den einzelnen Fächern im Sinne der integrierten Informatik effektiv und effizient genutzt werden.
Von Werner Hartmann, Raimond Reichert im Text Bleistiftspitzen, Autofahren und Computern (2001)
Friederike TilemannIm Moment bleibt es oft bei punktuellen Impulsen. Die Heranwachsenden sind davon abhängig, ob sich die eigene Lehrperson das Thema zutraut und ob die Schule ein verbindliches Medienkonzept hat. Nur die Schule kann ermöglichen, dass alle Kinder und Jugendlichen systematisch Medienkompetenz aufbauen. Digitale Medien gehören schon im Kindergartenalter zum Alltag. Darum müssen bereits Kindergärtler diese durchschauen und einen sinnvollen Umgang mit ihnen erlernen.
Von Friederike Tilemann im Text "Neue Medien bieten Kindern neue Chancen" (2013)
Aufgrund der Erfahrungen in Solothurn verlangt Andy Schär auch für den Lehrplan 21 ein eigenes Fach Medienbildung, um mit den Medien etwas über Medien zu lernen: »Was im Leben der Jugendlichen einen so hohen Stellenwert hat, gehört in den Unterricht. Das wirkliche Leben darf in der Schule doch nicht in der Garderobe bleiben.« Derzeit sieht es indes so aus, als ob gerade dies passiert. In der Grobstruktur des Lehrplans 21 ist vom Bereich ICT und Medien lediglich als »überfachlicher Themenlehrplan« die Rede. Verbindlichkeit fehlt also auch im Projekt, dass die Schweizer Schulen für die Zukunft rüsten soll.
Von Dominic Wirth im Text Was noch mal ist eine App? (2012)
Bis jetzt hat einzig der Kanton Solothurn eine Wochenstunde Medienbildung eingeführt. An diesem Lehrplan hat Döbeli mitgearbeitet. Und er begleitet die Entwicklung des ersten gemeinsamen Lehrplans für die 21 Deutschschweizer Kantone. Dort allerdings ist ein neues Fach Wunschdenken. Vorgesehen ist ICT und Medienbildung als überfachlicher Bereich. Die Lerninhalte werden einzelnen Fächern zugeschrieben. Informatik als Wort oder gar Programmieren kommt im Entwurf nirgends vor. Mediendidaktiker und Fachleute befürchten, dass es weiterhin dem Zufall überlassen bleibt, wie ernsthaft diese Inhalte vermittelt werden. Und welche überhaupt.
Von René Donzé in der Zeitschrift Digital gefordert (2012) im Text Was Schüler am Computer lernen, ist Glückssache
Werner HartmannSoll der bisherige Irrweg in der Schulinformatik beendet werden, dürfen kurzfristige und zufällige Entwicklungen nicht länger dazu verleiten, dauernd neue Wege einzuschlagen. Wie in anderen Fächern muss auch in der Informatik das Schwergewicht auf die Bildung, also langlebige Inhalte gelegt werden Dazu braucht es ein eigenständiges Fach "Information und Kommunikation" mit einer Stundendotation wie andere klassische Schulfächer. In diesem Fach erwerben Schülerinnen und Schüler das grundlegende Konzeptwissen für die Nutzung von Informatikmitteln. Jede Schulabgängerin muss heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen auch mit der Kulturtechnik "Computer" vertraut sein.
Von Werner Hartmann in der Zeitschrift Schulinformatik in Österreich, quo vadis? (2003) im Text Was unterscheidet ein Auto von einem Computer? auf Seite 10
Hauptverantwortlich für den Lehrplan 21 ist Christoph Mylaeus, Geschäftsleiter der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (DEDK). Er verteidigt den Grundsatzentscheid, für die Medienbildung kein eigenes Fach zu schaffen: «Wir haben so viele Bildungsanliegen. Die können wir unmöglich alle in eigenen Fächern behandeln. » Und: Die Lebensdauer eines Lehrplanes sei mindestens 20 Jahre. «Technische Entwicklungen sind schon wieder überholt, wenn der Lehrplan beschlossen ist.» Deshalb seien die Lernziele offen formuliert, und es sei natürlich möglich, später Anpassungen zu machen. «Wichtig ist jetzt, dass diese Inhalte wirklich überall in den Unterricht eingebunden werden.»
