
Mit dem vorliegenden Büchlein soll eine erste Einführung in die Informationstheorie gegeben werden.
Der besondere Reiz der Informationstheorie liegt, so wie ich es sehe, in ihrer Durchsichtigkeit und darin, daß jeder, der sich mit diesem Gebiet befaßt, von wenigen einfachen Grundelementen ausgehend imstande sein wird, den Aufbau der Theorie selbst nachzuvollziehen. Diesen charakteristischen Zug habe ich besonders dadurch hervorzuheben versucht, daß ich einen in der existierenden Literatur sonst nicht benutzten Zugang zum Begriff der Entropiefunktion wählte. Dadurch möchte ich dem Leser einerseits vor Augen fuhren, auf welchen Voraussetzungen die Theorie selbst aufbaut und welche Grenzen den Anwendungsmöglichkeiten gezogen sind und andererseits zeigen, daß die entwickelte Theorie nicht die einzig mögliche ist, um die zur Diskussion stehenden Probleme zu lösen.