Von Gabi Schwegler im Text Apps im Znünitäschli (2012)
Beat Döbeli Honegger, Dozent für Medienbildung und Informatikdidaktik, unterstützt die Forderung von Pro Juventute und erklärt, warum die Festlegung von Lernzielen nicht genügt: «Der Lehrplan 21 ist erst ein Entwurf und noch unveröffentlicht. Bisher ist keine Verbindlichkeit erkennbar.» Der Professor befürchtet, dass nur Lehrer das Thema in den Unterrichtsalltag einbauen, die selbst an Social Media interessiert sind: «Das passt einfach nicht zur Bedeutung von digitalen Medien in der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.» Es brauche ein spezielles Fach, damit die Verantwortung nicht abgeschoben werden könne. Und damit das wichtige Thema im dicht gedrängten Lehrplan nicht zwischen Stuhl und Bank fallen kann.
Von Leo Ferraro im Text Schulfach Facebook (2013)
In acht Ländern und Regionen (Tschechische Republik, Lettland, Polen, Slowakei, Vereinigtes Königreich (England und Wales), Island und Türkei) ist neben der Verwendung der IKT als allgemeines Instrument für den Unterricht auf der Primarstufe auch ein gesondertes ITK-spezifisches Fach vorgesehen. In Bulgarien, Frankreich, Italien, Zypern, dem Vereinigten Königreich und Island sind IKT auf der Primarstufe als Teil des Technikunterrichts vorgesehen. Auf der Sekundarstufe werden die IKT in fast allen Bildungssystemen als separates Fach und/oder als Teil des Technikunterrichts unterrichtet. Ausnahmen bilden hierbei Dänemark, Irland, die Niederlande, Finnland und Schweden, wo IKT als allgemeines Instrument in allen Unterrichtsfächern herangezogen werden.
Von Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur im Buch Schlüsselzahlen zum Einsatz von IKT für Lernen und Innovation an Schulen in Europa 2011 (2011) auf Seite 41
Döbeli Honegger [fordert] im Lehrplan 21 ein verbindliches Zeitgefäss für Medienbildung und Informatik. Denn: «Die Frage, welche Rolle digitale Medien in der Schule des 21. Jahrhunderts spielen, hängt stark davon ab, was dazu im Lehrplan 21 steht.» Döbeli Honegger arbeitet selber am Bereich ICT & Medien des Lehrplans 21 mit. Dass dieser aber als überfachliches Thema in andere Fachbereiche integriert werden soll, geht ihm zu wenig weit. «Diese Integration in andere Fächer findet offiziell seit vielen Jahren statt, der Effekt ist ungenügend. Es braucht ein eigenes Zeitgefäss», sagt Döbeli Honegger. Und er hofft, dass die Kantone bereits die Einführung des Lehrplans 21 mit digitalen Medien unterstützen. «Gelangt der Lehrplan 21 als Bundesordner zur Lehrperson? Oder nutzen die Kantone dazu digitale Plattformen?»
Von Adrian Albisser im Text "ICT braucht ein Zeitgefäss" (2013)
Beat Döbeli HoneggerIhrer Meinung nach sollte «Medienkompetenz» als eigenes Fach eingeführt werden. Ab Kindergartenstufe.
Ja, allerdings mit unterschiedlicher Gewichtung je nach Schulstufe. Spannend ist zur Zeit Folgendes: Angehende Kindergartenlehrpersonen haben teilweise das Gefühl, sie würden den Erstkontakt der Kinder mit Medien herstellen. Dabei kommen heute schon Zweijährige mit Tablets und Smartphones in Berührung. Deshalb gilt: Wenn die Kinder in den Kindergarten kommen, haben sie bereits Medienerfahrung. Selbst Informatik kann ich auf einer sehr heruntergebrochenen Stufe in der Primarschule oder im Kindergarten unterrichten. Ein Kind, das ein Spiel mit starren Spielregeln spielt, befolgt eigentlich ein Programm. Ich kann in der frühen Primarschule sagen: «Wie könnte man die Spielregeln ändern? Was würde dann mit dem Spiel geschehen?» - Und schon fangen die Zusammenhänge an.
Von Beat Döbeli Honegger, Fabienne Schmuki im Text Smartphones im Chindsgi (2013)
Werner HartmannAutofahren lernt man außerhalb der Schule, also könnten doch die Schülerinnen auch das „Computern“ außerhalb lernen. Folgende drei Gründe sprechen für ein eigenes Fach "Information und Kommunikation":
  1. Der Faktor Zeit: Die praktischen Fertigkeiten des Autofahrens lernt man in der Fahrschule in 20-30 Lektionen. Für die Vermittlung von Informatikkonzepten ist ein Fach mit mindestens 6 Jahresstunden nötig. Mit rund 250 Lektionen eine ganz andere Größenordnung!
  2. Der Inhalt: Schulen haben den Auftrag, allgemein bildende, langlebige Inhalte zu vermitteln. Beim Autofahren geht es primär um reine Fertigkeiten. Der sinnvolle Einsatz von Informatikmitteln bedingt das Verständnis von zahlreichen, grundlegenden Konzepten. Später "on the job" bleibt dafür keine Zeit mehr.
  3. Die Bedeutung: Die Beherrschung von Informatikmitteln ist neben Lesen, Schreiben und Rechnen inzwischen eine weitere Kulturtechnik, die alle Schulabgängerinnen beherrschen sollten. Man kann heute problemlos ohne Führerschein eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit ausüben, nicht aber ohne gute Informatik-Kenntnisse.
Von Werner Hartmann in der Zeitschrift Schulinformatik in Österreich, quo vadis? (2003) im Text Was unterscheidet ein Auto von einem Computer? auf Seite 10
Werner HartmannRaimond ReichertEine grosse Knacknuss des obigen Massnahmenkatalogs dürfte die Einführung eines eigenständigen Faches „Information und Kommunikation“ sein. Ein neues Fach oder eine massive Aufwertung eines bestehenden Faches führt zu den allseits bekannten „Stundentafelkriegen“: Welches Fach muss wieviel „bluten“? Aber Hand aufs Herz: Sind in einer von Informatik geprägten Welt Geographie oder Mathematik oder Musik oder Französisch oder WasAuchImmer wirklich soviel wichtiger als ein Verständnis für die Grundlagen der neuen Technologien? Unser Vorschlag zur Lösung des Problems ist einfach und ungewöhnlich, weshalb niemand zu befürchten braucht, dass er je umgesetzt wird: Jedes Semester wird per Los ein Fach bestimmt, das zugunsten des Faches "Information und Kommunikation" (teilweise) gestrichen wird.
Die Lehrpersonen des betreffenden Faches machen sich in der freigewordenen Zeit vertraut mit PC, Internet und World Wide Web und können nachher abschätzen, ob und wo in ihrem Fach ICT-Mittel gewinnbringend eingesetzt werden können. Nach rund vier Jahren sind mehr oder weniger alle Lehrerinnen und Lehrer wieder „up to date“ und die Diskussion rund um den Einsatz der Informatikmittel kann wieder sachlich geführt werden. Anstelle technologischer Überlegungen rücken die pädagogischen und didaktischen Fragen in den Mittelpunkt.
Von Werner Hartmann, Raimond Reichert im Text Bleistiftspitzen, Autofahren und Computern (2001)
Werner HartmannRaimond ReichertWarum braucht es für die grundlegenden Konzepte der Informatik ein eigenes Fach an den Gymnasien? Autofahren lernt man ausserhalb der Schule, also könnten doch die Schülerinnen auch das „Computern“ ausserhalb lernen. Folgende drei Gründe sprechen für ein eigenes Fach „Information und Kommunikation“:
  1. Der Faktor Zeit. Die praktischen Fertigkeiten des Autofahrens lernt man in der Fahrschule in rund 30 Lektionen. Für die Vermittlung von Informatikkonzepten ist ein Fach mit mindestens 6 Jahresstunden nötig ist. Mit rund 240 Lektionen eine ganz andere Grössenordnung!
  2. Der Inhalt. Gymnasien haben den Auftrag, allgemeinbildende, langlebige Inhalte zu vermitteln. Beim Autofahren geht es primär um reine Fertigkeiten. Der sinnvolle Einsatz von Informatikmitteln bedingt das Verständnis von zahlreichen, grundlegenden Konzepten. Später, „on the job“, bleibt dafür keine Zeit mehr.
  3. Die Bedeutung. Die Beherrschung von Informatikmitteln ist neben Lesen, Schreiben und Rechnen inzwischen eine weitere Kulturtechnik, die alle Maturandinnen und Maturanden beherrschen sollten. Die Hochschulen erwarten von allen Studienanfängern, dass sie Informatikmittel kompetent für ihr Studium einsetzen. Man kann heute problemlos ohne Führerschein studieren, nicht aber ohne gute Informatik-Kenntnisse.
Von Werner Hartmann, Raimond Reichert im Text Bleistiftspitzen, Autofahren und Computern (2001)
Iwan SchrackmannBeat Döbeli HoneggerChristian NeffZiel 2.3: Neues Fach „Medienbildung“ mit je einer Lektion auf der Sekundarstufe I Die Volksschule im Kanton Schwyz trägt der hohen Bedeutung einer umfassenden Medienkompetenz Rechnung und vermittelt – neben der integrierten Anwendung von ICT im Unterricht – Medienbildung als eigenes Fach auf der Sekundarstufe I. Das Fach „Informatik“ soll aufgrund der neuen Ausrichtung in „Medienbildung“ umbenannt werden.
Für das neue Fach „Medienbildung“ soll die neue Lektionentafel der Sekundarstufe I je eine Lektion in der 7., 8. und allenfalls 9. Klasse vorsehen sowie zusätzlich zwei Lektionen als Wahlfach in der 9. Klasse.
Im neuen Fach „Medienbildung“ werden in Anlehnung an den neuen Lehrplan 21 zum einen die Grund-lagen der Computernutzung systematisch vermittelt (Schulung in Programmen der Textverarbeitung und -gestaltung, Tabellenkalkulation, Präsentation und das Recherchieren im Internet). Zum zweiten werden medienspezifische Fragestellungen und Probleme thematisiert (Mobilkommunikation, Datenschutz, Si-cherheit im Internet, ethische Fragen rund um Missbrauchsmöglichkeiten des Internets, Urheberrecht, social web, usw.). Drittens sollen informationstechnische Grundlagen und Konzepte vermittelt werden, die einen Einblick in die Welt der Informatik ermöglichen. Das Tastaturschreiben wird explizit nicht im Rahmen dieses Fachs vermittelt.
Von Iwan Schrackmann, Alois Gwerder, André Gafner, Beat Döbeli Honegger, Christian Neff, Karl Wiedenkeller, Susanne Schwiter im Text ICT-Strategie an den Volksschulen des Kantons Schwyz (2012)
Auch für das überfachliche Thema ICT/Medien wird von verschiedener Seite ein eigenständiges Fach gefordert (SH, VSLCH, sgv). VS sieht ICT als überfachliches Thema, fordert zugleich jedoch die Implementierung eines Fachs Medienbildung auf der Sek I. Auch nach Meinung der Stiftung Kinderschutz Schweiz ist ICT nicht nur als überfachliches Thema zu sehen, sondern bereits früh als eigenes Thema im Fachbereich NMG und im 3. Zyklus im Fachbereich Ethik, Religionen, Gemeinschaft zu behandeln. Der Kanton SZ fordert für ICT auf der Sek I ein eigenes Zeitgefäss beispielsweise in Form der Integrierung in den Bereich Lebenskunde mit entsprechender zeitlicher Berücksichtigung. Der Kanton SG fordert ICT ab dem 2. Zyklus. Der LCH schlägt vor, das erforderliche ICT-Grundkönnen als speziellen Kurs/Lehrgang in einer Art 'Minicurriculum' zu sichern. Der Kanton SO erachtet klare inhaltliche Aussagen zu ICT als nötig, wobei auch die zeitlichen Gefässe konkret aufgezeigt werden sollen. Der Wunsch nach klar definierten Zeitfenstern wird von FR unterstützt. UR wünscht eine Aussage zum Tastaturschreiben. Der LCH verlangt eine Angebotspflicht zum Erlernen des Tastaturschreibens. Nach Ansicht des Kantons SZ ist im 6. Schuljahr (heutige 4. Primarklasse) im Fachbereich Sprachen Tastaturschreiben aufzunehmen. in den Projektgremien und den Konsensfindungsprozess unter den Kantonen. Nach Abschluss dieses Konsensfindungsprozesses erteilen die Kantone den Auftrag zur zweiten Phase des Projektes, d.h. zur Erarbeitung des gemeinsamen Lehrplans.
im Text Auswertung der Vernehmlassung "Grundlagen für den Lehrplan 21" (2009)

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